Takis Tloupas in München
Τάκης Τλούπας στο Μόναχο
Do, 27.11.2025 18:30 Uhr - So, 11.1.2026 18 Uhr
Kurzbeschreibung
Die hier gezeigte Auswahl an Fotografien wurde von Takis Tloupas selbst kuratiert und war erstmals 1986 im Griechischen Haus im Westend zu sehen.
Veranstaltungsort
Historicum, Neogräzistik, 3. Stock.
Schellingstraße 12
80779 München
Schellingstraße 12
80779 München
Ausführliche Beschreibung
Leben
Takis Tloupas wurde 1920 in Larissa in Thessalien geboren. Schon etwa 1936 kam er durch eine Bergsteiger-Exkursion mit der Fotografie in Kontakt, eine Begegnung, die seinen Lebensweg entscheidend prägen sollte. Nach dem Kriegsende entschied er sich, sich ganz auf die Fotografie zu konzentrieren, eröffnete ein eigenes Fotoatelier in Larissa und fotografierte fortan intensiv Landschaften, Menschen und das ländliche Leben in Thessalien.
Er war Autodidakt, suchte nicht nur das Dokumentarische, sondern zeigte in seinen Bildern auch eine poetische Sicht auf das Werden und Verschwinden traditioneller Lebenswelten. 1994 wurde er vom griechischen Kultusministerium für seine kulturelle Leistung gewürdigt. Am 8. Mai 2003 verstarb er, hinterließ jedoch ein umfangreiches fotografisches Erbe, das heute von seiner Tochter verwaltet wird.
Werk
Tloupas’ fotografisches Schaffen konzentriert sich vor allem auf das ländliche Griechenland, insbesondere Thessalien, aber auch weitere Regionen: die Ebene von Thessalien, die Bergregion des Pindos, das Klosterleben von Meteora und des Athos, die nomadischen Gemeinschaften der Sarakatsani, die Volksmärkte, die Kinder beim Spiel, die Arbeit in der Agrarwirtschaft, in Berufen die es mittlerweile verschwunden sind.
Seine Bilder zeigen sowohl das dokumentarisch-ethnographisch Wichtige, also eine Zeit im Wandel, als auch eine ästhetisch eigenständige Sicht auf Licht, Raum und Mensch. Tloupas verstand Fotografie als Erinnerung: er wollte eine Welt festhalten, die sich rasch ändert, und die oft vergessen wird.
Sein Stil vereint Elemente des Alltags mit einer persönlichen, fast lyrischen Perspektive. So zeigt sich in seinen Bildern nicht nur die Arbeit auf dem Feld, sondern auch die Stimmung, das Licht, die Zeichen gesellschaftlichen Wandels.
Takis Tloupas wurde 1920 in Larissa in Thessalien geboren. Schon etwa 1936 kam er durch eine Bergsteiger-Exkursion mit der Fotografie in Kontakt, eine Begegnung, die seinen Lebensweg entscheidend prägen sollte. Nach dem Kriegsende entschied er sich, sich ganz auf die Fotografie zu konzentrieren, eröffnete ein eigenes Fotoatelier in Larissa und fotografierte fortan intensiv Landschaften, Menschen und das ländliche Leben in Thessalien.
Er war Autodidakt, suchte nicht nur das Dokumentarische, sondern zeigte in seinen Bildern auch eine poetische Sicht auf das Werden und Verschwinden traditioneller Lebenswelten. 1994 wurde er vom griechischen Kultusministerium für seine kulturelle Leistung gewürdigt. Am 8. Mai 2003 verstarb er, hinterließ jedoch ein umfangreiches fotografisches Erbe, das heute von seiner Tochter verwaltet wird.
Werk
Tloupas’ fotografisches Schaffen konzentriert sich vor allem auf das ländliche Griechenland, insbesondere Thessalien, aber auch weitere Regionen: die Ebene von Thessalien, die Bergregion des Pindos, das Klosterleben von Meteora und des Athos, die nomadischen Gemeinschaften der Sarakatsani, die Volksmärkte, die Kinder beim Spiel, die Arbeit in der Agrarwirtschaft, in Berufen die es mittlerweile verschwunden sind.
Seine Bilder zeigen sowohl das dokumentarisch-ethnographisch Wichtige, also eine Zeit im Wandel, als auch eine ästhetisch eigenständige Sicht auf Licht, Raum und Mensch. Tloupas verstand Fotografie als Erinnerung: er wollte eine Welt festhalten, die sich rasch ändert, und die oft vergessen wird.
Sein Stil vereint Elemente des Alltags mit einer persönlichen, fast lyrischen Perspektive. So zeigt sich in seinen Bildern nicht nur die Arbeit auf dem Feld, sondern auch die Stimmung, das Licht, die Zeichen gesellschaftlichen Wandels.
Kontakt
Dr. Gottfried Rösch gottfried.roesch@elkb.de
Art der Erwachsenenbildungsveranstaltung
Ausstellung / Kunst / Führung
Mailadresse
Internetadresse
https://Bergmannstr. 46
in Kooperation mit
Neogräzistik, Ludwig-Maximilian-Universität
https://www.byzantinistik.uni-muenchen.de/aktuelles/aktuelles/ausstellung-tloupas/index.html
https://www.byzantinistik.uni-muenchen.de/aktuelles/aktuelles/ausstellung-tloupas/index.html
Art der Veröffentlichung
Internet
Sprache(n)
Deutsch, Weitere
Einrichtung der Evangelischen Erwachsenenbildung
Evangelisches Bildungswerk München e.V.
Position
Veranstalter / veröffentlicht von:
Evangelisches Migrationszentrum im Griechischen Haus
Migrationszentrum_München
Bergmannstr. 46
80339 München
gisell.echeverria@elkb.de
http://www.evangelisches-migrationszentrum.de
Tel. 089/ 50 80 88-12
Migrationszentrum_München
Bergmannstr. 46
80339 München
gisell.echeverria@elkb.de
http://www.evangelisches-migrationszentrum.de
Tel. 089/ 50 80 88-12