Truderings Kolonialstraßenviertel als Ort der Erinnerung

Kultur

Die sogenannten Kolonialstraßennamen in Waldtrudering gewähren in vielfacher Hinsicht Einblick in vergangene Zeiten. Einerseits erinnern sie uns an die Schreckensherrschaft in den Kolonien des deutschen Kaiserreichs. Andererseits fangen diese Straßennamen den Zeitgeist der 1920er und 1930er Jahre in Deutschland ein, in denen der Kolonialismus nostalgisch verklärt wurde. Und schließlich spiegeln die Erklärungstafeln, die inzwischen an einigen Straßenschildern angebracht wurden, wider, wie seit den 2000er Jahren im Münchner Stadtrat und vor Ort im Stadtteil immer wieder mit der Frage gerungen wird: Wie wollen wir die Erinnerung an Deutschlands koloniale Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft gestalten?

Diese Frage stellen wir auch bei unserem Spaziergang. Dafür erkunden wir ausgewählte Straßen und Plätze und hören die Geschichten an, die hinter ihren Namen stehen. Bei all dem begleitet uns nicht zuletzt auch die Frage: Welche Rolle spielte die evangelische Kirche in der Kolonialzeit - und welche Verantwortung ergibt sich daraus für die Gegenwart?

Start- und Endpunkt: Bei den Fahrradständern der Sparkassenfiliale Wasserburger Landstr. 264 (Ecke Von-Erckert-Straße), 81827 München.

6 Stationen, Weglänge ca. 2,3 km

Termin: Mittwoch, 25.11.2026 von 14.00-16.00 Uhr
Mitwirkende
Dozentin
Dr. Elisa Koch
Vikarin
Dozentin
Gabriele Rödlich
Kooperationen
Partner
Friedenskirche Trudering
Termin
Datum und Uhrzeit
Mi., 25. November 2026
14:00 Uhr - 16:00 Uhr
Ort
Veranstaltungsort
U/S-Bahnhof Trudering, Buslinie 193 (Bussteig 1), Haltestelle Von-Erckert-Straße
München
Einordnung
Themenbereich
Veranstaltungstyp

Präsenz

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Kolonialstrassenviertel © Elisa Koch