Evangelisches Bildungswerk München e.V.

Die Blaue Stunde – Kontroverser Kulturtalk nach sechs

Sie sind an aktuellen Themen und an Literatur interessiert? Und Sie haben den Wunsch, endlich auch einmal mitreden zu können? Dann laden wir Sie herzlich ein zur Blauen Stunde, dem kontroversen Kulturtalk nach sechs in der Karmelitenkirche.

Stefan Mokry und Johanna Büchel diskutieren gemeinsam mit einem prominenten Gast die Themen. Diskutieren Sie mit, und stimmen Sie am Ende zugunsten einer der vertretenen Positionen ab. Mit etwas Glück können Sie ein Buch zum jeweiligen Thema gewinnen.

Theologie oder Literatur, Gegensätze und Gemeinsamkeiten einer alten (Liebes-)Geschichte

Die Apologeten der (Hoch-)Moderne haben längst den Siegeszug der ‚profanen’ Literatur über die Theologie verkündet. Gleichzeitig erleben wir zunehmend die Sehnsucht vieler Menschen nach Orientierung, verbindlicher Ethik und Berührung mit dem Heiligen. Schriftsteller bedienen sich gern religiöser Motive, während Theologen Geschichten erzählen, um das Geheimnis der Transzendenz zu verdeutlichen. Wie ist dieses geheimnisvolle Verhältnis zwischen ‚Storytelling‘ und Theologie zu deuten?
Münchner Bildungswerk und Evangelisches Bildungswerk laden Sie zur Auftaktveranstaltung der ‚Blauen Stunde‘ herzlich ein, dieser Frage, gemeinsam mit Prof. Dr. Georg Langenhorst, nachzuspüren.

Zeit Do 02.11.2017, 19.00 Uhr
Gast Prof Dr. Georg Langenhorst, Universität Augsburg
Ort ehem. Karmelitenkirche, Karmeliterstr. 1
Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei

Vom Verlieren und Finden von Heimat

Migration: Chancen und Risiken eines globalen Phänomens
Unser Gefühl von Heimat ist nicht nur angesichts der Flüchtlingsströme einer drastischen Änderung unterworfen. Wir schwanken zwischen Hilfsbereitschaft und Abwehr. Wie können wir Heimat im Zeichen der gewaltigen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen denken und erleben?
Gemeinsam mit Ihnen möchten wir dieser Frage nachgehen.
Zeit Mo 13.11.2017, 18.00 – 20.00 Uhr, € 10,-
Gast Schriftsteller Akos Doma
Ort ehem. Karmelitenkirche, Karmeliterstr. 1
Anmeldung nicht erforderlich

Snapchat versus Goethe

Dichtung und Poesie im Digitalen Zeitalter? Wertvolle Kostbarkeiten oder antiquierte Relikte?
Welche Bedeutung haben Literatur, Dichtung und Poesie im Zeitalter von Facebook und Co.? Ist Poesie zum antiquierten Relikt für Nostalgiker geworden, oder liegt in ihr der Schlüssel, der uns hilft, das stählerne Gehäuse der Hoch- bzw. Postmoderne wieder zu verzaubern?
Diskutieren Sie mit.
Zeit Di 16.01.2018, 18.15 Uhr, € 10,-
Gast Schriftsteller und Verleger Michael Krüger (angefragt)
Ort ehem. Karmelitenkirche, Karmeliterstr. 1
Anmeldung nicht erforderlich

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Unsere Rundbriefe

Mit dem Rundbrief informieren wir Sie ganz allgemein über aktuelle Themen zur Bildung. Anregendes, Nachdenkliches, Ermutigendes. Gerne nehmen wir auch Ihre Vorschläge zu Bildungsthemen und -veranstaltungen für unseren Rundbrief entgegen.
Informationen zu unseren eigenen Veranstaltungen finden Sie oberhalb unter den farbigen Begriffen.

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Gesundheit

Pilgern Sie mit uns: Kleine Gruppen, ein gemeinsamer Weg, spirituelle Impulse.;
Resilienz: trainieren und stärken
Tanzen: Grund- und Aufbaulehrgänge – Gesellschaftstanz – Round Dance – Tanzen im Sitzen – Meditationstanz – Tanzfreizeiten



 
 
 

Verantwortlich:
Melanie Sommer
Pädagogin M. A.
Tel.: 089/55 25 80-61

Karin Wolf,
Diplom-Sozialpädagogin (FH), Pädagogin M. A.
Tel.: 089/55 25 80-70

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Soziales

Diese Angebote ermutigen Sie zu einem ehrenamtlichen Engagement und unterstützen Sie dabei.
Sie bekommen eine ­kompetente fachliche Qualifikation für Ihr gewünschtes Aufgabengebiet, aber auch persönliche Anregungen zur Weiterentwicklung.
In diesem Bereich finden Sie außerdem Angebote für besondere Zielgruppen, z.B. Menschen mit Flucht-Hintergrund, Gehörlose, etc.

Veranstaltungen mit Gebärden-Sprach-Dolmetscher finden Sie gesammelt unter dem Stichwort „Gebärden-Sprache“ (s. Stichwort-Feld am Ende der Seite)

Verantwortlich:
Annette Hüsken-Brüggemann, M.A., Referentin für Medienpädagogik, Ehrenamt & Asyl
Tel.: 089/55 25 80-41
Dr. habil. Rosine Lambin, Theologin, Religionswissenschaftlerin;
Tel.: 089/55 25 80-60
Melanie Sommer, Pädagogin M. A.
Tel.: 089/55 25 80-61
Karin Wolf, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Pädagogin M. A.
Tel.: 089/55 25 80-70

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Glaube

  • Gemeindeleben gestalten
  • Religionen verstehen
  • Spiritualität erleben

Verantwortlich:
Dr. Felix Leibrock
Evang. Pfarrer, Germanist
Tel.: 089/55 25 80-51

Karin Wolf,
Diplom-Sozialpädagogin (FH), Pädagogin M.A.
Tel.: 089/55 25 80-70

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Arbeitswelt

Hier finden Sie professionelle und praxisnahe Fortbildungen, wenn Sie sich als Hauptamtliche, ­Freiwillige oder Selbstständige interessieren, z.B. für:

  • Freiwilligenmanagement
  • Vereinsthemen
  • Fundraising
  • Verwaltungsthemen
  • Kommunikation
  • Persönlichkeitsbildung
  • Inklusion
  • Publikationen

Verantwortlich:
Karin Wolf,
Diplom-Sozialpädagogin (FH), Pädagogin M.A.
Tel.: 089/55 25 80-70

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Kultur

Wir setzen uns aktiv mit Kultur aus­einander.
Sei es durch kreatives Schaffen, durch kritisches Hinterfragen oder durch persönliches Erleben.

Verantwortlich:
Dr. Felix Leibrock
Evang. Pfarrer, Autor
Tel.: 089/55 25 80-51

Melanie Sommer
Pädagogin M. A.
Tel.: 089/55 25 80-61

Karin Wolf,
Diplom-Sozialpädagogin (FH), Pädagogin M. A.
Tel.: 089/55 25 80-70

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Evangelisch, praktisch, gut - die Medien(pädagogik)-Angebote des ebw

Im Bereich „Medien“ dreht sich alles um den sicheren und souveränen Umgang mit „alten“ und „neuen“ Medien.

Wir bieten:
  • Seminare für die eigene Medien-Fitness
  • Unterstützung und Entwicklung von medienpädagogischen Projekten
  • Referententätigkeit/-vermittlung
  • Bereitstellung von Materialien

und natürlich Beratung zu den medialen Fragen des Lebens:

  • Was ist Facebook?
  • Ihr Teenie will „irgendwas mit Medien“ machen und braucht Beratungsgespräch zur Branche?
  • Sie haben eine Interview-Anfrage und wissen nicht, „soll man da mitmachen“?
  • Filmdrehen mit der Jugendgruppe, aber worauf kommt´s an?
  • Faszination Computerspiel, was steckt dahinter? …

Der „E-„Faktor“

Die Medien(pädagogik)-Angebote des ebw
- sind nicht irgendwelche Computer- und Kompetenz-Kurse, sondern
- getragen von den christlichen Gedanken der Gemeinschaft und der Teilhabe für alle
- fördern den Dialog zwischen Generationen, Kulturen, Lebenswelten
- stärken die Vernetzung mit anderen Christen
- ver- und vorurteilen nicht, sondern
- befähigen zur eigenen Urteilsfindung
- belehren nicht, sondern
- vermitteln Selbstvertrauen durch Selbsterfahrung
- akzeptieren mediale und virtuelle Welten als Teil der Welt und sind Ihnen auch hier verlässliche Weg-Begleiter.

Ansprechpartnerin im Evang. Bildungswerk München e.V.,
Fachbereich Medienpädagogik:
Annette Hüsken-Brüggemann
Tel 089/55 25 80-41

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Kultur

  1. Viele „Herzerl“ zur Wiesn – welche Herzenswünsche haben Sie? (So)
    Am Samstag, 21. September geht sie wieder los, die Wiesn, das größte Oktoberfest der Welt, mit jährlich mehr als sechs Millionen BesucherInnen. Dabei treffen auch viele Lebkuchenherzen auf frohe Gesichter und erreichen die Herzen der Menschen.
    Wir im ebw möchten Sie dazu einladen, ins Gespräch zu kommen über das, was Ihnen am Herzen liegt. Wie gelingt es, die eigene Herzenssache zu finden? Wie motivieren Sie andere, für Ihre Herzenssachen aktiv zu werden?
    Johannes & Maria, Begegnung in der Au e.V. bietet in der Nachbarschaftshilfe in der Au eine Herzens-Sprechstunde an vier Donnerstag-Abenden, 26.09., 24.10., 14.11. und 28.11.2019, jeweils von 19-21 Uhr, an. Anmeldung bitte an Tel: 089 / 48 15 22 pfarramt.stjohannes.m@elkb.de
    https://www.stjohannes.de/veranstaltungen
    Im ebw können Sie am Mo 21. Oktober von 15-17 Uhr eine Schnupperstunde Herzens-Sprechstunde kennenlernen: https://ebw-muenchen.de/kalender/4039/406-b19
  2. Benefizkonzert zugunsten KlinikClowns Bayern e.V. – Neue Philharmonie München (So)
    Am Mo 30. September 2019 findet um 20 Uhr im Herkulessaal München ein Benefizkonzert zugunsten der KlinikClowns Bayern e.V. statt. Bayernweit bringen die KlinikClowns Menschen im Krankenhaus und in pflegenden und therapeutischen Einrichtungen Freude und Erleichterung ihrer Situation.
    Auf dem Programm der Neuen Philharmonie München, die sich international aus 80 MusikstudentInnen zusammensetzt, stehen: Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 „Italienische“, Richard Strauss: Konzert für Oboe und kleinem Orchester und Sergeij Prokofjew, „Symphonie classique“/Nr. 1. Simon Edelmann bietet um 19:15 Uhr eine Werkeinführung.
    Dirigiert wird das Konzert von Kiril Stankov.
    Karten erhalten Sie unter Tel.: 08161 – 41805, E-Mail: info@klinikclowns.de
    https://www.klinikclowns.de
  3. artionale 2019 – Tage für Neue Musik und Gegenwartskunst in evangelischen Kirchen Münchens (So)
    Das Evang.-Luth. Dekanat München lädt vom 9. Oktober bis zum 6. November 2019 in zehn Evang-luth. Kirchengemeinden und drei weiteren Evang. Einrichtungen zur Artionale – Tage für Neue Musik und Gegenwartskunst in evangelischen Kirchen Münchens ein.
    Die Eröffnung der artionale 2019 ist am Mi 09.10. um 19 Uhr in St. Markus München-Maxvorstadt.
    Das Programm steht unter dem Motto „Resonanzen“ und bietet Installationen, Konzerte, Kunstführungen und Kunstgottesdienste.
    https://www.artionale.de/
  4. Kultur beugt Depressionen vor (So)
    Anhand einer Langzeitstudie mit 2.148 Probanden im Alter zwischen 52 und 89 Jahren haben Forscherinnen am University College London festgestellt, dass das Risiko einer Depression im höheren Lebensalter sinkt, wenn man kulturell aktiv ist. Dazu zählen Kino- und Theaterbesuche, Kunst-Ausstellungen und Konzerte. Wer mindestens einmal im Monat einer kulturellen Aktivität nachging, wies ein um 50% vermindertes Risiko einer Depression auf als Altersgenossen, die seltener als einmal im Jahr kulturell aktiv waren, unabhängig von der Persönlichkeit oder der finanziellen Situation. Die positive Wirkung von Kultur hänge mit dem Belohnungssystem des Gehirns zusammen, so Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik.
    https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/39822-ihr-arzt-empfiehlt-kultur.html
    https://www.elsa-project.ac.uk/
  5. Die Medien waren voll davon, kein Wunder (RL)
    Im Juli wurde eine 9.000 Jahre alte und besonders große Siedlung mit vielen Objekten und Überresten in Israel entdeckt. Vor 9.000 Jahren herrschte das keramische Neolithikum im Vorderen Orient. Rund 3.000 Menschen lebten gleichzeitig in dieser Stadt, d.h. sehr viele Personen für diese Zeit. Erstaunlich ist, wie die Menschen, die dort gelebt haben, fortschrittlich waren: Sie benutzten Mörtel, verwendeten Schüsseln und andere elaborierte Utensilien. Die Ausgrabungen werden fortgeführt und können noch lange dauern. Mal sehen, was sie noch aufspüren. Ach, wie interessant ist die Archäologie!
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.israel-archaeologen-entdecken-9000-jahre-alte-siedlung.a42c7d97-64f4-4933-b356-3799cf08d8be.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jungsteinzeit#Zeitliche_Entwicklung
  6. Zwei Marathons hintereinander (RL)
    Es gibt wahrscheinlich Menschen, die sich für den Marathon Nr. Eins angemeldet haben und die auch bei Nr. Zwei teilnehmen werden. Diese sind die Sportlichen. Aber man kann auch zwischen beiden wählen: Laufen beim Generali München Marathon am 13.10. oder so viele Museen besuchen wie möglich in der Nacht vom 19.10. Egal, welche Nummer man bevorzugt, man braucht Kraft, viel Kraft. Die wünscht Ihnen das ebw, wenn Sie sich entscheiden, von Ziel zu Ziel zu rennen oder zu gehen.
    https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/729.html
    https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/4378.html
  7. Frei und autodidaktisch (RL)
    Sie hat es sich selbst beigebracht, die Fotografie, und dies in einer Zeit, in der es für eine Frau nicht selbstverständlich war. Und sie kam nicht aus Berlin, sondern aus Goch, damals noch eine Kleinstadt am Niederrhein. Und sie hat fantastische Bilder gemacht. Wir empfehlen also, ohne zu zögern, die Ausstellung von Aenne Biermann (1898-1933) in der Pinakothek der Moderne (bis 13.10.2019). Ihr Blick ist scharf und ihr Werk konzentriert sich auf das Wesentliche des Alltags. Ihre Kunst, die schon in bedeutenden Ausstellungen ihrer Zeit einen Platz fand, zählt zu den Hauptwerken der Fotografie in den Kategorien „Neues Sehen“ und „Neue Sachlichkeit“. Die Sonderausstellung „Vertrautheit mit den Dingen“ zeigt über 100 Originale der Fotografin. Nicht verpassen!
    https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/43982.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Aenne_Biermann
  8. Der Förderpreis Münchner Lichtblicke 2019 (So)
    Seit dem Jahr 2000 vergeben die Landeshauptstadt München, die Lichterkette e.V. und der Migrationsbeirat München den Förderpreis “Münchner Lichtblicke” für ein friedliches Miteinander, Toleranz und kulturelle Vielfalt. Der insgesamt mit 9.000 Euro dotierte Förderpreis “Münchner Lichtblicke” wird in drei Kategorien an Einzelpersonen, Initiativen und Projekte vergeben:
    • an kontinuierlich, nachhaltig und überwiegend ehrenamtlich arbeitende Einrichtungen, Vereine, Gruppen und Initiativen (5.000.- €)
    • für aktuelle, kreative Projekte oder Aktionen (2.500 €)
    • für eine besonders engagierte und mutige Initiative einer Einzelperson (1.500 €)
    Der Einsendeschluss für die jährliche Auszeichnung ist am 31.10.2019.
    https://www.lichterkette.de/foerderpreis/
  9. Veranstaltungshinweise
    Mo 30.09.2019 Sprechtraining – Tages-Seminar mit Phonetik/Aussprache für das Mikrofon-Sprechen
    Fr/Sa 11./12.10.2019 Das „Fundbuch“ – Wochenend-Workshop mit Papier, Farbe und Fundstücken in Kooperation mit wohlBEDACHT e.V.
    Di 22.10.2019 Sprechstunde Familiengeschichte – Dokumente in Süttterlin
    div. Termine: München mit anderen Augen sehen – Stadtteilspaziergänge und Kirchenführungen

Liebe Leserin, lieber Leser,
bitte nehmen Sie die Absender-Adresse (info@ebw-muenchen.de) unseres Rundbriefes in das Adress-Buch Ihres E-Mail-Programmes auf. Dadurch wird der Empfang des Rundbriefes deutlich verbessert.
Kontaktaufnahme/Anmeldungen bitte an service@ebw-muenchen.de. Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, Wünsche und Erfahrungen, damit wir diesen Rundbrief weiter entwickeln können. Wenn er Ihnen gefallen hat, leiten Sie ihn gerne, unter Beachtung des Datenschutzes, empfehlend an Ihr Team und Ihren Verteiler weiter!
Haben Sie diesen Rundbrief als Weiterempfehlung erhalten, bestellen Sie ihn bitte über service@ebw-muenchen.de, damit wir Sie in unseren Verteiler aufnehmen können.
Wenn Sie den Rundbrief abbestellen möchten, benutzen Sie bitte die Antwort-Funktion Ihres Mailprogrammes und antworten Sie mit „kein Rundbrief“. Nur so können wir Ihre Adresse in unserem Verteiler identifizieren und dann löschen.
Evangelisches Bildungswerk München e.V.
Herzog-Wilhelm-Str. 24/III, 80331 München
Tel. 089/55 25 80-0, Fax 089/550 19 40
service@ebw-muenchen.de,
https://www.ebw-muenchen.de/
Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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Netzwerktreffen SeniorInnen-Medien-Arbeit (VB, SP)

für Haupt- und Ehrenamtliche

Sie führen Kurse, Vorträge oder Beratungen für SeniorInnen durch, rund um Internet, Smartphone & Co.?

Wir bieten Ihnen Gelegenheit zum Austausch mit Gleichgesinnten und ExpertInnen.

Von Tipps für die Öffentlichkeitsarbeit, über kostenlose Materialien, Ideen zum Finden neuer Ehrenamtlicher und Themen, bis hin zu Weiterbildungsmöglichkeiten für Sie persönlich.

Bei Kaffee und Kuchen finden wir gemeinsam heraus, was Sie sich für Ihre zukünftige Arbeit wünschen und wie wir Sie dabei unterstützen können.

Wir freuen uns, Sie am Dienstag, den 24.09.2019 von 14.30-16.30 Uhr, in der Geschäftsstelle des Deutschen Evangelischen Frauenbundes, Kufsteiner Platz 1, 81679 München begrüßen zu dürfen.

Wegbeschreibung: Zu erreichen vom Hauptbahnhof – Ausgang Nord: Straßenbahnlinie 16 Richtung Effnerplatz, bzw. St. Emmeram, Haltestelle Mauerkirchner Straße, dann ca. 300 Meter zu laufen oder Busverbindung: Busse 58, 154, 54 ab Giselastraße (U3) bis Mauerkirchner Straße.

Dies ist eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Medien (EAM) und des Evangelischen Bildungswerks München e.V. (ebw).

Im Rahmen und gefördert von

  • Seniorenprogramm des Sozialreferates der Landeshauptstadt München und
  • dem Digital-Kompass, einem gemeinsamen Projekt der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, Deutschland sicher im Netz e.V. sowie der Verbraucher Initiative und wird durch das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. www.digital-kompass.de

Anmeldungen
bitte über die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Medien,
des Deutschen Evangelischen Frauenbundes Landesverband Bayern e.V.
Tel. 089/98105788, Fax. 089/98105789, info@def-bayern.de

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"Suche Frieden und jage ihm nach!"

Teil der Reihe: München mit anderen Augen sehen (SP)

Spirituelle Kirchenführung in der Friedenskirche Trudering

Treffpunkt Friedenspromenade 101, gegenüber Kirche
Team Margarethe Schmid
Veranstalter Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk München in Zusammenarbeit mit dem Evang. Bildungswerk München
Kosten keine, Spenden sind willkommen

650-B19

Zeit Sa 17.03.2018, 15.00 – 17.00 Uhr

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Versteckte Kleinode in Kirchen und Klinikkapellen

Teil der Reihe: München mit anderen Augen sehen (SP)

Stadtteilspaziergang in Nymphenburg-Neuhausen


Bildquelle: Ilse Merkle

Stationen sind die Kapellen in den Kliniken am Rotkreuzplatz und in Neuwittelsbach, außerdem die Winthirkirche. Wir erfahren etwas über die ehemaligen Bewohner in der Prinzenstr. und beenden den Spaziergang in der Stephanuskirche

Treffpunkt Nymphenburger Str. vor dem Rot-Kreuz-Klinikum
Team IIlse Merkle, Pfrin Irmgard Wolf-Erdt
Veranstalter Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk München in Zusammenarbeit mit dem Evang. Bildungswerk München
Kosten keine, Spenden sind willkommen

647-B19

Zeit Fr 18.10.2019, 15.00 – 17.00 Uhr

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"Mei is des a Kreiz"

Heilig-Kreuz-Kirche (C) S.Kegel

Teil der Reihe: München mit anderen Augen sehen (SP)

Stadtteilspaziergang Giesing

„Berge von unten, Kirchen von außen, Wirtshäuser von innen“ lautet ein echter bayerischer Spruch.
Wir steigen auf den Giesinger Berg, besichtigen die HeiligKreuz-Kirche und die Lutherkirche von innen und überlegen, was die bayerische Wirtshauskultur und der evangelische Kirchenkaffee gemeinsam haben.

Treffpunkt Eingang Heilig-Kreuz-Kirche – Richtung Ichostraße (U1/2 Silberhornstraße)
Team Elisabeth Haarmann, Ilse Merkle,
Veranstalter Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk München in Zusammenarbeit mit dem Evang. Bildungswerk München
Kosten keine, Spenden sind willkommen

649-B19

Zeit Sa 16.11.2019, 15.00 – 17.00 Uhr

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Salons, Verlage & ihre Kultur in der Maxvorstadt

St. Markus, Foto (c) Karin Wolf

Teil der Reihe: München mit anderen Augen sehen (SP)

.. mit Bezügen zum evangelischen Leben

Link zu München mit anderen Augen sehen – mit dem Smartphone

E.B., so die Anfangsbuchstaben zweier Frauen um die Jahrhundertwende zum 20. Jh., verbunden der Literatur und Salonkultur, die unterschiedlicher im Geiste nicht sein konnten: Elsa Bernstein und Elsa Bruckmann. Beide Salons suchen wir gemeinsam auf, erfahren von der Zeit damals und der heutigen im 21. Jh. an den jeweiligen Orten in der Maxvorstadt. Bekannt dürften beide Orte sein.

Auf unserem Weg vom Luitpoldblock über den Karolinenplatz hören wir von drei Verlagen, die den Krieg in ganz unterschiedlicher Art „durchlebt und überstanden“ haben. Einer dieser drei Verlage führt uns direkt in die Zeit der steigenden Spannungen zwischen evangelischer Kirche und Staat in München, inhaltlich wie auch topographisch gesehen.

Anschließend geht es quer durch das Kunstareal zurück nach St. Markus zum gemeinsamen Tischgespräch in der Kirchenküche mit Imbiss.

Veranstaltung mit St. Markus

Treffpunkt St. Markus, Gabelsbergerstr. 6
Team Susanne Grimminger, Ludwig Rickert
Veranstalter Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk München in Zusammenarbeit mit dem Evang. Bildungswerk München
Kosten keine, Spenden sind willkommen

Anfahrt
Zum Königsplatz fährt die U2, von dort mit dem 100er Bus zu Pinakotheken.
Oder Tram 27+28 ab Sendlinger Tor (dort halten U-Bahnen 3,6,7,8), Ausstieg Universität (auch U3/U6).
Oder mit dem 154/153 ab Universtität bis Schellingstraße, dann mit Tram bis Pinakotheken (27+28).

648-B19

Zeit Sa 26.10.2019, 14.00 – 16.00 Uhr

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Erlöserkirche: eine Führung durch Kirche & Raum

Teil der Reihe: München mit anderen Augen sehen (SP)

Kirchenführung


Bildquelle: Claudia Dörner

Die Erlöserkirche an der Münchener Freiheit, von Theodor Fischer erbaut und 1901 eingeweiht, wirkt im lebhaften Schwabing wie ein Ruhepol. Bei einer Kirchenführung wird über Architektur und Rezeptionsgeschichte des Gotteshauses gesprochen, aber sie wird auch erweitert durch Hinweise auf christliche Symbolik und Ikonographie, um den Kirchenraum in seinen verschiedenen Dimensionen zu erschließen.

Treffpunkt Evang.-Luth. Erlöserkirche, Ungererstr. 13, 80802 München
Leitung Helen Winkler

646-B19

Zeit Do 17.10.2019, 16.00 – 17.30 Uhr

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Wir (be)suchen Harlaching

Teil der Reihe: München mit anderen Augen sehen (SP)

Stadtteilspaziergang zwischen Gartenstadt, Griechen, Gotteshäusern und Gutbetuchten


© wikipedia commons

Wir laden Sie zu einer Spurensuche durch Harlaching ein. Neben der Emmauskirche finden wir traditionell Bayerisches. Auch Amerikaner und Griechen hinterließen ihre Spuren in der Gartenstadt Harlaching. In der Villenkolonie Harlaching stoßen wir auf ein Quartier für Wohlhabende und Prominente mit einer der ältesten Kirchen Münchens, der Wallfahrtskirche St. Anna.

Kooperation mit dem Alten- und Service-Zentrum Harlaching

Treffpunkt Emmauskirche, Langobardenstr. 16 (Tram 15)
Team Elisabeth Haarmann, Sylvia Kube
Veranstalter Kirchengemeinden im Dekanatsbezirk München in Zusammenarbeit mit dem Evang. Bildungswerk München
Kosten keine, Spenden sind willkommen

624-A18

Zeit So 06.10.2019, 14.30 – 16.30 Uhr

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Buchpräsentation „Isarschönheiten – Bayerische Geschichten“

Publikation „Isarschönheiten – Bayerische Geschichten“


Wie habe ich den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit erlebt? Wie die alte und neue Heimat Bayern mit ihrer Metropole München?
Mit insgesamt 87 kurzen biografischen Geschichten – entstanden im Kurs „Zeitschreiber“ im Evang. Bildungswerk München – möchten Ihnen die 35 Autorinnen und Autoren auf literarisch-humorvolle Art und Weise überraschende und nachdenkliche Einblicke in das beliebteste Bundesland geben und Sie auf eine (Zeit-)Reise zu bayerischer Lebensart mit ihren Bräuchen, Riten und Isarschönheiten mitnehmen.

Kostproben aus der neuen Publikation erhalten Sie bei einer Buchpräsentation am Mi 18. September um 19 Uhr im Evang. Forum, Herzog-Wilhelm-Str. 24, EG.

Die Anthologie, herausgegeben von Ursula Haas und Melanie Sommer, ist im Allitera-Verlag erschienen. Sie können die „Isarschönheiten“ im ebw und auch im Handel für € 16,90, ISBN: 978-3-96233-110-8 erwerben.

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Den Weg zu Gott selbst frei machen. Edith Steins Weg zur Mystik mit Dr. Beate Beckmann-Zöller

Dr. Beate Beckmann-Zöller

Dr. Beate Beckmann-Zöller

Kurzbeschreibung
Wissenschaft und Religiosität prägen die Philosophin Edith Stein (1891-1942), anspruchsvolles Denken und spirituelle Suche, Judentum und Christentum. Als Frau in einem Männerberuf, als Jüdin in einem antisemitischen Umfeld, Edith Stein steht in vielen Spannungsfeldern. Welchen Weg geht die ungläubige Studentin bis hin zur Mystik, die sie befähigt zum Martyrium für Christus?

Biographisches
Dr. Beate Beckmann-Zöller (Jg. 1966) ist freiberufliche Religionsphilosophin, Dozentin an der KSH München, Vize-Präsidentin der Edith Stein Gesellschaft Deutschland und Bearbeiterin von 7 Bänden der Edith Stein Gesamtausgabe; sie ist Mitglied der kath. Laiengemeinschaft „Immanuel Ravensburg“.

Veranstalter Christuskirche, Pfarrei St. Theresia, Evangelisches Bildungswerk München e.V., Münchner Bildungswerk e.V.

Link http://evnn.de/mystik-spiritualitaet-interreligioeserdialog
Zeit Di 15.10. 2019, 19.30 Uhr, Eintritt frei
Vortrag von Dr. Beate Beckmann-Zöller
Ort Gemeindesaal der Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 5

Zeit Dienstag,15. Oktober 2019, 19.30 Uhr

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der neue impuls ...

Unser neues Programmheft, der IMPULS, ist da. Wir freuen uns, wenn Sie interessiert sind. Gerne können Sie die gedruckte Ausgabe anfordern unter
service@ebw-muenchen.de
Danke für Ihr Interesse!

Herzliche Grüße
Felix Leibrock

Sie können ihn hier downloaden und sich natürlich gleich anmelden. Viel Spaß beim Schmökern!

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Die Bibel queer lesen

Neuer Blick auf ein altes Buch

Eine noch relativ junge Methodik stellt die „queere“ Bibellektüre dar. Sie sucht in der Bibel nach Szenen, die eine latente Homoerotik erhalten oder nicht klassischen Auffassungen von Geschlechtlichkeit und sexueller Orientierung entsprechen. Nach einem kurzen Überblick über das Phänomen von Homosexualität in der Bibel an sich wird die Methodik der queeren Exegese vorgestellt und auf dem Podium vertieft diskutiert.

Kooperation mit dem MBW, der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) e. V. u. A.

Kosten kostenfrei, Spenden erwünscht
Referenten Dr. Robert Mucha, Bibelwissenschaftler, Dr. Michael Brinkschröder, Regionalgruppe München Homosexulle und Kirche e.V. (HuK)
Ort Schwules Kommunikations – u. Kulturzentrum e.V. (Sub), Müllerstr. 14
Anmeldung bitte beim Münchner Bildungswerk, Tel 089/54 58 05-0, Fax 089/54 58 05-25, sekretariat@muenchner-bildungswerk.de

Zeit Di 28.01.2020, 19.00 bis 21.00 Uhr

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Fenster zum Himmel - Spiritualität und Kunst der Ikonen

Ikonenmalkurs
Ikonen sind eine orthodoxe Hymne in Farbe. In ruhiger Atmosphäre lernen sie die einzelnen Schritte des Ikonen-Schreibens und können dabei tiefer in deren Welt eintauchen. Die Kurswoche zeichnet sich durch das Zusammenspiel von Ruhe, Arbeit und Gespräch aus. Jeder Tag beginnt mit einem spirituellen Impuls. Anfänger und Fortgeschrittene können gleichermaßen teilnehmen. Die Referentin bietet hierzu mehrere Ikonenvorlagen zur Auswahl an. Am Ende des Kurses können sie Ihre Ikone segnen lassen und mit nach Hause nehmen.

Kooperation mit dem MBW

Kosten € 380,- zzgl. € 75,- Materialkosten, Ermäßigung auf Anfrage
ReferentInnen Janina Zang (ww.janina-zang.de), Mag. Theol. Benedikt Löw
Ort Ausbildungszentrum für PastoralreferentInnen, Franz-Joseph-Str. 6, (U3/6 Giselastraße)

Anmeldung bitte bis 16.12.2019 Münchner Bildungswerk, Tel 089/54 58 05-0, Fax 089/54 58 05-25, sekretariat@muenchner-bildungswerk.de

Zeit So 23.02.2020, ab 15.00 Uhr, Mo 24.- Fr 28.02.2020, jeweils 9.00 Uhr – 18.30 Uhr, Sa. 29.02.2020, 9.00 – 15.00 Uhr,

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Fachvortrag „Einkaufen im Internet“

Ein Nachmittag, 2 Vorträge, für jede/n was dabei

Wenn das Einkaufen im Alter zunehmend schwerer fällt, kann der Interneteinkauf eine große Entlastung darstellen. Frau Petra Krämer-Moshous, Fachberaterin für Verbraucherfragen bei der Verbraucherzentrale Bayern e.V. bietet Ihnen daher folgende Vorträge an:
• von 14.15 – 15.30 Uhr: Einkaufen im Internet I – Von Apotheke, über Supermarkt bis Zeitungshändler – Die Welt der Online-Shops entdecken
• von 16.00 – 17.00 Uhr: Einkaufen im Internet II – Gefahren, Verbraucherrechte, Bezahlmethoden – So kaufe ich sicher gut online ein
Die Vorträge können unabhängig voneinander besucht werden. Eigene Fragen sind herzlich willkommen.

Kooperation mit dem Alten- und Servicezentrum Laim

Referentin Petra Krämer-Moshous, Verbraucherzentrale Bayern
Ort ASZ Laim, Kiem-Pauli-Weg 22, 80686 München
Kosten Eintritt frei
Anmeldung bitte bis Mo 16.09.2019 beim ASZ Laim, asz-laim@awo-muenchen.de, 089-575014

Zeit Mi 18.09.2019, 14.15 – 15.30 Uhr (I) und 16.00 -17.00 Uhr (II),

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Medien-Bildung in Leichter/Einfacher Sprache

Teil der Reihe: Projekte

Kooperationsveranstaltungen und Angebote auf Anfrage

Mit speziell ausgebildeten Medien- & Verbraucherbildungs-DozentInnen bietet das ebw auch Info-Veranstaltungen in Leichtem
und Einfachem Deutsch. Geeignet für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Deutsch-Lernende. Aktuelle Angebote finden
Sie auf unserer Webseite unter „Medien“ oder dem Stichwort „Inklusion“. Sie möchten selbst eine Veranstaltung für diese Zielgruppen anbieten?
Gerne bringen wir Sie in Kontakt mit den entsprechenden DozentInnen.

Weitere Infos erhalten Sie bei Annette Hüsken-Brüggemann, Referentin f. Medienbildung,
ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III, Tel 55 25 80-41
annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de

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Finissage mit Zeitzeugengespräch

30 Jahre Mauerfall – Mauersegmente früher und heute

Bis zum 9. November 1989 war die Berliner Mauer Symbol der Trennung und des Kalten Krieges, danach Symbol einer friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung. Heute sind Teile der Mauer als Denk- und Mahnmal verstreut auf der ganzen Welt. Das Projekt THE WALL NET – Berlin Wall Across the World dokumentiert rund 400 dieser Standorte, hier wird Erinnerungskultur wörtlich genommen. Siehe auch: www.the-wall-net-org.
In der Ausstellung building bridges zeigen großformatige
Bilder den heutigen Standort verschiedener Mauersegmente und jeweils ihren historischen Bezugspunkt. Thematisiert werden die Wandlung der Berliner Mauer vom Instrument staatlicher Repression zum Kulturgut und auch neue Aspekte, die hinzugekommen sind, die sich aus der Verbindung der handelnden Personen und/oder der Orte ergaben.
Rainer Janicki, der Ideengeber und Gründer von THE WALL NET, ist Kurator dieser Ausstellung.
Kooperation mit „Leonhard.Unternehmertum für Gefangene“ (www.leonhard.eu)

Begleitende Veranstaltungen:

Literarisches Frühstück mit Kati Naumann,

Finissage mit Zeitzeugengespräch
Mi, 18.12.2019, 18.00 Uhr
ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
627 B19 Anmeldung bitte beim ebw

Ausstellung von Mi 07.11.2019 – Mi 18.12.2019, Mo, Di, Mi 08.30 – 12.00 Uhr, 13.00 – 15.00 Uhr
Do 12.30 – 16.00 Uhr oder nach Vereinbarung
Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III

627-B19

Zeit Mi 06.11.2019, 18.00 Uhr

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Glaube

  1. Falun-Gong: Nur in China wird es nicht vergessen (RL)
    Falun-Gong ist eine spirituelle und moralische Praktik aus China, die Elemente des Buddhismus, Daoismus und Qigong kombiniert. Warum diese friedliche religiöse Strömung, die auf Meditationsübungen und die Praxis von Tugenden basiert, in China auf Schwerste verfolgt wird, ist nicht zu verstehen. Vielleicht liegt es daran, dass Falun-Gong keine Mitgliedschaft verlangt und dabei kaum kontrollierbar ist. Als sich über 10.000 Falun-Gong-Praktizierende 1999 friedlich vor dem Gelände der Zentralregierung in Peking versammelten mit der Bitte um mehr Respekt für ihre Freiheiten, war ihre Existenz endgültig bedroht. Ähnlich wie bei den Uiguren werden lt. Menschenrechtsorganisationen Falun-Gong-Praktizierende zu Hunderttausenden in Straflagern inhaftiert und gefoltert. Tausende sind schon als Folge dessen gestorben oder hingerichtet worden. Die chinesische Regierung lässt ihnen ohne ihre Einwilligung Organe entnehmen und verkauft diese im Ausland – auch bei uns.
    https://www.igfm.de/organraub-die-welt-schaut-zu/
    https://de.wikipedia.org/wiki/Falun_Gong
    https://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgung_von_Falun_Gong
  2. Die Nenzen: Schamanische EuropäerInnen (RL)
    Es gibt um die 42.000, und sie leben in weitgehend autonomen Regionen im Nordosten des europäischen Teils Russlands und im Nordwesten Sibiriens. Sie haben eine eigene Sprache und ihre Religion gehört dem animistischen Schamanismus an. Trotz russisch- christlicher Kolonisierung glauben die Nenzen weiterhin an die Existenz von Göttern und Geistern, z.T. Schutzgeistern, überall in der Natur, in der Unterwelt und Überwelt sowie an die Möglichkeit, mit Hilfe von Schamanen, mit diesen Wesen in Kontakt zu treten. Die Schamanen kümmern sich durch Trancen, Rituale, Opfergaben und Naturheilkunde um die Gesundheit und die Nöte des Volkes. Dabei besteht die Gefahr, dass die Schamanen in ihrer Trance selber sterben. Dafür wurde Menschen nachweislich geholfen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Nenzen
    https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/europamagazin/videos/russland-nenzen-video-102.html
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Glaube

  1. *Orthodoxe Spiritualität, Alte Wege neu entdecken * (MT)
    „Spiritualität“, „Religiosität“ und „Frömmigkeit“ sind Begriffe, die wir oft synonym, aber auch indifferent benutzen, um unseren persönlichen aber auch konfessionellen Zugang zu Gott zu beschreiben. Wenn wir von orthodoxer Spiritualität sprechen, denken wir meist an Ikonen, Weihrauch, lange Gottesdienste und vielleicht auch noch an das Herzensgebet, doch ist das schon Spiritualität? Mit Archimandrit Georgios Siomos, Pfarrer der Griechisch-Orthodoxen Allerheiligenkirche zu München, können Sie an diesem Abend gemeinsam mit anderen Interessierten alte Wege neu entdecken.
    Mittwoch, 24.07.2019, 19.00-21.00 Uhr, Evangelisches Migrationszentrum, Bergmannstraße 46, Eintritt frei
  2. Ein Reichtum der Vielfältigkeit (RL)
    Es leben rund 100.000 HinduistInnen in Deutschland und man merkt sie kaum, obwohl der Hinduismus eine der ältesten Weltreligion und die drittgrößte der Welt ist. Zusammenfassen lässt sie sich auch nicht. Im Hinduismus gibt es keine Religionsführung sondern Systeme, die verschiedene Religionen vereinen und sich weiterhin entwickeln. Feste Dogmen gibt es auch nicht, z.B. nur wenige Strömungen des Hinduismus glauben an die Reinkarnation. Der Brahmanische Sanskrit-Hinduismus mischt sich mit vielen lokalen Volksreligionen und wird durch kritische Stifterreligionen immer wieder aufgerüttelt, aber letzlich ohne Trennung. Der Hinduismus vereint in seiner Komplexität Polytheismus, Monotheismus und weitere religiösen Antagonismen. Es ist vielleicht sein Ziel, alles unter ein Dach zu bringen, ohne die Unterschiede zu zerstören. Ob es ihm gelingt?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus#Mögliche_Einteilungen_des_Hinduismus
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus_in_Deutschland
  3. Wunder „hebräisches Alphabet“ (RL)
    Wegen des hebräischen Alphabets sind die Interpretationsmöglichkeiten der hebräischen Bibel unerschöpflich. Nur ein paar Bemerkungen: Jeder Buchstabe des Alphabets ist nicht nur Buchstabe sondern auch Symbol bzw. Wort sowie eine Zahl, die auch selbst meist ein Symbol ist. Die Zahlen lassen sich addieren, und Wörter bekommen einen inhaltsvollen Zahlenwert. Lass uns den Buchstaben B (Beth) als Beispiel nehmen, damit fängt die Bibel an (Bereschit = Am Anfang). Nur Gott ist Eins (A = erster Buchstabe = Zahl 1). B entspricht die Zahl 2 (die Schöpfung, die nicht Gott ist) und symbolisiert das Haus. Am Anfang baut Gott (A), der Architekt, das Haus (B), das nicht Gott ist (Zahl 2). In einem einzigen Buchstaben der Bibel gibt es also schon eine Geschichte. Dies gilt für alle Buchstaben der Bibel. Viel Spaß mit vielen interessanten Interpretationen!
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hebr%C3%A4isches_Alphabet#Buchstaben
    http://www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/zahlensymbolik.htm
    https://renenyffenegger.ch/notes/biblisches/Grundtext/Zahlen/
  4. Demenz und Spiritualität: Einmal unsterblich sein? (RL)
    Kann man es einfach so vergessen, dass man sterben wird? Was ist mit den Menschen, die an Demenz erkranken und sich an viel nicht mehr erinnern können? Vergessen sie den Tod? Haben sie auch besondere spirituelle Bedürfnisse, wenn sie sterben, und wie kann man diese erkennen? Das ebw bietet ein besonderes Seminar an, in dem wir die Situation sterbender Menschen mit Demenz kennenlernen und verschiedene Zugangsweisen ausprobieren. Ein schwieriges aber spannendes Thema, das auch für unsere eigene Spiritualität wertvoll sein kann.
    https://ebw-muenchen.de/artikel/3970/einmal-unsterblich-sein

Glaube
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Literarisches Frühstück mit Björn Bicker


Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
Referent Björn Bicker, Autor, Regisseur, Dramaturg, Kurator, Projektentwickler
Buch Selahattin Demirtaş türkischer Politiker und Schriftsteller (derzeit inhaftiert): Morgengrauen
Kosten € 8,- (bar vor Ort)

601d-A19

Zeit Do 27.06.2019, 10.00 –12.00 Uhr

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Literatur mit Leibrock. Ist Glück Glückssache?

Ein Streifzug durch Neuerscheinungen auf dem Büchermarkt
Felix Leibrock präsentiert 12 aktuelle Neuerscheinungen des Buchmarkts. Dabei befragt er die vorwiegend belletristischen Bücher auf ihre existenzielle Bedeutung für uns und gibt zugleich Tipps für sinnvolle Weihnachtsgeschenke. Das Ganze mit Publikumseinbezug, Humor und Kurzbesprechungen zum Mitnehmen.

Referent Dr. Felix Leibrock, Pfarrer, Leiter des ebw
Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
Kosten € 4,– (Studierende € 2,00, Obdachlose frei) bar am Veranstaltungsort
Anmeldung Anmeldung bitte bis Mo 13.11.2019 beim ebw

602-B19

Zeit Mi 27.11.2019, 19.00 – 20.30 Uhr

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Ökumenische Exerzitien im Alltag

Vierwöchiger Vorbereitungskurs auf Ostern

Zahlreiche Gemeinden in Bayern bieten jährlich 4-wöchige Alltagsexerzitien in der Passionszeit an. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Gemeinde, ob sie im Jahr 2020 zu solch einem Übungs- und Erfahrungsweg mit täglicher Besinnung und 5 Gruppentreffen einlädt.

Mehr Informationen bei Sabine Schnurr, Beauftragte für Exerzitien im Kirchenkreis München
Tel 089/57 96 68 76

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Du sollst ein Segen sein

Segensgeschichten der Bibel – eine bewegte Entdeckungsreise

Kurs mit acht Abenden mit Kreativem Tanz und bewegter Bibelarbeit. Für Kursneulinge und Interessierte gibt es am ersten Abend bereits um 19.00 Uhr eine Einführung in die Methode „Kreativer Tanz und bewegte Bibelarbeit“.

In Zusammenarbeit von ebw München, Kircheneintrittsstelle und der Evang.-Luth. Erlöserkirche Schwabing

Zeit 8mal Fr 20.9., 27.9., 4.10., 11.10., 25.10., 15.11., 22.11., 29.11.2019, jeweils 19.30 – 21.00 Uhr, € 50,- (ermäßigt € 30,-)*
Pfarrer Sebastian Kühnen
Ort Erlöserkirche (Seiteneingang Ungererstraße 13)

Infos und Anmeldung bitte bis Fr. 15.11.2019 bei sebastian.kuehnen@elkb.de

Der Teilnahmebeitrag unterstützt die Arbeit der Kircheneintritsstelle und der Erlöserkirche

Zeit 6mal Di 19.03., 26.03., 02.04., 09.04., 30.04., 07.05.2019, jeweils 19.30 – 21.30 Uhr

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Unter dem Regenbogen

Gesegnet und in Vielfalt leben

Seminarwochenende mit Kreativem Tanz und bewegter Bibelarbeit. Eine bewegte biblische Reise.

In Zusammenarbeit von ebw München, Kircheneintrittsstelle und der Evang.-Luth. Erlöserkirche Schwabing

Zeit Fr 18.10., 18.00 Uhr – So 20.10.2019, 13.00 Uhr, € 80,- (ermäßigt € 50,-)* zzgl. Kosten für Unterkunft und Verpflegung
Referent Sebastian Kühnen, Pfarrer
Ort Labenbachhof Ruhpolding

Infos und Anmeldung bitte bis Fr. 02.10.2019 bei sebastian.kuehnen@elkb.de

Der Teilnahmebeitrag unterstützt die Arbeit der Kircheneintritsstelle und der Erlöserkirche

Zeit 6mal Di 19.03., 26.03., 02.04., 09.04., 30.04., 07.05.2019, jeweils 19.30 – 21.30 Uhr

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Staade Zeit - Meditationstag

Vorweihnachtlicher Praxistag zum Herzensgebet
Schritt für Schritt lernen Sie den altchristlichen Meditationsweg des Herzensgebets kennen. Wahrnehmungs-, Körper- und Atemübungen sowie kurze geistliche Impulse tragen dazu bei, sich immer tiefer zu sammeln. Alle, unbeachtet ihrer Vorerfahrung in Meditation und Gebet, sind willkommen.

Kooperation mit dem MBW

Nach Absprache ist auch eine Teilnahme bis 13 Uhr möglich. Mittags teilen wir miteinander mitgebrachte Speisen.

Kosten € 30,- (ermäßigt € 15,-)
Referenten Andreas Ebert, Pfarrer i.R., Mag. Theol. Benedikt Löw
Ort Ausbildungszentrum für PastoralreferentInnen, Franz-Joseph-Str. 6, (U3/6 Giselastraße)

Anmeldung bitte bis 16.12.2019 Münchner Bildungswerk, Tel 089/54 58 05-0, Fax 089/54 58 05-25, sekretariat@muenchner-bildungswerk.de

Zeit Sa 21.12.2019, um 9.30 bis 17.00 Uhr

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kämpfen & spüren

Eine bewegte Erfahrung. Workshoptag für Jungs und Männer

Kämpfen und spüren – beides gehört unbedingt zu unserem Leben. Wie segensreich Kraft und Empfindsamkeit sein können, davon erzählt uns die Geschichte vom Kampf am Jabbok. In Bewegung, Übungen und Gespräch begegnen wir der biblischen Geschichte.

In Zusammenarbeit von ebw München, Kircheneintrittsstelle und der Evang.-Luth. Erlöserkirche Schwabing

Zeit Sa 16.11.2019, 10.00 – 17.00 Uhr, € 30,- (ermäßigt € 20,-)
Referent Sebastian Kühnen, Pfarrer
Ort Evang. Luth. Erlöserkirche, Großer Saal, Ungererstraße 17

Anmeldung bitte bis Fr.15.11.2019 bei sebastian.kuehnen@elkb.de

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GlaubensDinge

Teil der Reihe: Veranstaltungen Kircheneintrittsstelle

Update in Sachen Kirche, Glaube & evang. Spiritualität

Ein Gesprächsabend für Neugierige und Interessierte. Sie sind mit Ihren Fragen zu Gottesdienst und GlaubensDingen vollkommen unabhängig von Kirchen- und Gemeindezugehörigkeit herzlich willkommen.

In Zusammenarbeit von ebw München, Kircheneintrittsstelle und der Evang.-Luth. Erlöserkirche Schwabing

Zeit Di 05.11.2019, 19.30 – 21.00 Uhr,
Referent Sebastian Kühnen, Pfarrer
Ort Konfirmanden-Saal (Seiteneingang Ungererstraße 13)

Infos und Anmeldung bitte bis Di 05.11.2019 bei der Evang. Kircheneintrittsstelle, Tel 51 26 59 60; Anmeldung per Mail

Zeit 6mal Di 19.03., 26.03., 02.04., 09.04., 30.04., 07.05.2019, jeweils 19.30 – 21.30 Uhr

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Vergnügt.erlöst.befreit - einfach evangelisch

Teil der Reihe: Veranstaltungen Kircheneintrittsstelle

Grundaussagen des evang. Glaubens entdecken

Konkret und zeitgemäß. Sie bekommen einen biblischen Input, haben Zeit sich eigene Gedanken zu machen und sich mit anderen auszutauschen. Die Kursabende können einzeln, unabhängig voneinander besucht werden.

In Zusammenarbeit von Kircheneintrittsstelle und der Evang.-Luth. Versöhnungskirche München-Harthof

4mal Di 17.09., Do 17.10., Fr 22.11., Do 12.12.2019, jeweils 19.00 – 21.00, Kosten trägt die Kircheneintrittsstelle
Sabine Bleise-Donderer, Pfarrerin, M.A. (inhaltliche Gestaltung), Dorothee Hermann, Pfarrerin (Moderation)
Versöhnungskirche, Hugo-Wolf-Str. 18
Anmeldungen im Pfarramt der Versöhnungskirche wünschenswert, Teilnahme auch ohne Anmeldung möglich.

Zeit 6mal Di 19.03., 26.03., 02.04., 09.04., 30.04., 07.05.2019, jeweils 19.30 – 21.30 Uhr

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Zwischen Rechtgläubigkeit und religiöser Erfahrung – lutherische Mystik mit Kirchenrat Dr. Rainer Oechslen

Dr. Rainer Oechslen

Kurzbeschreibung
Was ist eigentlich der spezifisch lutherische Beitrag zur Spiritualität der Christenheit? Nach der Auffassung des Referenten ist es die eigentümliche Verbindung von religiöser Dichtung und Musik, die besonders mit den Namen Paul Gerhardt und Johann Sebastian Bach bezeichnet wird. Diese Verbindung ist anders als im calvinistischen Zweig der Reformation, wo man lange ausschließlich die biblischen Psalmen im Gottesdienst verwendete, und anders als im Katholizismus, dessen Musik ebenso lange von den lateinischen Texten der Messe bestimmt wurde. Im lutherischen Bereich entstand eine Mystik des Kirchenliedes, an der Dogmatik der Kirche orientiert und zugleich von eigentümlicher emotionaler Tiefe. Möglicherweise droht diese lutherische Mystik heute in Vergessenheit zu geraten

Biographisches
Kirchenrat Dr. Rainer Oechslen ist seit 2007 Beauftragter für interreligiösen Dialog und Islamfragen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.

Veranstalter Christuskirche, Pfarrei St. Theresia, Evangelisches Bildungswerk München e.V., Münchner Bildungswerk e.V.

Link http://evnn.de/mystik-spiritualitaet-interreligioeserdialog
Zeit Di 21.04.2020, 19.30 Uhr, Eintritt frei
Ort Gemeindesaal der Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 5

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König Herodes am Toten Meer - Biblische Archäologie in Jordanien. Vortrag mit Bildern von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer

Kurzbeschreibung
Am jordanischen Ufer des Toten Meeres entspringen heiße Thermalquellen, die man schon im Altertum zu nutzen wusste. König Herodes I. ließ sich in dem damals Kallirrhoe („Schönbrunn“) genannten Areal eine palastartige Villa für den Kurbadebetrieb errichten. Vor 30 Jahren grub das Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes die herodianischen Anlagen aus. Zum Jubiläum ruft Prof. Stefan Jakob Wimmer, der damals leitend beteiligt war, die Ergebnisse aus der Zeit Jesu in Erinnerung und berichtet von der archäologischen Arbeit am tiefsten Punkt der Erde, von Beduinen und Bauern, von üppiger Vegetation bei extremer Trockenheit in einer damals noch fast unberührten Region.

Biographisches
Stefan Jakob Wimmer, geb. 1963 in München, hat sieben Jahre in Jerusalem Ägyptologie und Archäologie studiert und im Orient als Archäologe gearbeitet. Er ist apl. Professor an der Kulturwissenschaftlichen Fakultät und Lehrbeauftragter an der Kath.-Theol. Fakultät der LMU München, Fachreferent für Hebraica, Jiddisch, Alter Orient und Ägyptologie an der Orientabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek und Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde Abrahams.

Veranstalter Christuskirche, Pfarrei St. Theresia, Evangelisches Bildungswerk München e.V., Münchner Bildungswerk e.V., Gesellschaft Freunde Abrahams e.V.

Link http://evnn.de/mystik-spiritualitaet-interreligioeserdialog
Zeit Di 21.01.2020, 19.30 Uhr, Eintritt frei
Vortrag mit Bildern von Prof. Dr. Stefan Jakob Wimmer
Ort Gemeindesaal der Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 5

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„Ich bin du“ oder „Ich bin dein“? Zu Unterschieden in der mystischen Erfahrung mit Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Kurzbeschreibung
Oft wird Mystik als „Verschmelzung“ mit dem Weltgrund bestimmt: „Ich bin es (= alles – nichts – du).“ So der Tropfen, der ins Meer zurückfällt, um darin zu verschwinden. Anders aber Judentum und Christentum: Nicht Verschmelzung, sondern Begegnung/Liebe zwischen Gott und mir ist seliges Ziel. Der entscheidende Satz heißt also: „Ich bin dein.“

Biographisches
Promotion 1971 und Habilitation in Philosophie 1979 an der Universität München
Lehraufträge und Lehrstuhlvertretungen an den Universitäten Bayreuth, Tübingen, Eichstätt und München
1989-1992 Professur an der Pädagogischen Hochschule Weingarten/Württemberg
1993-2011 Lehrstuhl für Religionsphilosophie u. vergleichende Religionswissenschaft, Technische Universität Dresden
seit 2011 Vorstand des Europäischen Instituts für Philosophie und Religion (EUPHRat), Phil-Theol. Hochschule Benedikt XVI., Heiligenkreuz bei Wien

Veranstalter Christuskirche, Pfarrei St. Theresia, Evangelisches Bildungswerk München e.V., Münchner Bildungswerk e.V.

Link http://evnn.de/mystik-spiritualitaet-interreligioeserdialog
Zeit Di 11.02. 2020, 19.30 Uhr, Eintritt frei
Ort Gemeindesaal der Christuskirche, Dom-Pedro-Platz 5

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Freiwilliges Engagement im Altenheim - Programm 2. Halbjahr 2019

*Flyer zum Download*
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Erben und Vererben (VB)

Testamente und Erbfolge richtig gestalten

Wie kann man die großen Irrtümer, häufigsten Fehler, Streit, unnötige Anwaltskosten und Erbschaftssteuern vermeiden? Wann ist lebzeitige Schenkung sinnvoll? Und wie kann ich meine Altersvorsorge absichern? Herr Rechtsanwalt Alexander Braun ist einer der Spezialisten im Erbrecht, hat hunderte Vorträge zu diesem Thema gehalten und beantwortet Ihre Fragen zum Thema.

ReferentIn Alexander Braun, Rechtsanwalt
Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24, 3. Stock
Kosten € 15,–
Anmeldung bitte bis Di 26.11.2019 beim ebw

229-B19

Zeit Di 10.12.2019, 18.00 – 20.00 Uhr

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Nur so daher gesagt?

Workshopabende zum Umgang mit kritischen Aussagen

Was mache ich mit Aussagen, die ich schwierig, rassistisch, antisemitisch,… finde? Manchmal fällt es nicht leicht, im eigenen Umfeld gut darauf zu reagieren.
Nutzen Sie das Seminar, um die Hintergründe solcher Aussagen zu erkennen, zu einer eigenen Haltung zu finden und um Ihre Kommunikationspraxis zu trainieren.

In Zusammenarbeit mit dem Münchner Bildungswerk

„Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechts- extremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.“

Referentin Sofie Engl, Interkulturelle Mediatorin, MBW
Ort MBW, Dachauer Str. 5
Kosten tragen _ebw_/MBW
Anmeldung Münchner Bildungswerk, Tel 089/54 58 05-0, Fax 089/54 58 05-25, sekretariat@muenchner-bildungswerk.de

Zeit 2 mal Di 24.09., 08.10.2019 18.00 – 20.30 Uhr

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Ermäßigungen für Kursgebühren

50 %-Gebührenermäßigung für Kurse des Seniorenprogramms

Unter folgenden Voraussetzungen kann für unser Seniorenprogramm (SP) eine Ermäßigung von 50 % beantragt werden (1 Kurs/Person)

- Die Einkommensgrenze für Einzelpersonen liegt bei 1.350 Euro, für Ehepaare bei 2.025 Euro.
- Die Vermögensgrenze liegt bei 30.000 Euro.
- Eine selbst bewohnte Eigentumsimmobilie wird beim Vermögen nicht angerechnet.
- Es gibt keine festgelegte Altersgrenze. Maßgeblich ist die Lebenslage Alter. Grundlage ist der Rentenbezug. Ein Rentenbescheid ist beizulegen.
- Die ausgefüllten Formulare zur Selbstauskunft und die datenschutzrechtliche Einverständniserklärung verbleiben beim Träger.
- Zunächst gilt die Ermäßigung für einen Kurs pro Person. Die Ermäßigung kann für Kurse in Bereichen in Anspruch genommen werden, die von der Landeshauptstadt München gefördert werden (SP).

Die Gebührenreduzierung wird durch das Sozialreferat der Landeshauptstadt München ermöglicht.

Datenschutzerklärung
Selbstauskunft

Flyer

Ermäßigung für Münchenpass-Inhaber

Gebührenermäßigung von 50 % erhalten Inhabende eines Münchenpasses (Ausstellung durch das Amt für Soziale Sicherung der LH München).

Ermäßigung bei sozialen Härtefällen

Darüber hinaus besteht bei sozialen Härtefällen die Möglichkeit einer Ermäßigung. Die Ermäßigungsregelung gilt bei Kursgebühren ab € 20,-.

Bereits ermäßigte Teilnahmegebühren können nicht noch einmal ermäßigt werden. Voraussetzung für eine Ermäßigung ist die Vorlage der entsprechenden Unterlagen bei Buchung des Kurses oder nachträglich spätestens bis 1 Woche vor Kursbeginn.

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Social Media für die Öffentlichkeitsarbeit

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram und YouTube gehören heute einfach zur Öffentlichkeitsarbeit dazu. Doch wie funktionieren diese Netzwerke und was sind die Voraussetzungen? Wen kann ich eigentlich mit Social Media erreichen? Das Seminar zeigt zudem, welche Chancen und welche Fallstricke es gibt. Welche Werkzeuge kommen bei der Arbeit zum Einsatz? Und ganz wichtig: Was tun, wenn sich ein Shitstorm mit Kritik im Netz anbahnt?

*Flyer zum Download*

Referent Matthias J. Lange, Journalist
Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
Kosten € 135,–
Anmeldung bitte bis Mo 13.05.2019 beim ebw

109-A19

Zeit Mo 27.05.2019, 09.30 – 17.00 Uhr

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GROß UND STARK WERDEN


Mit Bernadette Conrad


Bernadette Conrad: „Groß und stark werden. Kinder unterwegs ins Leben. Gespräche mit Cornelia Funke“ (März 2019, Verlag btb)

Die Fragen, die Bernadette Conrad in ihrem neuen Buch „Gross und stark werden“ aufwirft und zu beantworten sucht, gehen alle an, die sich mit Fragen beschäftigen, wie Kinder heute aufwachsen, wie sie Vorbilder finden, wie sie trotz schwindender Natur- und Spielräume die Welt erleben können. Es ist kein Buch der Thesen, vielmehr eines der Suche nach möglichen Antworten, die die Autorin mittels Gesprächen (u.a. mit Cornelia Funke) zu ergründen sucht:
Was ist Kindheit heute? Gibt es sie noch?
Jene „alte Kindheit“, wie sie bei Mark Twain, Astrid Lindgren, aber auch noch von Cornelia Funkes „Wilden Hühnern“ erlebt wird, ist vorbei. Das hat nicht nur mit dem Vormarsch der digitalen Medien, sondern auch den stetig schwindenden Freiräumen & Spielräumen in der Natur, mit dominanter Schule und mit (uns) überängstlichen Eltern zu tun. Was aber bedeutet es gesellschaftlich, wenn schon Kinder auf einige wesentliche – vor allem in der Natur zu machende – Grunderfahrungen kaum mehr Zugriff haben?
„Das Leben ist als Abenteuer und Entdeckungsfahrt gedacht“, sagt Cornelia Funke. Wie verhalten wir uns als Eltern und Erziehende zu diesem Konflikt? Welche Rolle spielen Lernen und Kreativität, Aufbruchsbereitschaft und der Mut, das wesentliche zu sehen in unserem eigenen Leben? Wie leben wir selbst Gemeinschaft? Wie gehen wir mit Aggression um? Und wie gelingt es, nährende Nähe und guten Schutz zu vermitteln, – statt potenziell belastendem Überbehüten und -versorgen?
„Welches Werkzeug bin ich?“ Diese Frage kann jeder Leser/ jede Leserin – Cornelia Funke folgend – hinter dem unermüdlichen Spielen und Experimentieren, hinter den Verpuppungen und Veränderungen von Kindern und Jugendlichen erkennen: Wer bin ich, und was kann ich sein? Mit welchen Talenten kann ich die Welt ein bisschen besser machen? Ganz vornedran steht hier der Einsatz für Natur, Klima und Umwelt, – und auch der Auftrag an uns Erwachsene, verantwortlich und ermutigend mit dabei zu sein und nicht einfach an die nächsten Generationen zu delegieren, was ansteht.

Auf Buchfühlung – mit dem inneren Kind!



Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
Referentin Bernadette Conrad
Buch Groß und Stark werden
Kosten € 5,- (bar vor Ort)

602b-A19

Zeit Mo 03.06.2019, 18.00 – 19.30 Uhr

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UnterstützerInnen gesucht: Das Lighthouse mobil – für den Integrationspreis nominiert!


Im vergangenen Sommer hat das Lighthouse Welcome Center® in der Bayernkaserne mobilen Zuwachs bekommen, das „Lighthouse mobil – #miteinanderinmuenchen. Die zwar kleine, aber beachtliche Piaggio Ape 50, extra ausgestattet mit einem Elektromotor, tourt seitdem als mobiles Infocenter durch die Straßen Münchens. Das Konzept ist so einfach wie effektiv: Als niedrigschwelliges Kommunikations- und Gesprächsangebot begibt sich das flexible Mobil zusammen mit engagierten Ehrenamtlichen direkt ins Zentrum des Geschehens. Hier „geht“ es somit proaktiv auf die Münchner einheimischen Bürgerinnen und Bürger, auf Migrant*innen und geflüchtete Menschen zu. Und viele, die sich sonst nicht kennenlernen würden, kommen hier in einen ersten Kontakt miteinander.
Jetzt ist die Kulturmittlerin auf drei Rädern für den Deutschen Integrationspreis 2019 nominiert. Das ist eine ganz besondere Anerkennung und die Teams der Inneren Mission und der Lichterkette e.V., Träger*innen des Projektes, freuen sich sehr darüber. Um den Wettbewerb zugewinnen brauchen die Nominierten eine besondere Unterstützung. Sie müssen in einem Crowdfunding Contest möglichst viele Unterstützer erreichen. Bis zum 05. Juni läuft der Wettbewerb bundesweit. Jeder von Ihnen kann mittmachen, das Projekt können Sie auf der Homepage direkt unterstützen.

Informationen zum Preis und zur direkten Unterstützung des Lighthouse mobils finden Sie hier:
https://www.startnext.com/pages/deutscher-integrationspreis/contest
https://www.startnext.com/lighthouse-mobil

In der ersten Woche haben sich 114 Unterstützer*innen gefunden. Das Lighthouse-Team würde sich auch sehr über Ihre Spende freuen, denn jeder Euro ist eine Stimme für das Miteinander!

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Seenotrettung – was können wir überhaupt tun?

© Alexander Draheim

© Alexander Draheim

Workshop und Fotoausstellung


Die Flüchtlingszahlen in Deutschland gehen seit Jahren zurück – aber die Todesrate der im Mittelmeer Ertrunkenen steigt rasant an! Iris Hüttner von SEA-EYE e.V. nimmt Platz auf dem „Surfing Sofa“ und erklärt, weshalb Seenotrettung Pflicht ist und was jeder einzelne dazu beitragen kann, das Sterben vor der europäischen Haustür zu beenden. Umrahmt wird der Workshop von den eindrucksvollen Bildern der SEA-EYE-Missionen im Mittelmeer, bei denen Fotografen die Situation vor Ort dokumentiert haben.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Münchner Bildungswerk statt.

„Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechts- extremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.“

Referentin Iris Hüttner, SEA-EYE
Ort Café Philoxenos im Evangelischen Migrationszentrum München, Bergmannstraße 46
Kosten kostenfrei
Anmeldung bitte beim ebw

208-A19

Zeit Di 09.07.2019 19.00 – 21.00 Uhr

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„Neue Rechte und gesellschaftliches Engagement“

Workshop

München ist bunt… und soll es bleiben! Micky Wenngatz (München ist bunt! e.V.) klärt auf und informiert über rassistische und neo-nazistische Tendenzen, wie man sie erkennt und warum man Rassismus konsequent widersprechen muss.

Nutzen Sie dieses Seminar um:
- neue Rechte in ihrer Unterschiedlichkeit zu erkennen
- Möglichkeiten gesellschaftlichen Engagements zu entdecken

Dieser Abend ist Teil der Reise des „Surfing Sofas“: Ein Jahr lang wandert der coole blaue Zweisitzer durch die Stadt und bringt an Orten der Toleranz und Demokratie Leute miteinander ins Gespräch.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Münchner Bildungswerk statt.

„Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechts- extremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen.“

Referentin Micky Wenngatz, München ist bunt! e.V.
Ort Café Philoxenos im Evangelischen Migrationszentrum München, Bergmannstraße 46
Kosten kostenfrei
Anmeldung Münchner Bildungswerk, Tel 089/54 58 05-0, Fax 089/54 58 05-25, sekretariat@muenchner-bildungswerk.de

Zeit Mi 08.05.2019 19.00 – 21.00 Uhr

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Positives Zeiterleben (SP)

Meine Zeit im Alter gestalten
Im Gegensatz zum klassischen Zeitmanagement geht es beim positiven Zeiterleben um Achtsamkeit, Hingabe und darum, die Zeit anders zu erleben. Ältere Menschen können davon profitieren und das Gefühl von Fülle spüren: Die Zeit lässt sich individuell begreifen und das Leben kann präventiv und positiv gestaltet werden. Mit Übungen und mentalen Techniken wird ein Erlebnisraum eröffnet – weg vom Gefühl getrieben und zeitlich gestresst zu sein, ob durch Ehrenämter, Familie oder andere Verpflichtungen – hin zu einem Gefühl, Zeit in Fülle zu besitzen.

Referentin Maria Moll, Dipl.-Soz.päd., Coach und Trainerin
Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
Kosten € 40,– (EA € 30,–)
Anmeldung bitte bis Di 23.04.2019 beim ebw

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Zeit Di 07.05.2019, 9.30 – 17.00 Uhr

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Auf Buchfühlung. Literatur um sechs

In der Reihe Auf Buchfühlung. Literatur um sechs werden aktuelle Bücher vorgestellt, die auf unser emotionales Erleben abzielen und das verhandeln, was für uns existenziell ist: Liebe, Angst, Tod, Krankheit, Hoffnung. An einem Montagabend treffen wir uns für neunzig Minuten und erfahren etwas über den Inhalt des jeweiligen Buchs und kommen ins Gespräch darüber. Ein Beitrag zu unser aller Herzensbildung – Buchfühlung pur.

Kosten € 5,- pro Treffen, bar vor Ort
Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
Anmeldung bitte beim ebw

Termine:

Termine:

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    AUSGEKAFKAT

    Mit Carsten Schmidt

    Zu diesem Buch schreibt der Drava Verlag:

    „Ausgekafkat“ ist ein Gesellschaftsroman, der zeigt, wie sich Intellektuelle manchmal so weit von der realen Welt entfernen, bis sie nirgendwo mehr ankommen – und ihren Träumen und falschen Vorstellungen im angeblichen Land der Dichter und Denker erliegen. Die Geschichte zeigt in greifbarer, szenischer Art, wie eine verzweifelte Frau ganz langsam erkennt, worin ihre Irrtümer liegen. Dieser Brückenroman zeigt die Arroganz der akademischen Welt ebenso wie die ignorante Haltung vieler Nicht-Akademiker – und wie die Welten sich ohne Fremdwörter begegnen können.
    Und irgendwo, ganz tief im Roman, geht es auch um Kafka.
    Carsten Schmidt, geb. 1978, studierte Deutsch, Englisch und Geschichte in Rostock, Potsdam und Bradford (UK). Als Übersetzer, Texter und Konzepter arbeitet er deutschlandweit für Agenturen und Privatkunden. Er lektoriert Buchprojekte für AutorInnen verschiedener Verlagshäuser in der Schweiz, Österreich und Deutschland.
    Seit über 15 Jahren ist er mit eigenen Texten auf Lesebühnen zu erleben. Gedichte und Kurzgeschichten fanden Aufnahme in mehreren Anthologien; für Kulturmagazine verfasste er über 200 Rezensionen. 2010 erschien seine literarische Biographie „Kafkas fast unbekannter Freund : das Leben und Werk von Felix Weltsch (1884 – 1964)“ (zugl. Dissertation an der Universität Potsdam 2008). In den Jahren 2014 und 2015 war er Autor der „morgenstoern-Kolumnen“ des Kabarett-Portals stoersender.tv.
    Seit 2011 lebt Carsten Schmidt in Berlin. „Ausgekafkat“ ist sein erster Roman.

    Auf Buchfühlung – mit den inneren Konflikten eines Geisteswissenschaftlers!


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    Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
    Referent Carsten Schmidt
    Buch Ausgekafkat
    Kosten € 5,- (bar vor Ort)

    602c-A19

    Zeit Mo 22.07.2019, 18.00 – 19.30 Uhr

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    Die revolutionäre Kraft des Fühlens

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    Das neue Buch von Maria Sanchez:

    Plädoyer für eine neue Psychologie

    Noch nie gab es so viele Anleitungen zum Glücklichsein wie heute. Und gleichzeitig nehmen die psychischen Symptome mehr zu als ab. Was läuft also falsch in unzähligen populären und zum Teil extrem verkaufsstarken psychologischen Ratgebern?

    Maria Sanchez plädiert in ihrem neuen Buch „Die revolutionäre Kraft des Fühlens“ für eine neue Psychologie. Sie blickt kritisch auf die (Mode)-Themen „Selbstoptimierung“ und „Potenzialentfaltung“ und entlarvt diese als langfristig unwirksam und oftmals sogar schädlich. „Durch diese Art des Umgangs mit uns selbst“, so Sanchez, „befeuern wir unabsichtlich die Ursachen für zahlreiche psychische Probleme, unter denen wir leiden.“ Ihre Begründung leuchtet sofort ein: Alles, was wir tun, um innerlich anders oder besser zu werden, bekräftigt unbewusst, dass wir jetzt noch nicht in Ordnung sind. Genau durch diese innere Haltung bleiben wir jedoch ewig im Kampf mit uns selbst verhaftet. Der Leidenskreislauf kann auf diese Weise nie enden. Kurzfristig und oberflächlich mag sich manches ändern, aber im Kern bewegen wir uns nicht. Maria Sanchez blickt in ihrem Buch tiefer und stellt sich mutig dem Zeitgeist entgegen. Anhand zahlreicher Beispiele und Erfahrungen aus ihrer therapeutischen Arbeit gibt sie dem Leser ein inneres Navigationssystem an die Hand, um sich neu kennenlernen zu können.

    „Die revolutionäre Kraft des Fühlens“ ist ein Buch, das aufrüttelt und nachdenklich macht, in erster Linie aber hilft. Und das dringend gebraucht wird in einer Zeit, in der psychische Auffälligkeiten weltweit zunehmen.

    Das Buch:
    Maria Sanchez
    Die revolutionäre Kraft des Fühlens. Wie unsere Emotionen uns befreien
    Gräfer und Unzer Verlag 2019, Einzeltitel
    Geb. mit Schutzumschlag, 208 Seiten, 19,99 Euro

    Pressekontakt für Rezensionsexemplare, Veranstaltungen und Interviews:
    Barbara Stang, PR Consulting, Tel. 0049-175-56 32 602
    office@stang-pr.de
    www.stang-pr.de

    Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
    Referentin Maria Sanchez
    Buch Die revolutionäre Kraft des Fühlens: Wie unsere Emotionen uns befreien, München, Gräfe und Unzer, 2019
    Kosten € 5,- (bar vor Ort)

    602-A19

    Zeit Mo 06.05.2019, 18.00 – 19.30 Uhr

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    Seniorenbegleitung mit § 45 SGB XI (SP)


    Mit Zertifikat und Teilnahmebestätigung § 45 SGB XI

    16 Seminartage und ein Praktikum bereiten auf die Tätigkeit vor:
    • Unterstützung alter Menschen in der Alltagsbewältigung und/oder Betreuung demenzkranker Menschen
    • Beratungsfunktion durch Kenntnis des Altenhilfe-Netzwerks
    • Entwicklung neuer Wohnkonzepte, von Solidaritätsgemeinschaften oder generationsübergreifender Projekte

    Als AbsolventIn der Ausbildung erhalten Sie Praxisbegleitung.

    Veranstalter (Kooperation)
    Evangelisches Bildungswerk München e.V. und
    Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Regionalverband München

    Projektleitung im ebw: Dr. Rosine Lambin, Theologin, Pädagogische Referentin, ebw.
    Projektleitung bei den Johannitern: Elisabeth Feustel, Gerontologin, MSc

    Weitere Infos

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    Freiwilliges Engagement im Altenheim - Impact Film

    Teil der Reihe: Freiwilliges Engagement im Altenheim

    Impact-Film

    Impact-Film zum Herunterladen (15 MB)

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    September 2019

    Kann man Bienenstich lieben?

    Ein Imker stellt Bienenstöcke in unserem Garten auf. Er erklärt mir die Bienen. Ich bin fasziniert. Was das Zusammenhalten betrifft, können wir von den Bienen lernen. Ich beginne, die Bienen zu lieben.
    Ich mähe den Rasen. Direkt vor den Bienenstöcken will ich das nicht tun.
    „Na komm, einen Streifen mähst du noch“, sage ich mir. Ich komme recht nahe an die Bienenstöcke heran. Und dann passiert es. Eine Biene fliegt mit voller Wucht gegen meine Stirn und sticht direkt oberhalb des Auges zu. Ich habe keine Chance. Sofort höre ich mit dem Mähen auf. In den nächsten Stunden schwillt meine ganze rechte Gesichtshälfte an.
    „Du siehst aus wie ein Schwergewichtsboxer nach einem verlorenen Kampf“, spotten meine Freunde.
    Und sie fragen mich: „Na, ist es jetzt mit der Liebe zu den Bienen vorbei?“
    Mir fällt die Antwort leicht: „Die Bienen wissen nicht, was ein Rasenmäher ist“, sage ich mir. „Sie haben eine von ihnen ausgeschickt, mich auszuschalten. Sie selbst hat dabei ihr Leben verloren. Sie hat sich und ihr ganzes Volk dadurch geschützt.“
    Bienen sind kluge Tiere. Ja, vier Tage war mein Gesicht schlimm angeschwollen. Und ich liebe sie trotzdem – die Bienen!

    Herzliche Grüße
    Felix Leibrock
    Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks, Pfarrer, Autor

    Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
    http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

    1. Arbeitsleben: Frust in der Brust untersucht (RL)
      Eine neue Studie der International School of Management untersucht den Frust am Arbeitsplatz: Wie entstehen negative Gefühle, welche Ursachen gibt es? Genannt werden zu wenig Mittel und Personal für die Arbeit, zu wenig Entwicklungschancen, Probleme mit der Hierarchie. Die Höhe der Bezahlung spielt bei der Unzufriedenheit am Arbeitsplatz eine niedrigere Rolle. Wenn MitarbeiterInnen das Gefühl bekommen, sie können die Aufgaben nicht richtig erfüllen, weil es dafür an Personal mangelt oder wenn die Leitung die Probleme sowie den Erfolg der Mitarbeitenden ignoriert, kann es gefährlich werden. Die Mitarbeitenden brauchen Anerkennung, aber nicht nur. Sie brauchen Erfolg im Unternehmen sowie, ihren Fähigkeiten entsprechend, persönliche Entwicklung. Die Studie rät deswegen dem Management: Sorgen Sie dafür, dass Vertrauen zwischen den Mitarbeitenden und Ihnen entsteht. Dann wird der Frust abgebaut.
      https://www.hensche.de/quellen-fuer-frust-im-job-02.09.2019-21.50.html
    2. Erfreulich und erforderlich (RL)
      Es gibt noch viele bürokratische Hürden, die wahrscheinlich nicht immer gerechtfertigt sind, aber sie werden immer weniger. Die Nachricht erreicht uns, dass die Zahl anerkannter ausländischer Abschlüsse in Deutschland steigt. Klar, wir brauchen Fachkräfte in vielen Bereichen. Andererseits wissen wir, dass z.B. in der Pflege, einem Bereich mit drastischem Fachkräftemangel, nicht immer genau hingeschaut wird, wer pflegen kann. Es wird immer undeutlicher überprüft, ob die Ausbildung der PflegerInnen reicht. So erklärt man z. T. auch, warum in letzter Zeit ältere Menschen in Altenheimen durch PflegerInnen misshandelt wurden oder sogar sterben mussten (Oldenburg, Bremen, Darmstadt-Dieburg usw.). Bei manchen Berufen schaut man nicht genau hin und bei anderen zu viel. Hier wünschen wir uns mehr Gleichgewicht. Aber wir freuen uns, dass ausländische Ausbildungen, die auch oft solider als die in Deutschland sind, besser anerkannt werden.
      https://www.arbeit-und-arbeitsrecht.de/news/zahl-anerkannter-auslaendischer-abschluesse-steigt.html
    3. Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt 2020 (Bewerbung bis 13. Oktober 2019) (KW)
      Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales lobt auch 2020 wieder den „Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt“ aus. Gesucht werden: innovative Projekte und neue Ideen zum Thema „Ehrenamt ist nachhaltig! – Ehrenamt gestaltet unsere Zukunft“. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 85.000 Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zur Bewerbung für den „Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt 2020“ unter
      https://www.ehrenamt.bayern.de/engagement-anerkennen/innovation/
    4. Förderpreis „Leben pur 2020“ (Bewerbung bis 30.11.2019) (KW)
      Förderpreis-Ausschreibung (5.000 Euro) zum Thema „Schmerzen bei Menschen mit komplexer Behinderung“ durch die Stiftung Leben pur. Neben universitären Abschlussarbeiten ausdrücklich erwünscht sind auch Arbeiten und Berichte aus der Praxis, die Projekte, Konzepte, Innovationen oder neue Therapie- und Förderansätze vorstellen.
      Mehr Infos zum Förderpreis „Leben pur 2020“ unter
      https://www.stiftung-leben-pur.de/preise-stipendien/preise-und-stipendien-leben-pur.html
    5. Weiterbildung von Ehrenamtlichen wird umsatzsteuerpflichtig (KW)
      Ende Juli hat das Bundeskabinett beschlossen, dass Weiterbildung von Ehrenamtlichen zukünftig umsatzbesteuert wird. Dadurch werden sich die Kosten für die Bildungsangebote für Ehrenamtliche erhöhen. Eine gemeinsame Stellungnahme der öffentlich geförderten Weiterbildner weist auf die negativen Folgen dieses Gesetzentwurfes hin. So widerspricht das neue Umsatzsteuergesetz bspw. dem Anliegen, „Bildung für Alle“ zugänglich zu machen.
      Den genauen Wortlaut der Stellungnahme zur Umsatzbesteuerung von Weiterbildungen finden Sie unter
      http://www.deae.de/Stellungnahme_UStG_der_oeffentlich-verantworteten-Weiterbildung.pdf
    6. Online Fundraising – Angebote der Evangelischen Bank (Lei)
      Wer Fundraising betreibt, will Menschen dafür begeistern, für eine gute Sache einzutreten. Um dieses Ziel zu erreichen, nutzen bereits über 52 % der deutschen FundraiserInnen laut einer Studie aus dem Jahr 2017 Online-Fundraising – Tendenz steigend. Daher erstaunt es nicht, dass es inzwischen zahlreiche digitale Lösungen gibt, um Spenden zu generieren.
      Die Evangelische Bank bietet zusammen mit der Firma Altruja, Marktführer im Softwaresegment für Online-Fundraising, ein Online-Spendentool an, das als moderne und bequeme Spendenschnittstelle dient und Fundraising via Internet ermöglicht.
      Darüber hinaus stellt die Evangelische Bank Interessierten über https://www.zusammen-gutes-tun.de/ eine Plattform für das Crowdfunding bereit. Hier haben Fundraiser die Chance, ihr gemeinnütziges Projekt mittels Storytelling zu bewerben, Unterstützer zu finden und Spenden zu sammeln.
      Mehr erfahren Sie unter https://www.eb.de/privatkunden.html
    7. Veranstaltungshinweise
      ab Di 26.11.2019 Strategisches Freiwilligenmanagement
      Di 01.10.2019 Öffentlichkeitsarbeit durch YouTube und Podcasts
      Do 17.10.2019 Erfolgreiche Pressearbeit
    1. Neu in der Reihe „Aktuelles zum Mietrecht“: Betriebskosten (ahb)
      Das Schwerpunkt-Thema unseres Vortragsabends aus der Reihe „Aktuelles zum Mietrecht“ für den 02. Oktober 2019, 18 Uhr, steht fest: Betriebskosten.
      Wussten Sie, dass jede zweite Betriebskosten-Abrechnung falsch ist? Welche Kosten der Vermieter nun wirklich wann und wie auf Sie umlegen darf, das klären wir an diesem Abend mit Rechtsanwalt Peter Irrgeher vom Mieterverein München e.V.
    2. Kostenfrei ums Klima kümmern (ahb)
      Energie sparen hilft dem eigenen Geldbeutel und dem Klima.
      Aber wie können EigentümerInnen und MieterInnen ihren Energieverbrauch verbessern? Beim Bauen, Sanieren oder im ganz normalen Wohn-Alltag? Ist mit meiner Energiekostenabrechnung alles ok? Wie wechsle ich den Stromanbieter und wann?
      Als Stützpunkt für Verbraucherbildung arbeitet das ebw eng mit der Verbraucherzentrale Bayern e.V. zusammen. Dank einer Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Energie, können wir von dort nun auch kostenlos ReferentInnen für Fachvorträge rund ums Themenfeld Energie/Energieberatung bekommen.
      Sie möchten in Ihrer Gemeinde/Einrichtung/Verein gemeinsam mit uns einen kostenfreien solchen Info-Abend anbieten? Sprechen Sie uns an:
      Annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, Tel 089/5525080-41
    3. Noch Geld im Topf: Jetzt kostenfrei anfordern – Verbraucherbildungs-Vorträge zu Finanzen, Versicherungen, Internet & Co. (abh)
      Wir haben gut gehaushaltet mit unseren Fördermitteln im Bereich Verbraucherbildung in diesem Jahr. Deshalb ist noch Geld im Pott, das natürlich gerne noch zur Verbraucherbildung eingesetzt werden soll.
      Sie möchten in Ihrer Einrichtung/Verein/Gemeinde eine kostenfreie Info-Veranstaltung zu: Social Media, Datenschutz, Sicher Einkaufen im Internet, finanzieller Ruhestandsplanung, Nachhaltigem Anlegen, Immobilie im Alter, Durchblicken bei den Nachhaltigkeits-Siegeln, …u.v.m.?
      Als ihr Mitveranstalter organisieren wir das gerne.
      Interesse an den Themen, aber der Kalender ist bis Jahresende schon voll? Sprechen Sie uns an, wir können gemeinsam für 2020 planen und Ihr Anliegen in unseren Förderanträgen mitberücksichtigen. Ansprechpartnerin Stützpunkt Verbraucherbildung: Annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, Tel 089/5525080-41
    4. Neue Ermäßigung für TeilnehmerInnern des Seniorenprogramms (RL)
      Das Sozialreferat der Landeshauptstadt München fördert eine neue Ermäßigung für die TeilnehmerInnen des Seniorenprogramms im ebw. RentnerInnen mit Niedrigeinkommen in München können eine Ermäßigung von 50% für eine oder mehrere Veranstaltungen innerhalb des Seniorenprogramms (SP) bekommen. Die Einkommensgrenze für Einzelpersonen liegt bei 1.350 Euro und für Ehepaare bei 2.025 Euro. Die Vermögensgrenze liegt bei 20.000 bzw. 30.000 Euro. Dafür müssen Sie Ihren Rentenbezug in unserer Verwaltung vorzeigen, sowie ein Formular zur Selbstauskunft und eine datenschutzrechtliche Einverständniserklärung ausfüllen. Bitte informieren Sie sich bei uns!
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3947/ermaessigungen-fuer-kursgebuehren
      Flyer
    5. Cleverer Schachzug gegen Betrug (RL)
      Eine vermutliche Vollzugsbehörde wendet sich telefonisch per Bandansage an Sie: „Wer die Angelegenheit außergerichtlich regeln will, muss die Taste 1 und wer mehr Information haben will, muss die Taste 2 drücken.“ Wer eine dieser Tasten drückt, wird in eine kostenpflichtige Warteschleife umgeleitet und muss viel Geld an Betrüger zahlen. Ruft eine unbekannte Nummer kurz an und legt sofort auf, handelt es sich um ein „Ping call“: Ruft man aus Neugier zurück, gerät man in eine Kostenfalle, da diese Nummer aus Afrika oder Asien kommt. Die Polizei versucht, ältere Menschen davor zu schützen, so gut es geht. Gute Hinweise kann man in der Broschüre der Polizei lesen. Aber die Tricks sind so vielfältig und anpassungsfähig, dass die Polizei sie nicht alle auflisten kann, leider. Tipp des ebw: Niemals Daten am Telefon und auf der Straße an Fremde weitergeben, egal was man Ihnen erzählt. Und kühl reagieren, wenn jemand Ihnen sagt, Ihre Kinder wären gestorben. Kühler Kopf, kühles Herz, immer. Einfach ist es nicht, aber notwendig.
      https://www.polizei.bayern.de/content/2/3/9/7/6/2/2016_flyer_trickbetrug.pdf
    6. Ein ruheloser Ruhestand (RL)
      „Frauen haben es besonders schwer im Alter.“ Eine neue Langzeitstudie in München untersucht diese Aussage. Es steht fest, dass Frauen im Rentenalter im Lauf der Jahre allgemein immer ärmer werden. Ihre Biografie spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die Studie erforscht eher qualitativ, wie Frauen im Alter prekär leben und wirtschaftlich überleben und wie sie einem sozialen Abstieg nach der Rente vorbeugen bzw. ihn bewältigen könnten. Die Studie plädiert für einen differenzierten Blick auf die im Alltag von Frauen entwickelten Methoden und Kompetenzen: im Grunde genommen eine Art soziologische Salutogenese fürs Rentenalter. Welche Ressourcen haben Frauen, innerlich wie äußerlich, und wie können sie sie nutzen? Auch das ebw bietet im Herbst, zusammen mit dem Verein für Fraueninteressen, ein Seminar für Frauen, die in Ruhestand gehen und/oder sich gerne verändern wollen. Das A und O: Was Sie bereits haben, erkennen und nutzen lernen.
      https://www.ekwee.uni-muenchen.de/forschung/forsch_projekte/laufende-forschungsprojekte/prekaerer-ruhestand/index.html
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3536/spurwechsel-ab-55
    7. Lebensqualität mit Demenz: Wie geht das? (RL)
      Es wird sehr viel über das Thema Lebensqualität für Menschen mit Demenz geforscht. Was fehlt, sind nicht die Studien, sondern Wege, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen und zu Hause zu erhöhen und zu garantieren. Methoden wie die MAKS-Therapie wurden in diesem Sinne entwickelt, aber wer implementiert sie im Alltag? Die Lebensqualität von Menschen mit Demenz ist eng an die Lebensqualität von Angehörigen und Pflegepersonal gebunden: Wie können alle Betroffene besser mit der Krankheit klar kommen? Das ebw hat deshalb eine Expertin eingeladen zum Thema „Lebensqualität trotz(t) Demenz“ und bietet ein Seminar an: Dort können Sie Ihre Fragen stellen und konkrete Fällen diskutieren.
      https://www.fau.de/2019/07/news/wissenschaft/bessere-lebensqualitaet-bei-schwerer-demenz/
      https://ebw-muenchen.de/kalender/3964/225-b19
    8. Themenwoche „Frauen in Bewegung“ (So)
      Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit bietet anlässlich des 100jährigen Frauen-Wahlrechts vom 16. bis 21. Oktober eine bayernweite Themenwoche „Frauen in Bewegung“ zum Engagement von Frauen für die Gleichberechtigung an. Das komplette Programm, auch mit Veranstaltungen in München, finden Sie ab Mitte September unter
      https://www.blz.bayern.de/veranstaltung/themenwoche-frauen-in-bewegung.html
    9. Verbraucherbildung für Geflüchtete (MT)
      Wozu brauche ich einen Vertrag? Was ist eine Kaution? Wie schütze ich mich vor Abzocke am Telefon? Welche Versicherungen sind sinnvoll? Die fünfzehn Absolventinnen und Absolventen des zweiten Durchgangs der _ebw_-Fortbildungsreihe „Verbraucherbildung für Geflüchtete“, die am 14. September ihre Teilnahmebestätigung erhielten, wissen es! Die Ehrenamtlichen, alle selbst mit Migrationsgeschichte, haben sich grundlegendes Wissen in Themen der ökonomischen Verbraucherbildung angeeignet und sind so befähigt, als Multiplikatoren ihr Wissen in Workshops und Seminaren an MigrantInnen und Geflüchtete weiterzugeben – in deren Muttersprache! Die Koordination der Workshops übernimmt das Projekt „Pass auf, was du unterschreibst“. Mehr Infos dazu finden Sie hier
      http://www.evangelisches-migrationszentrum.de/angebot/pass-auf-was-du-unterschreibst/
    10. Seenotrettung – EKD schickt ein Schiff! (MT)
      Das Sterben von Flüchtenden im Mittelmeer hinzunehmen ist keine Option für Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, kündigte an, die EKD werde in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis ein zusätzliches Schiff zur Rettung von Ertrinkenden ins Mittelmeer senden. Dies beschloss der Rat der EKD auf seiner jüngsten Sitzung. Es wird ein Verein gegründet, in dem Kirchen, Institutionen und Engagierte gemeinsam schnellstmöglich ein weiteres Schiff in den Rettungseinsatz bringen wollen. Dies wird die zivile Seenotrettung nach Kräften unterstützen. In München gedenkt am 27.September, dem Tag des Flüchtlings, eine Kooperation aus kirchlichen Trägern und bürgerschaftlich Engagierten innerhalb eines Gottesdienstes der Menschen, die bei Fluchtversuchen ertranken. Eine Einladung zu diesem Gottesdienst finden Sie hier
      http://www.evangelisches-migrationszentrum.de/angebot/gottesdienste/
    11. Initiative BasisSchulung gestartet (MT)
      Ab sofort finden Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe bei vielen Schulungsangeboten ein grünes Logo mit einem B. Diese Angebote sind Teil der Initiative „BasisSchulung“ – einer Kooperation verschiedener Münchner Träger, die Schulungen im Bereich „Flucht, Asyl und Integration“ anbieten. Mit dem Modulpass, den Sie bei allen mit dem grünen BasisSchulungs-Logo gekennzeichneten Schulungen erhalten, können Sie sich Ihre Teilnahme durch den Veranstalter dokumentieren lassen. Nach Abschluss aller Module, die mit dem Modulpass erfasst werden, erhalten Sie ein Zertifikat. Auch das ebw München beteiligt sich an dieser Initiative. Sie finden die entsprechenden Veranstaltungen unter Soziales – Ehrenamt und Asyl. Alle Schulungen können selbstverständlich auch unabhängig von der Nutzung des Modulpasses besucht werden.
    12. LernbegleiterIn – noch einige Plätze frei (Lei)
      Auch 2019/20 bieten wir wieder den seit vielen Jahren erfolgreichen Kurs „LernbegleiterIn“ an. Wer z.B. in Mittagsbetreuungen oder Nachhilfeeinrichtungen arbeitet, erfährt hier wichtige Grundlagen zum Begleiten der Kinder beim Lernen. Der nächste Kurs beginnt am 06./07.12.2019.
      Weitere Infos unter https://ebw-muenchen.de/kalender/685/211-b19
    1. Lebensmittelunverträglichkeit oder Allergie? (So)
      In der Ernährungsdiskussion werden die Begriffe „Lebensmittelunverträglichkeit“ und „Nahrungsmittel-Allergie“ oft in einem Atemzug genannt. Es muss jedoch unterschieden werden, ob tatsächlich eine Allergie, eine Überreaktion des Körpers vorliegt, bei der das Immunsystem beteiligt ist, oder eine Unverträglichkeit/Intoleranz, die mit Magen-Darm-Beschwerden einhergehen und bei denen der Stoffwechselprozess gestört ist. Eine aktuelle Studie aus den USA aus diesem Jahr, für die 40.000 Erwachsene mittleren Alters befragt wurden, hat ergeben, dass weniger als gedacht, nämlich rund 10 % der Befragten allergisch auf Nahrungsmittel reagieren. In Deutschland wird von ähnlichen Zahlen wie in den USA ausgegangen.
      Zur amerikanischen Studie: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2720064
      Zum Bundeszentrum für Ernährung: http://www.bzfe.de/inhalt/lebensmittelallergien-3737.html
      Wenn Sie mehr über Lebensmittelunverträglichkeiten (auch im Unterschied zu einem Reizdarm-Syndrom) erfahren möchten, dann empfehlen wir Ihnen den Vortrag im ebw am Di 08.10. um 10 Uhr mit Dr. rer. nat. Rebekka Topp, Praxis für Ernährungsberatung und Kinesiologie: https://ebw-muenchen.de/kalender/3994/301-b19
    2. Bambusbecher: Alternative ohne Perspektive (RL)
      Die Stiftung Warentest hat die Bambusbecher, eine Alternative zu den Einwegbechern, getestet und siehe da: Nicht nur beinhalten sie oft weiterhin Kunststoff, sondern auch Schadstoffe u.a. Klebstoffe, die uns krank machen können. Sie sind weder ökologisch noch menschenfreundlich. Schlimmer noch: Sie sind betrügerisch. Die Stiftung Wahrentest rät: „Lassen Sie die Finger von Bambusbechern“ und wir raten: „Bringen Sie einfach eine eigene Tasse beim Kaffee to go mit“. Es gibt z.B. Kaffeebecher aus Edelstahl oder Titan, die nicht brechen und sich leicht transportieren lassen. Wenn eine Alternative zum Plastik angeboten wird, ist es empfehlenswert, ganz genau zu recherchieren, ob diese nicht noch schädlicher ist als das vorherige Produkt. Dem Markt darf man leider nicht blind glauben.
      https://www.test.de/Bambusbecher-im-Test-Die-meisten-setzen-hohe-Mengen-an-Schadstoffen-frei-5496265-0/?mc=news.2019.07-23-WaschnuesseBambusbecher&m_i=gOxg3gsvxo5yl7b%2BjIRw2wPzZ8rSqOljiVO_GozucX_8H2HP6fmf_RfphrlTglFY1rKo9SQD5BbpjyNr6wjT6x6cWDxLiR
    3. Heiß, trocken, kalt, nass und Blutdruck (RL)
      Eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat festgestellt, dass der Blutdruck steigt, wenn man in die Sauna geht. Vorher dachte man, es wäre das Gegenteil. Schlimm ist es nicht: Ein Saunabesuch ist vergleichbar mit einer Sporteinheit, die kurzfristig Puls und Blutdruck erhöht. Nach dem Saunabesuch, genauso wie beim Sport, sinkt dann der Blutdruck. Menschen mit niedrigem Blutdruck sollten dann, wie auch früher empfohlen, aufpassen, nicht während, sondern nach der Sauna. Aber wer moderaten Sport verträgt, kann auch bedenkenlos saunieren.
      http://www.deutsche-medizinerauskunft.de/index.php?id=857&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=20763&cHash=6657b49f413c224802c7d076453393af
    4. Wer noch nicht weiß wie (RL)
      Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung klärt uns in einer neuen Broschüre auf, wie man sich in jedem Alter bewegen sollte. Wer sich mehr bewegen will und nicht ganz sicher ist, wie genau, bekommt in dieser Broschüre ein paar Vorschläge. Ab Seite 18 fängt der Teil über Bewegung im Alter und bei Krankheit an. Es gibt generell sehr viele Broschüren und Anregungen über das Thema „Bewegung“, aber man kann Broschüren und Anregungen immer perfektionieren und auf den letzten Stand bringen. Menschen brauchen auch Arbeit, und Broschüren zu veröffentlichen, hilft dabei. Deswegen verlinken wir gerne die pdf-Datei
      https://www.bzga.de/infomaterialien/fachpublikationen/fachpublikationen/menschen-in-bewegung-bringen/
    5. Pflanzenschutz und Parkinson, Oh je (RL)
      Seit Jahren vermutet man, dass Pflanzenschutzmittel Parkinson auslösen. In manchen Ländern der EU ist Parkinson schon lange als Berufskrankheit anerkannt. Anscheinend weiß man dort, dass die Gefahr besteht. Deutschland prüft 2019, ob eine Anerkennung für seine Landwirte möglich sei. Aber könnte man nicht anders denken und die Sache auf dem Kopf stellen? Sollte nicht das Gesundheitsministerium wenigstens parallel präventiv handeln und die Nutzung der lebenszerstörenden Produkte begrenzen, bevor es zu spät ist? Vielleicht ist es nicht so einfach wie gedacht, aber Prävention kann in der Regel viel mehr Geld sparen, als Reparatur.
      https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Parkinson-Berufskrankheit-bei-Landwirten,parkinson174.html
      https://de.wikipedia.org/wiki/Parkinson-Krankheit
    6. Veranstaltungshinweise
      Fr 11.10.2019 Weihnachtstänze und mehr – Tanz-Seminar mit Renate Tappe
      Fr 18.10.2019 Wir tanzen mit Spaß und Freude in den Herbst – Tanzen im Sitzen mit Ingeborg Müller
      Sa 26.10.2019 Tanz-Kaleidoskop im Herbst – Tanztag mit Hildegard Linn
    1. Falun-Gong: Nur in China wird es nicht vergessen (RL)
      Falun-Gong ist eine spirituelle und moralische Praktik aus China, die Elemente des Buddhismus, Daoismus und Qigong kombiniert. Warum diese friedliche religiöse Strömung, die auf Meditationsübungen und die Praxis von Tugenden basiert, in China auf Schwerste verfolgt wird, ist nicht zu verstehen. Vielleicht liegt es daran, dass Falun-Gong keine Mitgliedschaft verlangt und dabei kaum kontrollierbar ist. Als sich über 10.000 Falun-Gong-Praktizierende 1999 friedlich vor dem Gelände der Zentralregierung in Peking versammelten mit der Bitte um mehr Respekt für ihre Freiheiten, war ihre Existenz endgültig bedroht. Ähnlich wie bei den Uiguren werden lt. Menschenrechtsorganisationen Falun-Gong-Praktizierende zu Hunderttausenden in Straflagern inhaftiert und gefoltert. Tausende sind schon als Folge dessen gestorben oder hingerichtet worden. Die chinesische Regierung lässt ihnen ohne ihre Einwilligung Organe entnehmen und verkauft diese im Ausland – auch bei uns.
      https://www.igfm.de/organraub-die-welt-schaut-zu/
      https://de.wikipedia.org/wiki/Falun_Gong
      https://de.wikipedia.org/wiki/Verfolgung_von_Falun_Gong
    2. Die Nenzen: Schamanische EuropäerInnen (RL)
      Es gibt um die 42.000, und sie leben in weitgehend autonomen Regionen im Nordosten des europäischen Teils Russlands und im Nordwesten Sibiriens. Sie haben eine eigene Sprache und ihre Religion gehört dem animistischen Schamanismus an. Trotz russisch- christlicher Kolonisierung glauben die Nenzen weiterhin an die Existenz von Göttern und Geistern, z.T. Schutzgeistern, überall in der Natur, in der Unterwelt und Überwelt sowie an die Möglichkeit, mit Hilfe von Schamanen, mit diesen Wesen in Kontakt zu treten. Die Schamanen kümmern sich durch Trancen, Rituale, Opfergaben und Naturheilkunde um die Gesundheit und die Nöte des Volkes. Dabei besteht die Gefahr, dass die Schamanen in ihrer Trance selber sterben. Dafür wurde Menschen nachweislich geholfen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Nenzen
      https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/europamagazin/videos/russland-nenzen-video-102.html
    1. Wie stark strahlt mein Handy? (ahb)
      Beim Bundesamt für Strahlenschutz können Sie Ihr Handy-Modell eingeben und bekommen den SAR Wert (Spezifische Absorptionsrate) des Gerätes angezeigt. http://www.bfs.de/SiteGlobals/Forms/Suche/BfS/DE/SARsuche_Formular.html
      Dies ist der maximale Strahlungswert, der erreicht werden kann.
      Das Online Computermagazin Connect erklärt genauer, wie so eine Messung funktioniert.
      Es verweist darauf, dass der „durchschnittliche“ Wert viel interessanter sein könnte (im Alltag fahren Sie ja auch häufiger 50-80km/h als die 220km/h, die Ihr Fahrzeug vielleicht hergäbe).
      Die Redaktion gibt zudem regelmäßig eine aktuelle Besten-Liste heraus, mit einer Übersicht von Geräten, die besonders gute Werte erzielen.
      https://www.connect.de/vergleich/strahlungsarme-handys-bestenliste-1500639.html
    2. Erklärvideos rund um „barrierefreie Webseiten-Gestaltung“ (ahb)
      Vom Einstieg ins Thema bis zu Erklärungen für die IT-Profis, das Projekt BIK für alle hat seine Webinare für alle Interessierten zugänglich gemacht unter:
      https://bik-fuer-alle.de/webinar-reihe-zu-barrierefreiem-webdesign.html. Wenn Sie lieber lesen als Videos schauen: Auf der Webseite finden Sie sehr gut strukturierte Info-Texte zu allem rund um die Barrierefreie Gestaltung von Webseiten, z.B. ob und wie Sie Texte in Leichter Sprache anbieten sollen, wann und wie Sie Gebärdensprach-Videos nutzen sollten und wie Sie Videos oder pdf-Downloads barrierefrei auf Ihrer Seite anbieten können. Save the Date: 2020 werden wir im ebw auch wieder eine Vor-Ort Schulung dazu anbieten
    3. Förderung im ebw – Medien-Bereich: diese Seminare werden günstiger (ahb)
      Dank der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz können wir „Smartphone/Tablet Fragen & Antworten“ dieses Semester zur vergünstigten Gebühr von nur 5,- Euro anbieten.
    4. Neu: Smartphone/Tablet – Einführungskurs für Schwerhörige (ahb)
      Smartphone einfach ans Ohr halten und los telefonieren? Das ist schon für Menschen ohne Höreinschränkung nicht immer ganz einfach.
      Wie lassen sich Smartphones gut für Menschen mit Höreinschränkung/Hörgerät nutzbar machen? Welche Alltags-Erleichterungen bieten mobile Endgeräte Tablet/Smartphone? Und wo finden sich diese Einstellungsoptionen am Gerät?
      Darauf wird unser neuer „Einstiegskurs“ einen besonderen Schwerpunkt legen.
      Außerdem kommt in der Veranstaltung erstmals eine mobile FM-Anlage zum Einsatz: Das heißt, Teilnehmende können auf Wunsch den Referenten-Ton an einem von uns bereitgestellt Kopfhörer-Set oder am eigenen Hörgerät empfangen und auf die Lautstärke regeln, die sie benötigen.
      https://ebw-muenchen.de/kalender/4061/507-b19

    ebw Medienbildung: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de

    Interessiert? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

    1. Viele „Herzerl“ zur Wiesn – welche Herzenswünsche haben Sie? (So)
      Am Samstag, 21. September geht sie wieder los, die Wiesn, das größte Oktoberfest der Welt, mit jährlich mehr als sechs Millionen BesucherInnen. Dabei treffen auch viele Lebkuchenherzen auf frohe Gesichter und erreichen die Herzen der Menschen.
      Wir im ebw möchten Sie dazu einladen, ins Gespräch zu kommen über das, was Ihnen am Herzen liegt. Wie gelingt es, die eigene Herzenssache zu finden? Wie motivieren Sie andere, für Ihre Herzenssachen aktiv zu werden?
      Johannes & Maria, Begegnung in der Au e.V. bietet in der Nachbarschaftshilfe in der Au eine Herzens-Sprechstunde an vier Donnerstag-Abenden, 26.09., 24.10., 14.11. und 28.11.2019, jeweils von 19-21 Uhr, an. Anmeldung bitte an Tel: 089 / 48 15 22 pfarramt.stjohannes.m@elkb.de
      https://www.stjohannes.de/veranstaltungen
      Im ebw können Sie am Mo 21. Oktober von 15-17 Uhr eine Schnupperstunde Herzens-Sprechstunde kennenlernen: https://ebw-muenchen.de/kalender/4039/406-b19
    2. Benefizkonzert zugunsten KlinikClowns Bayern e.V. – Neue Philharmonie München (So)
      Am Mo 30. September 2019 findet um 20 Uhr im Herkulessaal München ein Benefizkonzert zugunsten der KlinikClowns Bayern e.V. statt. Bayernweit bringen die KlinikClowns Menschen im Krankenhaus und in pflegenden und therapeutischen Einrichtungen Freude und Erleichterung ihrer Situation.
      Auf dem Programm der Neuen Philharmonie München, die sich international aus 80 MusikstudentInnen zusammensetzt, stehen: Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 „Italienische“, Richard Strauss: Konzert für Oboe und kleinem Orchester und Sergeij Prokofjew, „Symphonie classique“/Nr. 1. Simon Edelmann bietet um 19:15 Uhr eine Werkeinführung.
      Dirigiert wird das Konzert von Kiril Stankov.
      Karten erhalten Sie unter Tel.: 08161 – 41805, E-Mail: info@klinikclowns.de
      https://www.klinikclowns.de
    3. artionale 2019 – Tage für Neue Musik und Gegenwartskunst in evangelischen Kirchen Münchens (So)
      Das Evang.-Luth. Dekanat München lädt vom 9. Oktober bis zum 6. November 2019 in zehn Evang-luth. Kirchengemeinden und drei weiteren Evang. Einrichtungen zur Artionale – Tage für Neue Musik und Gegenwartskunst in evangelischen Kirchen Münchens ein.
      Die Eröffnung der artionale 2019 ist am Mi 09.10. um 19 Uhr in St. Markus München-Maxvorstadt.
      Das Programm steht unter dem Motto „Resonanzen“ und bietet Installationen, Konzerte, Kunstführungen und Kunstgottesdienste.
      https://www.artionale.de/
    4. Kultur beugt Depressionen vor (So)
      Anhand einer Langzeitstudie mit 2.148 Probanden im Alter zwischen 52 und 89 Jahren haben Forscherinnen am University College London festgestellt, dass das Risiko einer Depression im höheren Lebensalter sinkt, wenn man kulturell aktiv ist. Dazu zählen Kino- und Theaterbesuche, Kunst-Ausstellungen und Konzerte. Wer mindestens einmal im Monat einer kulturellen Aktivität nachging, wies ein um 50% vermindertes Risiko einer Depression auf als Altersgenossen, die seltener als einmal im Jahr kulturell aktiv waren, unabhängig von der Persönlichkeit oder der finanziellen Situation. Die positive Wirkung von Kultur hänge mit dem Belohnungssystem des Gehirns zusammen, so Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik.
      https://www.psychologie-heute.de/gesundheit/39822-ihr-arzt-empfiehlt-kultur.html
      https://www.elsa-project.ac.uk/
    5. Die Medien waren voll davon, kein Wunder (RL)
      Im Juli wurde eine 9.000 Jahre alte und besonders große Siedlung mit vielen Objekten und Überresten in Israel entdeckt. Vor 9.000 Jahren herrschte das keramische Neolithikum im Vorderen Orient. Rund 3.000 Menschen lebten gleichzeitig in dieser Stadt, d.h. sehr viele Personen für diese Zeit. Erstaunlich ist, wie die Menschen, die dort gelebt haben, fortschrittlich waren: Sie benutzten Mörtel, verwendeten Schüsseln und andere elaborierte Utensilien. Die Ausgrabungen werden fortgeführt und können noch lange dauern. Mal sehen, was sie noch aufspüren. Ach, wie interessant ist die Archäologie!
      https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.israel-archaeologen-entdecken-9000-jahre-alte-siedlung.a42c7d97-64f4-4933-b356-3799cf08d8be.html
      https://de.wikipedia.org/wiki/Jungsteinzeit#Zeitliche_Entwicklung
    6. Zwei Marathons hintereinander (RL)
      Es gibt wahrscheinlich Menschen, die sich für den Marathon Nr. Eins angemeldet haben und die auch bei Nr. Zwei teilnehmen werden. Diese sind die Sportlichen. Aber man kann auch zwischen beiden wählen: Laufen beim Generali München Marathon am 13.10. oder so viele Museen besuchen wie möglich in der Nacht vom 19.10. Egal, welche Nummer man bevorzugt, man braucht Kraft, viel Kraft. Die wünscht Ihnen das ebw, wenn Sie sich entscheiden, von Ziel zu Ziel zu rennen oder zu gehen.
      https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/729.html
      https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/4378.html
    7. Frei und autodidaktisch (RL)
      Sie hat es sich selbst beigebracht, die Fotografie, und dies in einer Zeit, in der es für eine Frau nicht selbstverständlich war. Und sie kam nicht aus Berlin, sondern aus Goch, damals noch eine Kleinstadt am Niederrhein. Und sie hat fantastische Bilder gemacht. Wir empfehlen also, ohne zu zögern, die Ausstellung von Aenne Biermann (1898-1933) in der Pinakothek der Moderne (bis 13.10.2019). Ihr Blick ist scharf und ihr Werk konzentriert sich auf das Wesentliche des Alltags. Ihre Kunst, die schon in bedeutenden Ausstellungen ihrer Zeit einen Platz fand, zählt zu den Hauptwerken der Fotografie in den Kategorien „Neues Sehen“ und „Neue Sachlichkeit“. Die Sonderausstellung „Vertrautheit mit den Dingen“ zeigt über 100 Originale der Fotografin. Nicht verpassen!
      https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/43982.html
      https://de.wikipedia.org/wiki/Aenne_Biermann
    8. Der Förderpreis Münchner Lichtblicke 2019 (So)
      Seit dem Jahr 2000 vergeben die Landeshauptstadt München, die Lichterkette e.V. und der Migrationsbeirat München den Förderpreis “Münchner Lichtblicke” für ein friedliches Miteinander, Toleranz und kulturelle Vielfalt. Der insgesamt mit 9.000 Euro dotierte Förderpreis “Münchner Lichtblicke” wird in drei Kategorien an Einzelpersonen, Initiativen und Projekte vergeben:
      • an kontinuierlich, nachhaltig und überwiegend ehrenamtlich arbeitende Einrichtungen, Vereine, Gruppen und Initiativen (5.000.- €)
      • für aktuelle, kreative Projekte oder Aktionen (2.500 €)
      • für eine besonders engagierte und mutige Initiative einer Einzelperson (1.500 €)
      Der Einsendeschluss für die jährliche Auszeichnung ist am 31.10.2019.
      https://www.lichterkette.de/foerderpreis/
    9. Veranstaltungshinweise
      Mo 30.09.2019 Sprechtraining – Tages-Seminar mit Phonetik/Aussprache für das Mikrofon-Sprechen
      Fr/Sa 11./12.10.2019 Das „Fundbuch“ – Wochenend-Workshop mit Papier, Farbe und Fundstücken in Kooperation mit wohlBEDACHT e.V.
      Di 22.10.2019 Sprechstunde Familiengeschichte – Dokumente in Süttterlin
      div. Termine: München mit anderen Augen sehen – Stadtteilspaziergänge und Kirchenführungen

    Liebe Leserin, lieber Leser,
    bitte nehmen Sie die Absender-Adresse (info@ebw-muenchen.de) unseres Rundbriefes in das Adress-Buch Ihres E-Mail-Programmes auf. Dadurch wird der Empfang des Rundbriefes deutlich verbessert.
    Kontaktaufnahme/Anmeldungen bitte an service@ebw-muenchen.de. Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, Wünsche und Erfahrungen, damit wir diesen Rundbrief weiter entwickeln können. Wenn er Ihnen gefallen hat, leiten Sie ihn gerne, unter Beachtung des Datenschutzes, empfehlend an Ihr Team und Ihren Verteiler weiter!
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    Evangelisches Bildungswerk München e.V.
    Herzog-Wilhelm-Str. 24/III, 80331 München
    Tel. 089/55 25 80-0, Fax 089/550 19 40
    service@ebw-muenchen.de,
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    Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

    ---

    Juni 2019

    Die Bücheraussetzerin

    Seit Tagen wiederholt sich das Schauspiel. Eine alte Frau kommt in den Park. Sie schaut sich um. Wenn sie sich unbeobachtet fühlt, legt sie etwas auf eine Bank. Dann eilt sie weiter.
    Ich schaue mir an, was sie da hinlegt. Es sind Bücher. Tolstoi, Goethe, Shakespeare.
    Wieder habe ich Mittagspause. Wieder sitze ich im Park. Wieder kommt die Frau. Wieder legt sie heimlich Bücher auf Bänke.
    „Ich würde gerne wissen, warum Sie hier Bücher auslegen?“, frage ich sie.
    „Weil ich alt bin. Ich ziehe bald ins Heim. Da habe ich wenig Platz“, sagt sie.
    „Sie haben Angst, die Bücher beim Umzug wegwerfen zu müssen?“
    „Ja, vielleicht. Meine Kinder interessieren sich nicht für Literatur.“
    Sie überlegt kurz, dann sagt sie: „Bevor wir aus dem Leben gehen, sollten wir noch Spuren hinterlassen.“
    Über diesen Satz denke ich nach. Die Frau beobachtet die Bank auf der anderen Seite der Wiese. „Da, schauen Sie …“, sagt sie aufgeregt.
    Ein junger Mann schlägt gerade eins der Bücher auf. Sie strahlt mich an.
    „Ich muss weiter“, sagt sie.

    Herzliche Grüße
    Felix Leibrock
    Geschäftsführer des Evangelischen Bildungswerks, Pfarrer, Autor

    Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
    http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

    1. Analysetool für gemeinnützige Organisationen (kw)
      Die „Akademie für Ehrenamtlichkeit in Deutschland“ stellt auf ihrer Webseite einen Online-Fragebogen zur Verfügung. Mit diesem Analysetool können Sie herausfinden, wie gut in Ihrer Organisation die Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen gelingt und wo sie noch verbessert werden könnte. Mehr Infos unter:
      https://seu2.cleverreach.com/f/194146-211322/
    2. Aufbaukurs Strategisches Freiwilligenmanagement startet am 26.11.2019 (kw)
      Sie arbeiten in Ihrer Organisation mit ehrenamtlich Engagierten und haben dabei schon eine gute Praxis entwickelt. Nun gilt es, dies in der Organisation strategisch, strukturell und kulturell besser zu verankern und weiterzuentwickeln. Der Aufbaukurs Strategisches Freiwilligenmanagement vermittelt die dafür passenden Methoden und Instrumente.
      In Kooperation mit der beratergruppe ehrenamt und dem Naturerlebniszentrum Burg Schwaneck bieten wir auch in diesem Jahr wieder einen Aufbaukurs Strategisches Freiwilligenmanagement an.
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3807/strategisches-freiwilligenmanagement
    3. Preis Soziale Stadt 2019 (kw)
      (Bewerbungsschluss 29. Juli 2019)
      Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung hat einen Preis ausgeschrieben für Projekte, die den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärken sowie Integration und ein gutes Miteinander fördern. Es können sich kleine Initiativen ebenso bewerben wie komplexe Quartiersprojekte von Kommunen. Es gibt drei Kategorien: „Bündelung von Ressourcen“, „Beteiligung der Betroffenen“ und „Nachhaltigkeit“. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird im Oktober in Berlin vergeben.
      Mehr Infos zum Preis Soziale Stadt unter https://www.preis-soziale-stadt.de/
    4. Der Deutsche Nachbarschaftspreis (kw)
      (Bewerbungsschluss 29. Juli 2019)
      Die nebenan.de Stiftung ist wieder auf der Suche nach Nachbarschaftsprojekten mit Vorbildcharakter. Gesucht werden Projekte, die das Miteinander stärken. Insgesamt werden über 50.000 Euro ausgeschüttet.
      https://www.nachbarschaftspreis.de
    5. Änderung zur Entgeltabrechnung von Midijobs (kw)
      Zum 1. Juli 2019 ändert sich die Obergrenze der vergünstigten Beitragsbelastung für Arbeitnehmer im Midijob. Die Obergrenze wird von heute 850 Euro auf 1.300 Euro angehoben. Die Berechnungsformel, die zur Berechnung des Gesamtsozialversicherungsbeitrags führt, ändert sich.
      Mehr Infos unter
      https://www.haufe.de/personal/entgelt/midijobs-neuer-einstiegsbereich-ersetzt-gleitzone_78_457722.html
    6. Veranstaltungshinweis
      Mo 08.07.2019, Smartphone-Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit
    1. Münchner Selbsthilfetag, Marienplatz Samstag 06.07.2019 (Lei)
      Rund 70 Selbsthilfegruppen präsentieren sich am Samstag, 6. Juli, auf dem Marienplatz. Von Linkshändern über Diabetes bis Wohnen ohne Auto wird ein breites Spektrum an Themen angeboten. Das Selbsthilfezentrum veranstaltet den Selbsthilfetag gemeinsam mit der Landeshauptstadt München (Referat für Gesundheit und Umwelt sowie Sozialreferat) unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter.
      Mehr Infos unter: https://www.shz-muenchen.de/veranstaltungen/selbsthilfetag/
    2. Bewerbungs-Endspurt – startsocial e.V. (So)
      Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial e.V. den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen wieder für eines von 100 startsocial-Stipendien bewerben. Wir vom ebw erhielten vor vier Jahren ein Beratungsstipendium für das Projekt „München mit anderen Augen sehen – Stadtteilspaziergänge in den Lebensräumen von Kirchengemeinden“ und nahmen einige wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung des Projektes mit. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Sowohl bereits bestehende soziale Organisationen und Projekte als auch neue Konzepte und Ideen können am Wettbewerb teilnehmen.
      Weitere Informationen unter https://startsocial.de/
    3. Soziale Sicherung sicher aktualisiert (RL)
      Die 5. Auflage der Broschüre „Soziale Sicherung im Überblick“ ist neu erschienen. Wir freuen uns, dass die Landeshauptstadt München diese sehr nützliche Broschüre immer wieder aktualisiert! Sie informiert gründlich über die Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in finanziellen Notlagen nach dem Sozialgesetzbuch SGB XII sowie der freiwilligen Leistungen der Landeshauptstadt München. Und übrigens: Wer RentnerIn ist und Seminare in unserem Seniorenprogramm (SP) belegen will, kann sich bei uns informieren, ob er oder sie Anspruch auf eine Ermäßigung vom Sozialreferat hat.
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/broschuere-soziale-leistungen-ueberblick.html
    4. Verrücktsein erlaubt (RL)
      Wenn Emotionen und Gefühle bleiben und strukturelles Denken vergeht, kann die Kunsttherapie Wunder bewirken. Es wird mit verschiedensten Materialien gearbeitet, alles ist erlaubt. Mit der Kunst kann man sich auf unbekanntes Terrain begeben und Beziehungen im Augenblick gestalten. Im ebw bieten wir immer wieder gerne kunsttherapeutische Seminare an. Demenz und Depression wird dadurch vorgebeugt und Glücksmomente sind dabei sehr wahrscheinlich. Lassen Sie sich überraschen im Herbst!
      https://www.palliativ-portal.de/kunsttherapie
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3974/ver-rueckt-ge-drueckt-be-glueckt-3974
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3963/ferien-fuer-die-seele
    5. Angehörige psychisch kranker Menschen leisten viel (RL)
      … und brauchen oft Unterstützung. Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) und die Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Kranker (Ol) haben eine Broschüre für Angehörige herausgegeben. Dort wird erklärt, was Angehörige, die psychisch kranke Menschen begleiten, unbedingt wissen müssen. Liebe Angehörige, besonders wenn Sie das Gefühl bekommen, es wird für Sie sehr viel, lassen Sie sich bitte helfen! Wir wissen wohl, sich helfen zu lassen, ist nicht immer einfach, auch weil die Strukturen oft nicht ausreichen. Aber es kann auch gut gehen!
      https://www.kbo.de/uploads/tx_kbopresse/Brosch_Orientierungsbroschuere_fuer_Angeho__rige.pdf
    6. Berechnung der Grundsicherung im Alter (RL)
      Viele ältere Menschen wissen leider nicht, dass sie vielleicht ein Recht auf die Grundsicherung haben. Ein Bild können Sie sich machen, wenn Sie sich beraten und die Grundsicherung berechnen lassen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Altersrente nicht zum Leben ausreicht, sollten Sie sich erkundigen, auch wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Rente wäre dafür zu hoch: Bei der Berechnung wird Ihr persönlicher monatlicher Bedarf den Einkünften und dem Vermögen gegenübergestellt. Sind Ihre Einkünfte zu niedrig, um den Bedarf zu decken, kann monatlich Hilfe geleistet werden. Sie bekommen in München eine Beratung in Ihrem Sozialbürgerhaus. Als Orientierung verlinken wir auch hier einen Rechner.
      https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Sozialhilfe/grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung.html
      https://www.smart-rechner.de/grundsicherung/rechner.php
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/SH_Grundsicherung.html
    7. Einzelkämpfer Bayern: Grundsteuer für MieterInnen (RL)
      Bayern hat sich entschieden, die vereinbarte Öffnungsklausel für die Länder zu nutzen. Die Grundsteuer wird auf Basis der Grundstücksfläche und nicht des Wertes der Immobilie berechnet. Es macht schon Sinn, weil der Wert einer Immobilie schwankt, und wenn die Grundsteuer in „teuren Vierteln“ viel höher wird als in „ärmeren“, können noch undurchdringlichere Ghettos entstehen. Die ärmeren BürgerInnen, die seit Jahrzehnten in einem Viertel wohnen, das im Laufe der Zeit teuer geworden ist, müssten dann umziehen, weil nur die reicheren BürgerInnen sich die neue Steuer leisten können. Es gäbe dann verstärkt Viertel für Reiche und Viertel für Arme. Das ebw informiert im Herbst in einer Veranstaltung über das aktuelle Mietrecht: Ihre Fragen zum Thema werden beantwortet!
      https://www.antenne.de/experten-tipps/haus-und-garten/neu-bei-grundsteuer-das-soll-sich-fuer-mieter-und-eigenheime-in-bayern-aendern
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3827/aktuelles-zum-mietrecht-vb
    1. Demenz-Prävention: Empfehlungen bestätigt (RL)
      Seit Jahren empfehlen wir in unseren Seminaren, was tun, um einer Demenz so gut wie möglich vorzubeugen. Eine Studie der WHO bestätigt gerade diese Empfehlungen, deswegen bekräftigen wir sie nochmal hier: Bewegen Sie sich so viel wie möglich (es wirkt auch gegen hohen Blutdruck), ernähren Sie sich ausgewogen mit wenig Zucker, kontrollieren Sie den Konsum von Genussmitteln, vermeiden Sie Nahrungssupplemente und falls Sie merken, Sie hören schlechter, lassen Sie sich bitte untersuchen. Fenster zur Welt, die sich schließen, öffnen sich kaum wieder. Und alle Fenster sind für das soziale Leben enorm wichtig. Die Studie auf Englisch verlinken wir auch nach der deutschen Zusammenfassung.
      https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/988057/erste-who-leitlinie-20-empfehlungen-demenz-praevention.html?sh=2&h=767693419
      https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/312180/9789241550543-eng.pdf?ua=1
    2. Demenz-Prävention: Es wird für uns immer härter (RL)
      Eine Langzeitstudie aus Großbritannien warnt vor zu viel Fernsehen. Bei über 50-Jährigen reichen täglich mehr als 3,5 Stunden TV-Konsum, um sein verbales Gedächtnis deutlich abzubauen. 3.590 am Anfang der Studie gesunde TeilnehmerInnen wurden untersucht. Nach sechs Jahren konnte man sehen, dass diejenigen, die mehr als 3,5 Stunden Fernsehen pro Tag konsumierten, ihre verbalen kognitiven Fähigkeiten abgebaut hatten. Ob Fernsehen zur Demenz führt? Es steht fest: Bewegung an der frischen Luft tut gut, sich mit anderen Menschen zu unterhalten auch. Und Chips oder Schokolade beim Fernsehen ist vielleicht nicht das Beste. Wir haben das alles schon oben aufgelistet!
      https://www.dgn.org/presse/pressemitteilungen/60-pressemitteilung-2019/3757-gibt-es-eine-fernseh-bedingte-demenz
    3. Zusammen sind sie stark, leider (RL)
      Hat man psychische Probleme, wenn die Nase kratzt? Anscheinend ist es oft der Fall. Man wusste schon, dass manche Allergien eng mit der Psyche verbunden sind. Eine neue Studie des Universitätsklinikums Augsburg und der TU München zeigt, dass u.a. Angststörungen und Depression zusammen mit Allergien unterwegs sind. Wer eine Pollenallergie hat, leidet häufig an seiner Angst, und wer ganzjährig eine Tierhaarallergie hat, ist oft depressiv. Und Menschen mit Angststörungen entwickeln weniger als andere ganzjährige Allergien. Wie kann man das erklären? Es wird vermutet, dass diese Unterschiede mit den jeweiligen Stressverarbeitungsstrategien zu tun haben. Was man auch nicht weiß, ist, ob die Allergien zu psychischen Problemen führen oder umgekehrt. Auf jeden Fall sind sie schwer zu trennen.
      https://gesundheitsnews.at/einfluss-von-psychischen-faktoren-auf-allergien-nachgewiesen-pollenallergie-angstpatienten/
    4. Erste Hilfe: vereinfachen und durchführen (RL)
      Viele Menschen haben unüberwindbare Ekelgefühle und Ängste, die ernst genommen und respektiert werden müssen. Eine neue Studie mit 30.000 Fällen zeigt, dass nicht professionell ausgebildete Menschen viel häufiger Erste Hilfe leisten, wenn auf Atemspende verzichtet wird. Schweden hat die Erste-Hilfe-Richtlinien für Laien drastisch reduziert. Dadurch ist die Bereitschaft, Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen, auffallend gestiegen und viele Leben konnten dadurch gerettet werden. Wenn wir also jemanden sehen, der wahrscheinlich einen Herzstillstand erleidet, können wir 112 anrufen (lassen) und ausschließlich die Herzdruckmassage ohne Beatmung durchführen. Im Notfall nichts zu tun, ist das schlimmste. Abwarten bis die Rettung da ist, war nie eine gute Option.
      http://www.deutsche-medizinerauskunft.de/index.php?id=857&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=20662&cHash=6dc7672f76653af9b51c542eb37d1440
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3962/fuer-alle-faelle-sp-3962


    1. *Orthodoxe Spiritualität, Alte Wege neu entdecken * (MT)
      „Spiritualität“, „Religiosität“ und „Frömmigkeit“ sind Begriffe, die wir oft synonym, aber auch indifferent benutzen, um unseren persönlichen aber auch konfessionellen Zugang zu Gott zu beschreiben. Wenn wir von orthodoxer Spiritualität sprechen, denken wir meist an Ikonen, Weihrauch, lange Gottesdienste und vielleicht auch noch an das Herzensgebet, doch ist das schon Spiritualität? Mit Archimandrit Georgios Siomos, Pfarrer der Griechisch-Orthodoxen Allerheiligenkirche zu München, können Sie an diesem Abend gemeinsam mit anderen Interessierten alte Wege neu entdecken.
      Mittwoch, 24.07.2019, 19.00-21.00 Uhr, Evangelisches Migrationszentrum, Bergmannstraße 46, Eintritt frei
    2. Ein Reichtum der Vielfältigkeit (RL)
      Es leben rund 100.000 HinduistInnen in Deutschland und man merkt sie kaum, obwohl der Hinduismus eine der ältesten Weltreligion und die drittgrößte der Welt ist. Zusammenfassen lässt sie sich auch nicht. Im Hinduismus gibt es keine Religionsführung sondern Systeme, die verschiedene Religionen vereinen und sich weiterhin entwickeln. Feste Dogmen gibt es auch nicht, z.B. nur wenige Strömungen des Hinduismus glauben an die Reinkarnation. Der Brahmanische Sanskrit-Hinduismus mischt sich mit vielen lokalen Volksreligionen und wird durch kritische Stifterreligionen immer wieder aufgerüttelt, aber letzlich ohne Trennung. Der Hinduismus vereint in seiner Komplexität Polytheismus, Monotheismus und weitere religiösen Antagonismen. Es ist vielleicht sein Ziel, alles unter ein Dach zu bringen, ohne die Unterschiede zu zerstören. Ob es ihm gelingt?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus#Mögliche_Einteilungen_des_Hinduismus
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus_in_Deutschland
    3. Wunder „hebräisches Alphabet“ (RL)
      Wegen des hebräischen Alphabets sind die Interpretationsmöglichkeiten der hebräischen Bibel unerschöpflich. Nur ein paar Bemerkungen: Jeder Buchstabe des Alphabets ist nicht nur Buchstabe sondern auch Symbol bzw. Wort sowie eine Zahl, die auch selbst meist ein Symbol ist. Die Zahlen lassen sich addieren, und Wörter bekommen einen inhaltsvollen Zahlenwert. Lass uns den Buchstaben B (Beth) als Beispiel nehmen, damit fängt die Bibel an (Bereschit = Am Anfang). Nur Gott ist Eins (A = erster Buchstabe = Zahl 1). B entspricht die Zahl 2 (die Schöpfung, die nicht Gott ist) und symbolisiert das Haus. Am Anfang baut Gott (A), der Architekt, das Haus (B), das nicht Gott ist (Zahl 2). In einem einzigen Buchstaben der Bibel gibt es also schon eine Geschichte. Dies gilt für alle Buchstaben der Bibel. Viel Spaß mit vielen interessanten Interpretationen!
      https://de.wikipedia.org/wiki/Hebr%C3%A4isches_Alphabet#Buchstaben
      http://www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/zahlensymbolik.htm
      https://renenyffenegger.ch/notes/biblisches/Grundtext/Zahlen/
    4. Demenz und Spiritualität: Einmal unsterblich sein? (RL)
      Kann man es einfach so vergessen, dass man sterben wird? Was ist mit den Menschen, die an Demenz erkranken und sich an viel nicht mehr erinnern können? Vergessen sie den Tod? Haben sie auch besondere spirituelle Bedürfnisse, wenn sie sterben, und wie kann man diese erkennen? Das ebw bietet ein besonderes Seminar an, in dem wir die Situation sterbender Menschen mit Demenz kennenlernen und verschiedene Zugangsweisen ausprobieren. Ein schwieriges aber spannendes Thema, das auch für unsere eigene Spiritualität wertvoll sein kann.
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3970/einmal-unsterblich-sein

    Glaube
    1. Neue Filme fürs „SeniorInnen-Kino“ (ahb)
      Die Landesmediendienste Bayern haben ihr Angebot im Bereich „Seniorenfilm“ neu aufgelegt.
      In der ebw Medienpädagogik sind wir von der aktuellen Auswahl so angetan, dass wir am liebsten sofort einen Film-Nachmittag ausrufen wollen. Leider muss das bei uns noch etwas warten, aber vielleicht haben Sie ja Lust, in Ihrer Gemeinde/Einrichtung einen schönen Film zu zeigen. Ein paar Titel-Tipps, die unsere Herzen haben höher schlagen lassen:
      „Birnenkuchen und Lavendel“, „Der Geschmack von Apfelkernen“ oder die „Kalender Girls“.
      Sie brauchen noch Ideen, wie sich der Film in einen Themen-Nachmittag oder Fachgespräch einbetten ließe? Wir helfen gerne.
      ebw Medienbildung: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de
      Die Film-Liste gibt es hier: https://www.mediendienste.info/upload/publikationen/FB-26-Seniorenfilm.pdf
      Und das ist der direkte Kontakt zu den Fachleuten der Landesmediendienste 089 / 38 16 09-15, info@mediendienste.info
    2. Neu: Erklär-Videos und mehr für Smartphone-EinsteigerInnen und –Fortgeschrittene (ahb)
      „Ooops, they did it again“ – die Medienpädagogik-KollegInnen der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau, die im Bereich „Kirche und Social Media“ seit Jahren ganz vorne mitmischen, haben ein neues Projekt. Mit Präsenzveranstaltungen, Webinaren (Seminare über Internet) und vor allem in Online-Erklär-Videos auf https://smartphone-entdecken.de/ reagieren sie auf Bedarfe und Fragen von SeniorInnen rund um den Alltag mit dem Smartphone.
      Finden wir klasse und empfehlen es gerne weiter.
      Aber keine Sorge, deswegen stellen wir unsere eigenen Angebote mit persönlichem Kontakt nicht ein. Auch diesen Herbst gibt es bei uns wieder Smartphone-Kurse und die Medien-Sprechstunde.
      https://www.ebw-muenchen.de/kategorie/medien
    3. Schon gewusst? München hat einen „Lieferservice“ für Bibliotheks-Bücher
      Sie lesen gerne, sind aber körperlich nicht mehr fit genug, um sich den Nachschub aus der Bibliothek selbst zu besorgen?
      Sie sind Besuchsdienst-Mitarbeitende/Angehörige/r und haben den Eindruck, die von Ihnen betreute Person würde sich über einen zusätzlichen „Besuch“ im Monat und frischen Lese- oder Hör-Stoff freuen?
      Das Team „Medien-mobil“ der Münchner Stadtbibliotheken bringt Menschen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Behinderung nicht mehr mobil sind, ihre (Hör-) Buchwünsche kostenlos direkt nach Hause. Es berät und hilft auch bei der Auswahl und Bestellung neuer Titel.
      Anmeldung und Infos unter 089-649138213
      medienmobil@muenchen.de
      Übrigens: Das ebw bildet wieder „mobile Internet-BegleiterInnen“ aus – Ehrenamtliche, die mit dem Tablet Besuche machen und älteren Menschen daheim oder in Einrichtungen, die sich für Infos aus dem Internet interessieren, aber die Technik nicht mehr erlernen können oder wollen, das „digitale Fenster“ zur Welt öffnen.
      Interessiert? Hier erfahren Sie mehr: annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-55 25 80-41

    1. 200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen (So)
      Anlässlich des Jubiläums 200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen in München laden die Städtischen Friedhöfe unter dem Motto „Abschied gestalten – Erinnerung bewahren“ zu diversen kostenfreien Führungen, Vorträgen und Ausstellungen von März bis November 2019 ein. Das Programm gibt es zum Download unter
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Gesundheit-und-Umwelt/Friedhof_und_Bestattung/SFM/Aktuelles/Aktuelle_Themen.html
    2. 37. Filmfest München (So)
      Das Filmfest München ist eines der größten Sommerfilmfestivals Europas und findet an zehn verschiedenen Spielorten in München vom 27.06. – 06.07.2019 statt. Diesmal feiern insgesamt 18 deutsche Produktionen in der Reihe Neues Deutsches Kino ihre Weltpremiere. Integriert ist auch ein Kinderfilmfest. Die Filme werden in der Originalfassung vorgeführt.
      https://www.filmfest-muenchen.de/de/programm/
    3. Offene Ateliers (So)
      Zahlreiche Ateliers öffnen im Sommer ihre Türen und bieten neben Führungen auch Workshops und Musik an:
      29./30. Juni Offene Ateliers im Bürgerpark Oberföhring, https://www.atelierhaus-foe.de/
      06./07. Juli Offene Ateliers des Städtischen Atelierhauses in der Baumstraße, https://www.atelierhaus-baumstrasse.net/
      12.-14. Juli Offene Ateliers Botanikum, http://www.botanikum.org/botanikum/home.html
      Das Angebot wird von der Landeshauptstadt München, Kulturreferat gefördert.
    4. Yves‘ Versprechen als Good Practice der Interkulturellen Wochen (Lei)
      Der Vorbereitungsausschuss der Interkulturellen Wochen (22.09.-29.09.2019) hat den Film Yves‘ Versprechen in die Good Practice aufgenommen und stellt den Film in einem Materialheft vor. Es ist ein Film über Familie, die Verheißung Europas und darüber, nicht scheitern zu dürfen. Er erzählt, wie eine Familie in Kamerun durch mehrere Schicksalsschläge aus den Fugen geraten ist. Mit Yves‘ Entscheidung, nach Europa zu gehen, verändern sich die Dynamik und die althergebrachten Rollen.
      Mehr Infos: http://yves-promise.com/de
      Fragen zur Ausleihe an Julia Peters: info@jip-film.de
    5. 6. Münchner Orgelsommer (So)
      Europäische Klänge vom 30. Juni bis 08. September 2019 – Im Kooperationsprojekt der Evang.-Luth. Innenstadtkirchen (Erlöserkirche Schwabing, Himmelfahrtskirche Sendling, St. Lukas im Lehel, St. Markus in der Maxvorstadt und St. Matthäus am Sendlinger Tor) steht in diesem Jahr die Musik aus den Ländern Europas im Mittelpunkt.
      Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
      Weitere Informationen unter https://www.muenchner-orgelsommer.de/
    6. Neues Ökumenisches Zentrum JOMA mit erster Veranstaltung (Lei)
      Johannes & Maria – Begegnung in der Au ist eine ökumenische Initiative der Kirchengemeinden St.Johannes (evangelisch) und Mariahilf (katholisch). Das geplante Café will nachbarschaftliches und diakonisches Engagement im Neubaugebiet des ehemaligen Paulanergeländes unterstützen sowie kirchliche und kulturelle Angebote initiieren. Mit einer ersten Veranstaltung am provisorischen Standort in der Nachbarschaftshilfe in der Au e.V., Gebsattelstr. 2, 81541 München beginnt die Kooperation: Am 25. Juli 2019, 19.30 Uhr, stellt Felix Leibrock hier seinen neuen München-Roman „Nur im Dunkeln leuchten dir Sterne. Eine Erzählung für Suchende“ vor.
      Mehr Infos unter: https://www.felixleibrock.de/
    7. Kulturelle Bildung und Teilhabe fördern – Konzeption für München einstimmig verabschiedet (So)
      In der gemeinsamen Sitzung des Kultur-, Bildungs-, Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe-Ausschusses der Stadt München wurde am 21. Mai 2019 einstimmig die Fortschreibung der Konzeption Kulturelle Bildung verabschiedet, die dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Die Konzeption empfiehlt u.a. folgende Maßnahmen: den Ausbau kultureller Teilhabe-Angebote für SeniorInnen, die Erleichterung des Zugangs zu kultureller Bildung, z. B. durch wohnortnahe Angebote, den Ausbau von inklusiven Bildungsangeboten.
      Die Sitzungsvorlage zum Lesen finden Sie hier:
      https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/ris_vorlagen_dokumente.jsp?risid=5450621
      https://www.musenkuss-muenchen.de/
    8. Verloren gehendem Geschichtsbewusstsein begegnen (So)
      „Geschichte ist uns die Erinnerung, um die wir nicht nur wissen, sondern aus der wir leben“, hat Philosoph Karl Jaspers geschrieben. Immer mehr junge Deutsche können mit diesem Satz wenig anfangen. Aus einer Antisemitismusstudie des Meinungsforschungsinstituts ComRes im Auftrag des amerikanischen Fernsehsenders CNN wurden rund 7.000 Erwachsene aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Polen, Ungarn, Schweden und Österreich im September 2018 nach ihren Geschichtskenntnissen befragt: von den z. B. 18- bis 34-Jährigen schätzten rund 40 Prozent, dass sie „wenig“ oder „gar nichts“ über den Massenmord der Nationalsozialisten an den europäischen Juden wissen. Jeder 20. Europäer gab an, noch nie etwas vom Holocaust gehört zu haben (https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/39866-versunken-in-geschichtslosigkeit.html). Das Wissen um die Geschichte heißt auch zu wissen, woher man selbst – und die eigene Familie – kommt. Wir sind Geschichte und tragen Geschichte in uns.
      „Wir sind Kinder unserer Zeit!“ ist ein Titel eines Biografie-Angebots im Rahmen unserer „Lebens-Erinnerungen auf der Spur“, wo wir uns im Herbst/Winter-Programm neben zeitgeschichtlichen Methoden in der Biografiearbeit auch mit Dokumenten in Sütterlin, mit der Geschichte der Psychiatrie und mit den abwesenden Eltern als Folge von Kriegen auseinandersetzen werden.
      Zur Studie von ComRes: https://edition.cnn.com/interactive/2018/11/europe/antisemitism-poll-2018-intl/
      Zu den Angeboten im ebw: https://ebw-muenchen.de/artikel/2246/lebens-erinnerungen-auf-der-spur
    9. Vielfalt der jüdischen Geschichte in Bayern (RL)
      Am Mi 03.07.2019, 20 Uhr, stellt Prof. Rolf Kießling das neue Buch „Jüdische Geschichte in Bayern“ (Hrsg. Prof. Dr. Michael Brenner und Dr. Andreas Heusler) in der LMU vor. Der Eintritt ist frei und die Grußworte werden von Bernd Sibler, Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, und Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, gesprochen. Das Buch stellt die Vielfalt des jüdischen Lebens in Bayern vor: Diskriminierung, Pogrom, Schoah, Ausweisung sowie Duldung, Kooperation, Begegnung und Dialog. Interessant ist, dass die verschiedenen Regionen Bayerns sich unterschiedlich verhielten. Mehr verraten wir nicht und erwarten einen spannenden Abend. Eine Anmeldung wird erbeten: https://www.ikg-m.de/juedische-geschichte-in-bayern-von-den-anfangen-bis-zur-gegenwart/
    10. Mehr bauen: Fluch oder Segen? (RL)
      Man redet vom Fliegen, Autofahren, Konsum oder Heizen, aber vom Bauen eher selten, obwohl Bauen eigentlich extrem umweltschädlich ist und viel CO2 produziert. Ca. 8 % der globalen Treibhausgasemissionen werden ausschließlich durch die Zementherstellung verursacht, viermal so viel wie der gesamte internationale Flugverkehr. Und es wird für den Bau nicht nur Zement, sondern auch Glas, Stahl, Kunststoffe usw. produziert, das alles kommt dazu, und man betoniert die Natur zu, wenn gebaut wird. Die Natur, die verschwindet, kann kein CO2 mehr binden. Optionen gibt es schon. Wir verlinken deshalb die aufschlussreichen Berichte über Beton und Zement von WWF und Regenwald.org.
      https://mobil.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Klimaschutz_in_der_Beton-_und_Zementindustrie_WEB.pdf
      https://www.regenwald.org/themen/zement

    Liebe Leserin, lieber Leser,
    bitte nehmen Sie die Absender-Adresse (info@ebw-muenchen.de) unseres Rundbriefes in das Adress-Buch Ihres E-Mail-Programmes auf. Dadurch wird der Empfang des Rundbriefes deutlich verbessert.
    Kontaktaufnahme/Anmeldungen bitte an service@ebw-muenchen.de. Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, Wünsche und Erfahrungen, damit wir diesen Rundbrief weiter entwickeln können. Wenn er Ihnen gefallen hat, leiten Sie ihn gerne, unter Beachtung des Datenschutzes, empfehlend an Ihr Team und Ihren Verteiler weiter!
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    Evangelisches Bildungswerk München e.V.
    Herzog-Wilhelm-Str. 24/III, 80331 München
    Tel. 089/55 25 80-0, Fax 089/550 19 40
    service@ebw-muenchen.de,
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    Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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    Mai 2019

    Die schwänzen doch nur die Schule

    Gottesdienst in einer evangelischen Kirche in München. Ich vertrete meinen Pfarrerkollegen. Eine Stunde vorher komme ich in die Kirche. In der Kirche sitzen ganz viele Dreizehn- und Vierzehnjährige in den Bänken.
    „Toll“, sage ich zum Mesner, „dass die alle zum Gottesdienst kommen.“
    „Nein, nein“, sagt er, die gehen gleich. Es war Konfirmandennacht. Die haben in der Kirche geschlafen.“
    Um zehn geht der Gottesdienst los. In den ersten Reihen sitzen sechzig Konfirmandinnen und Konfirmanden. Die meisten haben nur ein, zwei oder drei Stunden geschlafen. Aber sie bleiben bis zum Ende des Gottesdienstes. Und keiner schläft ein.
    „Habe ich mich getäuscht“, sagt der Mesner danach.
    „Ja, zum Glück“, sage ich.
    Ich denke an die Demonstrationen der Schülerinnen und Schüler freitags während der Schulzeit für den Klimaschutz.
    „Die schwänzen doch nur die Schule“, sagen manche KritikerInnen.
    Ich glaube, auch sie unterschätzen die jungen Menschen. Die nehmen sogar sonntags nach einer durchwachten Nacht am Gottesdienst teil. Freiwillig. Sie tun das, was sie für wichtig halten.

    Herzliche Grüße
    Felix Leibrock
    Geschäftsführer des ebw, Pfarrer, Autor

    Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
    http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

    1. Förderprogramme der Bewegungsstiftung (KW)
      Die Bewegungsstiftung ist eine Gemeinschaftsstiftung, die soziale Bewegungen fördert, die sich für Ökologie, Frieden und Menschenrechte einsetzen. Es gibt fünf verschiedene Förderprogramme: Kampagnenförderung und Basisförderung. Neu hinzu gekommen sind Starthilfeförderung, Einmischungstopf sowie die Förderung von BewegungsarbeiterInnen. Die Förderhöhe reicht von 1.000 Euro für spontante Aktionenen bis zu max. 100.000 Euro für mehrjährige Projekte.
      Mehr Infos zu den Förderprogrammen der Bewegungsstiftung finden Sie unter
      https://www.bewegungsstiftung.de/antrag-stellen.html
    2. Deutscher StiftungsTag in Mannheim vom 5. bis 7. Juni 2019 (KW)
      Der Deutsche StiftungsTag steht unter dem Motto „Unsere Demokratie“. Europas größter Stiftungstag wartet mit über 100 Workshops, Podiumsdiskussionen und Vorträgen auf. Es werden ca. 2.000 BesucherInnen erwartet. So ist der StiftungsTag eine gute Möglichkeit sich zu vernetzen. Wer nicht dabei sein kann, unter https://www.stiftungen.org/startseite.html wird es zahlreiche Artikel, Interviews, Meinungsbeiträge und Videos rund um „Unsere Demokratie“ geben.
      Mehr Infos zum Stiftungstag unter https://www.stiftungen.org/verband/was-wir-tun/vernetzungsangebote/deutscher-stiftungstag.html
    3. Auftrag oder Gefälligkeit (KW)
      „Auftrag oder Gefälligkeit“ – wenn Sie sich ehrenamtlich engagieren, sollten Sie sich diese Frage unbedingt stellen, denn der rechtliche Unterschied ist gravierend! Aus einem Auftragsverhältnis entstehen Rechte und Pflichten, die im BGB in den §§ 662 – 674 geregelt sind und auch zu einer Schadensersatzpflicht führen können. Leiten Sie z. B. ehrenamtlich eine Kindergruppe in einer Kirchengemeinde, so ist dies ein Auftragsverhältnis.
      Wenn Sie als Elternteil ein Kind aus Gefälligkeit mit Ihrem Auto von der Kindergruppe abholen, so entstehen daraus keine weiteren Verpflichtungen (z.B. auf Ersatz der Fahrtkosten falls sie das Kind doch nicht abholen können oder Schadenersatzpflicht im Falle eines Unfalls).
      Quelle: Vereinsinfobrief Nr. 361 – Ausgabe 5/2019 – 28.03.2019
    4. Kein Urlaub nach unbezahltem Sonderurlaub (CH)
      Befindet sich ein(e) ArbeitnehmerIn im Urlaubsjahr ganz oder teilweise im unbezahlten Sonderurlaub, erwirbt der/die ArbeitnehmerIn für diese Zeit keinen Urlaubsanspruch. Das BAG rückt damit von seiner bisherigen Rechtsprechung ab, wonach auch während eines ruhenden Arbeitsverhältnisses der gesetzliche Urlaubsanspruch gewährt wird. Begründet wird die Entscheidung damit, dass der Schutz der Gesundheit, der bei dem gesetzlichen Mindesturlaub im Mittelpunkt steht, keinen Urlaub vom Urlaub fordere. (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19. März 2019 – 9 AZR 315/17
    5. Leben ist kein Schaden (CH)
      Der BGH hat die Klage auf Kostenersatz und Schmerzensgeld des Rechtsnachfolgers eines verstorbenen Demenzkranken abgewiesen. Auch wenn die künstliche Ernährung nicht medizinisch sinnvoll sei und eventuell das Leiden des Patienten verlängere, verbiete es sich generell ein Weiterleben als Schaden anzusehen, da das Leben nach unserer Verfassung das höchste Gut eines Menschen sei und es den Ärzten obliege, über die Sinnhaftigkeit einer künstlichen Weiterbelebung eines Patienten zu entscheiden. (BGH Urt. v. 02.04.2019, Az. VI ZR 13/18)
    6. Veranstaltungshinweise
      Sa 18.05.2019 Steuerrecht gemeinnütziger Vereine
      Di 21.05.2019 Effizient arbeiten, Stress vermeiden
      Mo 27.05.2019 Social Media für die Öffentlichkeitsarbeit
    1. *Münchner Selbsthilfetag, Marienplatz Samstag 06.07.2019 * (Lei)
      Rund 70 Selbsthilfegruppen präsentieren sich am Samstag, 6. Juli, auf dem Marienplatz. Von Linkshändern über Diabetes bis Wohnen ohne Auto wird ein breites Spektrum an Themen angeboten. Das Selbsthilfezentrum veranstaltet den Selbsthilfetag gemeinsam mit der Landeshauptstadt München (Referat für Gesundheit und Umwelt sowie Sozialreferat) unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter.
      Mehr Infos unter: https://www.shz-muenchen.de/veranstaltungen/selbsthilfetag/
    2. Bewerbungs-Endspurt – startsocial e.V. (So)
      Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial e.V. den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen wieder für eines von 100 startsocial-Stipendien bewerben. Wir vom ebw erhielten vor vier Jahren ein Beratungsstipendium für das Projekt „München mit anderen Augen sehen – Stadtteilspaziergänge in den Lebensräumen von Kirchengemeinden“ und nahmen einige wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung des Projektes mit. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Sowohl bereits bestehende soziale Organisationen und Projekte als auch neue Konzepte und Ideen können am Wettbewerb teilnehmen.
      Weitere Informationen unter: https://startsocial.de/
    3. Soziale Sicherung sicher aktualisiert (RL)
      Die 5. Auflage der Broschüre „Soziale Sicherung im Überblick“ ist neu erschienen. Wir freuen uns, dass die Landeshauptstadt München diese sehr nützliche Broschüre immer wieder aktualisiert! Sie informiert gründlich über die Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in finanziellen Notlagen nach dem Sozialgesetzbuch SGB XII sowie der freiwilligen Leistungen der Landeshauptstadt München. Und übrigens: Wer RentnerIn ist und Seminare in unserem Seniorenprogramm (SP) belegen will, kann sich bei uns informieren, ob er oder sie Anspruch auf eine Ermäßigung vom Sozialreferat hat.
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/broschuere-soziale-leistungen-ueberblick.html
    4. Verrücktsein erlaubt (RL)
      Wenn Emotionen und Gefühle bleiben und strukturelles Denken vergeht, kann die Kunsttherapie Wunder bewirken. Es wird mit verschiedensten Materialien gearbeitet, alles ist erlaubt. Mit der Kunst kann man sich auf unbekanntes Terrain begeben und Beziehungen im Augenblick gestalten. Im ebw bieten wir immer wieder gerne kunsttherapeutische Seminare an. Demenz und Depression werden dadurch vorgebeugt und Glücksmomente sind dabei sehr wahrscheinlich. Lassen Sie sich überraschen im Herbst!
      https://www.palliativ-portal.de/kunsttherapie
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3974/ver-rueckt-ge-drueckt-be-glueckt-3974
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3963/ferien-fuer-die-seele
    5. Angehörige psychisch kranker Menschen leisten viel (RL)
      … und brauchen oft Unterstützung. Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) und die Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Kranker (Ol) haben eine Broschüre für Angehörige herausgegeben. Dort wird erklärt, was Angehörige, die psychisch kranke Menschen begleiten, unbedingt wissen müssen. Liebe Angehörige, besonders wenn Sie das Gefühl bekommen, es wird für Sie sehr viel, lassen Sie sich bitte helfen! Wir wissen wohl, sich helfen zu lassen, ist nicht immer einfach, auch weil die Strukturen oft nicht ausreichen. Aber es kann auch gut gehen!
      https://www.kbo.de/uploads/tx_kbopresse/Brosch_Orientierungsbroschuere_fuer_Angeho__rige.pdf
    6. Berechnung der Grundsicherung im Alter (RL)
      Viele ältere Menschen wissen leider nicht, dass sie vielleicht ein Recht auf die Grundsicherung haben. Ein Bild können Sie sich machen, wenn Sie sich beraten und die Grundsicherung berechnen lassen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Altersrente nicht zum Leben ausreicht, sollten Sie sich erkundigen, auch wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Rente wäre dafür zu hoch: Bei der Berechnung wird Ihrer persönliche monatliche Bedarf den Einkünften und dem Vermögen gegenübergestellt. Sind Ihre Einkünfte zu niedrig, um den Bedarf zu decken, kann monatlich Hilfe geleistet werden. Sie bekommen in München eine Beratung in Ihrem Sozialbürgerhaus. Als Orientierung verlinken wir auch hier einen Rechner.
      https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Sozialhilfe/grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung.html
      https://www.smart-rechner.de/grundsicherung/rechner.php
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/SH_Grundsicherung.html
    7. Einzelkämpfer Bayern: Grundsteuer für MieterInnen (RL)
      Bayern hat sich entschieden, die vereinbarte Öffnungsklausel für die Länder zu nutzen. Die Grundsteuer wird auf Basis der Grundstücksfläche und nicht des Wertes der Immobilie berechnet. Es macht schon Sinn, weil der Wert einer Immobilie schwankt und wenn die Grundsteuer in „teuren“ viel höher als in „ärmeren“ Vierteln wird, können noch undurchdringlichere Ghettos entstehen. Die ärmeren BürgerInnen, die seit Jahrzehnten in einem Viertel wohnen, das im Laufe der Zeit teuer geworden ist, müssten dann umziehen, weil nur die reicheren BürgerInnen sich die neue Steuer leisten können. Es gäbe dann verstärkt Viertel für Reiche und Viertel für Arme. Das ebw informiert im Herbst in einer Veranstaltung über das aktuelle Mietrecht: Ihre Fragen zum Thema werden beantwortet!
      https://www.antenne.de/experten-tipps/haus-und-garten/neu-bei-grundsteuer-das-soll-sich-fuer-mieter-und-eigenheime-in-bayern-aendern
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3827/aktuelles-zum-mietrecht-vb

    1. Demenz-Prävention: Empfehlungen bestätigt (RL)
      Seit Jahren empfehlen wir in unseren Seminaren, was tun, um eine Demenz so gut wie möglich vorzubeugen. Eine Studie der WHO bestätigt gerade diese Empfehlungen, deswegen bekräftigen wir sie nochmal hier: Bewegen Sie sich so viel wie möglich (es wirkt auch gegen hohen Blutdruck), ernähren Sie sich ausgewogen mit wenig Zucker, kontrollieren Sie den Konsum von Genussmitteln, vermeiden Sie Nahrungssupplemente und falls Sie merken, Sie hören schlechter, lassen Sie sich bitte untersuchen. Fenster zur Welt, die sich schließen, öffnen sich kaum wieder. Und alle Fenster sind für das soziale Leben enorm wichtig. Die Studie auf Englisch verlinken wir auch nach der deutschen Zusammenfassung.
      https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/988057/erste-who-leitlinie-20-empfehlungen-demenz-praevention.html?sh=2&h=767693419
      https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/312180/9789241550543-eng.pdf?ua=1



    1. Neue Reihe: Auf Buchfühlung. Literatur um sechs (Lei)
      In der Reihe Auf Buchfühlung. Literatur um sechs werden aktuelle Bücher vorgestellt, die auf unser emotionales Erleben abzielen und das verhandeln, was für uns existenziell ist: Liebe, Angst, Tod, Krankheit, Hoffnung. An einem Montagabend treffen wir uns für neunzig Minuten und erfahren von den AutorInnen etwas über den Inhalt des jeweiligen Buchs und kommen ins Gespräch darüber. Ein Beitrag zu unser aller Herzensbildung – Buchfühlung pur.
      Kosten € 5,- pro Treffen, bar vor Ort
      Ort ebw, Herzog-Wilhelm-Str. 24/III
      Anmeldung bitte beim ebw
      Termine:
      Mo, 6. Mai 2019 Die revolutionäre Kraft des Fühlens
      Mo, 3. Juni 2019 GROß UND STARK WERDEN
      Mo, 22. Juli 2019 AUSGEKAFKAT
    2. Kleine aber lebendige Religionen in Deutschland (RL)
      Kaum zu glauben, aber alle folgende Religionsgemeinschaften zusammen repräsentieren nur knapp 1 % der Bevölkerung in Deutschland. Die Zahlen sind Schätzungen. Man denkt, es gäbe rund 270.000 Buddhisten, 200.000 Juden, 100.000 Hindus, 100.000 Jesiden, 10.000 bis 20.000 Sikhs und 6.000 bis 12.000 Bahai im Land. Aber es gibt auch bei uns sehr viele kleinere religiöse Bewegungen wie Voodoo, mit immerhin rund 60 Millionen AnhängerInnen weltweit, Zoroastrismus, eine sehr alte Religion mit heute etwa 300.000 AnhängerInnen oder Shintō, die einflussreichste japanische Religion neben dem Buddhismus. Die Vielfalt des 1 % trägt auf jeden Fall dazu bei, das Land reicher zu machen, und wir werden deswegen weiterhin über sie berichten.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Religionen_in_Deutschland
      https://de.wikipedia.org/wiki/Voodoo
      https://de.wikipedia.org/wiki/Zoroastrismus
    3. Die Komplexität der Religionen (RL)
      À propos Vielfalt: Große Religionen oder Philosophien zu vereinfachen, ist schade. Zusammenfassungen zerstören oft Komplexität und Reichtum dieser Religionen, und genau diese können für ein gutes und friedliches Miteinander eine Rolle spielen: Sie entziehen sich populistischen Parolen. Was meinen Sie genau z.B., wenn Sie „Judentum“ (Zusammenfassung) sagen? Aschkenasim, Sephardim, Falascha Mura, Romaniote, Shinlung, Reformierte, Konservative, Orthodoxe …? Und was meinen Sie, wenn Sie „Christentum“ sagen? Freie Bibelforscher, Siebenten-Tags-Adventisten, Ukrainische griechisch-katholische Kirche, Mennoniten, Lutheraner …? Was meinen Sie, wenn Sie „Islam“ sagen? Charidschiten, Schia, Sunnitentum, Sufismus, Ahmadiyya, Alawiten, ismailitischen Nizariten, Bahai, Jesiden …? Im Fall von Religionen sind oft Fragen interessanter als Antworten.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen
    4. Veranstaltungshinweis
      Sa 11.05.2019 Liturgische Lektoren
    1. Digital ganz vorne dabei: Die Thomaskirchengemeinde in Grünwald (Lei)
      Die bayerische Landeskirche hat sie ausgezeichnet: Die Thomaskirche Grünwald hat einen von acht Preisen beim Medienwettbewerb für ihr digitales Gesamtkonzept erhalten. Mit einer eigenen App informieren sich Gemeindeglieder in Grünwald ganz aktuell über Termine, den Predigttext oder mögliche Konfirmationssprüche. Viele neue Wege in der Gemeindekommunikation öffnen sich. Pfarrer Christian Stalter findet immer neue Wege, mit der App seine Gemeinde zu erreichen. Als nächstes ist geplant, über die App direkt an die Ansprechpersonen in der Gemeinde zu gelangen. Ein absolutes Erfolgskonzept, wie die Resonanz in der Gemeinde und der Preis der Landeskirche zeigen!
      Mehr über die ELKB-Medienpreisträger unter https://www.sonntagsblatt.de/oeffentlichkeitsarbeit-kirchengemeinde
    2. Im Aufbau: Landkarte der Medien-Bildung für SeniorInnen (ahb)
      Wo überall in München können SeniorInnen Hilfe und Weiterbildung rund um Computer, Smartphone & Co bekommen? Diese Infos sammelt und bündelt das ebw jetzt im Rahmen seines Seniorenprogramms im Bereich Medien. Denn nicht immer passen Zeitpunkt, Inhalt oder Anreiseweg unserer eigenen Angebote zu den Bedürfnissen älterer Menschen.
      Als Erstanlaufstelle möchten wir sie dann informieren, wo sie in ihrem Stadtviertel, für ihren ganz speziellen Bedarf, möglichst zeitnah Hilfe finden.
      Sie haben gemeinnützige, kommerzielle oder ehrenamtliche Angebote rund um Internet & Co für SeniorInnen? Melden Sie sich; nehmen Sie uns in Ihren E-Mail-Verteiler auf, schicken Sie uns regelmäßig Ihr Programm oder teilen Sie uns mit, bei wem wir jeweils wann mit einem kurzen Anruf diese Infos erfragen dürfen.
      Annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-552580-41 /-0
    3. Können Sie „digitale Selbstverteidigung“? (ahb)
      Wenn Sie wissen wollen, wie Sie sich und Ihre Daten z.B. auf dem Smartphone besser schützen können, welche Alternativen es zu Datenkraken wie Google & Co gibt, oder wie Sie Ihre Mitmenschen dafür sensibilisieren oder mit anderen, auch politisch, darüber diskutieren möchten – dann lohnt sich ein Besuch auf der Webseite des Vereins „Digitalcourage e.V.“.
      Seit 1987 setzt sich der Verein für Grundrechte im Bereich Datenschutz ein.
      Es gibt Ortsgruppen, bei denen politische und technische Entwicklungen diskutiert werden . Unter dem Reiter „digitale Selbstverteidigung“ finden sich praktische Tipps, z.B. zu einem alternativen, google-freien Appstore (z.B. F-Droid).
      Besonders gefallen hat unserer Medienpädagogin auch der vereinseigene Shop, findet sich darin doch allerlei Nützliches und Nerdiges, mit dem man seine Daten schützen und vor allem auch ein Gespräch darüber anregen kann: da gibt die „Schwarzbalken“ Brille, Baby-Bodys mit Aufdruck gegen ungewollte Fotos, Protest-Aufkleber, Stempel, die das Zurücksenden ungewollter Werbung allerleichtern, Reisepass-Hüllen, die das ungewollte Auslesen der Daten auf dem integrierten RFID*-Chip verhindern, … uvm.
      *radio-frequency identification (Idenfikation über Radiofrequenzen)
    4. Ihre Rechte rund ums Reisen mit Online-Buchungen und –Tickets (ahb)
      Eine schöne Übersicht in der Süddeutschen Zeitung zu Ihren Verbraucher-Rechten und –Pflichten, Storno-Gebühren und Erstattungen beim Online-Kauf von Bahn-Tickets, Flug-Tickets, Hotel-Zimmern und vielen weiteren Online-Reservierungsformen
      https://www.sueddeutsche.de/reise/reise-verbraucher-online-buchung-tipps-1.4402451

    1. Vorankündigung Publikation „Isarschönheiten – Bayerische Geschichten“ (So) Ursula Haas, Schriftstellerin, und Melanie Sommer, pädagogische Mitarbeiterin im ebw, geben im Frühsommer die Anthologie „Isarschönheiten – Bayerische Geschichten“ in Zusammenarbeit mit dem Allitera-Verlag heraus. Mit der Publikation nehmen Sie die Autorinnen und Autoren mit auf eine (Zeit-)Reise zu bayerischer Lebensart mit ihren Bräuchen, Riten und Isarschönheiten.
      Es erwarten Sie kurze (auto)biografische Texte, die im Kurs „Zeitschreiber“ im ebw entstanden sind und zum Nachdenken über das eigene Leben anregen.
      Bei Bestellung bis zum 12. Mai 2019 erhalten Sie die Anthologie zum vergünstigten Preis von € 10,-
      https://www.ebw-muenchen.de/
    2. Neue Entdeckungen sind faszinierend (RL)
      Die Nachricht erreichte uns am 04. April: ArchäologInnen entdeckten bei der israelischen Stadt Beerscheva in der Negev-Wüste eine ca. 2.000 Jahre alte jüdische Siedlung. Unter den Fundstücken befand sich eine Öllampe, auf der man einen jüdischen Kerzenleuchter mit neun Armen sieht. Faszinierend dabei ist, dass es sich wahrscheinlich um eine der frühesten Abbildungen einer Menora handelt. Dazu kommen Grundmauer, Turm, Abfallgruben und vielleicht sogar Bäder. Hinweise auf einen Brand und einen Tunnel gibt es auch. Mehr dazu:
      https://www.focus.de/kultur/diverses/archaeologie-2000-jahre-alte-juedische-siedlung-in-israel-entdeckt_id_10549855.html
      https://www.zdf.de/nachrichten/heute/juedisches-leben-bei-israel-2000-jahre-alte-siedlung-entdeckt-100.html
    3. Tag der offenen Tür unserer Stadt (RL)
      Er ist schon wieder da, der Tag der offenen Tür der Landeshauptstadt München! Am Samstag, 4. Mai 2019, 10 bis 16 Uhr, können Sie alle Orte besuchen, die sonst für die Öffentlichkeit geschlossen sind. Es ist immer ein Erlebnis. Und nicht nur Verwaltungsgebäude öffnen ihre Pforten für Sie, sondern auch Orte wie das Jüdische Museum. Sind Sie nie da gewesen? Dann ist es eine gute Gelegenheit. Alles ist umsonst, und das Museum bietet zusätzlich kostenlose Führungen an. Die Chance sollte man nutzen!
      https://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/veranstaltung/tag-der-offenen-tuer-der-stadt-muenchen-64.html
      Last but not least findet an diesem Abend die lange Nacht der Musik statt:
      https://www.muenchner.de/musiknacht/
    4. Kulturtage und Stadtteilwochen von Mai bis Juli 2019 (So)
      Unter dem Motto „Wir machen was“ bieten bei den diesjährigen Stadtteilwochen und Kulturtagen eine Vielzahl an Vereinen und Institutionen, sowie die Menschen, die im jeweiligen Stadtteil leben, arbeiten und zum Gemeinwohl beitragen, ein buntes Mitmach-Programm mit Musik, Lesungen, Kabarett, Theater, Tanz, Stadtteilführungen u.v.m. an. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
      10.05. – 12.05.2019 Kulturtage Feldmoching-Hasenbergl
      27.06. – 03.07.2019 Stadtteilwoche Sendling-Obesendling
      11.07. – 17.07.2019 Stadtteilwoche Moosach
      https://www.stadtteilwochen-muenchen.de
    5. Früher war alles besser (RL)
      Die Forschung hat festgestellt, dass der IQ in den Industrieländern seit ca. 20 Jahren kontinuierlich sinkt. Die Ursachen sind noch nicht erforscht. Es gibt nur Vermutungen. Gibt es jedoch gute Nachrichten in diesem Bereich? Ja! Die Kultur! Greifen Sie zum Füller und schreiben Sie schöne Briefe per Hand, dann kann Ihre Gedächtnisleistung steigen. Studien an der Princeton University und der University of California, USA, zeigen, dass Studierende, die sich noch in den Seminaren Notizen machen, das Gesamtkonzept besser verstehen, sich besser an die Inhalte erinnern und offener für neue Gedanken sind. Man weiß auch aus dem Gedächtnistraining, dass Hand und Hirn zusammen arbeiten. An die Stifte – fertig – los!
      https://lexikon.stangl.eu/7369/flynn-effekt/
    6. LISAR – der Bücherflohmarkt (Lei)
      Sie möchten Bücher veräußern, die Sie nicht mehr brauchen? Dann ist LISAR eine wunderbare Gelegenheit. Am 29.06.2019 ist es wieder soweit (bei Regen eine Woche später). Das einzigartige Flair am Isarhochufer erinnert an die Bouquinisten in Paris. Und Sie können ein solcher sein! Mit einem spannenden Rahmenprogramm, also bringen Sie gerne FreundInnen mit!
      Mehr Infos finden Sie hier:
      https://buecherflohmarkt-lisar.com/
    7. Mehr Kultur für München! (kw)
      Die Koordinierungsstelle Kulturelle Bildung / Musenkuss München freut sich über eine Budgeterhöhung der Stadt München. Ab sofort können Kulturschaffende der freien Szene Projektmittel beantragen. Es stehen folgende finanzielle Mittel zur Verfügung:
      450.000 Euro für partizipative Projekte Kultureller Bildung für alle Altersgruppen (Einreichungsfrist 27. Mai 2019)
      150.000 Euro für größer angelegte Projekte der Kulturellen Bildung, die 2019 durchgeführt werden (Einreichungsfrist 27. Mai 2019)
      200.000 Euro zur Förderung von Produktionen der freien Kinder- und Jugendtheater-Szene 2020 (Einreichungsfrist 3. Juni 2019)
      150.000 Euro für Drei-Jahres-Förderungen zur strukturellen und/ oder künstlerischen Fortentwicklung von professionellen AkteurInnen der Kinder- und Jugendtheaterszene 2020 bis 2022 (Einreichungsfrist 3. Juni 2019)
      Ausführliche Informationen und Links zum Download der Antragsunterlagen des Kulturreferats finden Sie unter
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kulturreferat/Kulturfoerderung/Ausschreibungen.html

    Liebe Leserin, lieber Leser,
    bitte nehmen Sie die Absender-Adresse (info@ebw-muenchen.de) unseres Rundbriefes in das Adress-Buch Ihres E-Mail-Programmes auf. Dadurch wird der Empfang des Rundbriefes deutlich verbessert.
    Kontaktaufnahme/Anmeldungen bitte an service@ebw-muenchen.de. Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, Wünsche und Erfahrungen, damit wir diesen Rundbrief weiter entwickeln können. Wenn er Ihnen gefallen hat, leiten Sie ihn gerne, unter Beachtung des Datenschutzes, empfehlend an Ihr Team und Ihren Verteiler weiter!
    Haben Sie diesen Rundbrief als Weiterempfehlung erhalten, bestellen Sie ihn bitte über service@ebw-muenchen.de, damit wir Sie in unseren Verteiler aufnehmen können.
    Wenn Sie den Rundbrief abbestellen möchten, benutzen Sie bitte die Antwort-Funktion Ihres Mailprogrammes und antworten Sie mit „kein Rundbrief“. Nur so können wir Ihre Adresse in unserem Verteiler identifizieren und dann löschen.
    Evangelisches Bildungswerk München e.V.
    Herzog-Wilhelm-Str. 24/III, 80331 München
    Tel. 089/55 25 80-0, Fax 089/550 19 40
    service@ebw-muenchen.de, www.ebw-muenchen.de
    Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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    März 2019

    Bildung ganz praktisch

    Ein vielleicht neunjähriges Mädchen trifft den Pfarrer einer Gemeinde im Münchner Osten auf der Straße. Sie lächelt ihn an und sagt dann: „Vielen Dank, Herr Pfarrer, dass wir im Religionsunterricht das Vaterunser gelernt haben. Ich war letztens auf einer Beerdigung. Da habe ich es schon ganz gut gebrauchen können.“
    Bildung ganz praktisch – hier wird sie Ereignis. Wir bieten Ihnen viele Veranstaltungen, um Ihr Leben und das anderer durch Sie zu bereichern: Indem wir für Ehrenämter und Freiwilligendienste qualifizieren. Schauen Sie doch mal auf unsere Homepage oder fordern Sie unser gedrucktes Programm an.
    Wäre schön, wenn wir uns in diesem Frühjahr bei einer Veranstaltung begegnen (oder im Sommer, im Herbst ….).

    Herzliche Grüße
    Felix Leibrock
    Geschäftsführer des ebw, Pfarrer, Autor

    Wenn Sie wissen möchten, wer sich hinter den Kürzeln (hinter den Überschriften) verbirgt, hier finden Sie die Lösung:
    http://ebw-muenchen.de/kategorie/ansprechpartner

    1. Omas und Opas gesucht (Lei)
      Der Oma-Opa-Service richtet sich an Alleinerziehende und Familien. Die ehrenamtlichen Omas und Opas schenken ihre Zeit und geben ihre Lebenserfahrung weiter. Die Familien erhalten Unterstützung bei der Betreuung ihrer Kinder. Es gibt viele Beispiele für längerfristige, alle Seiten bereichernde Beziehungen. Oft entstehen Freundschaften fürs Leben.
      Mehr Infos unter: https://www.oma-opa-service.de/
    2. Der Bundesfinanzhof (BFH) spricht attac das Kriterium der Gemeinnützigkeit ab (CH)
      Die globalisierungskritische attac-Bewegung, die wiederholt Aufrufe und Aktionen zu Themen wie Finanzkrise, Steuern und Umverteilung durchführt, hatte sich in ihrer Satzung darauf berufen, dass sie der Förderung von politischer Bildung und des demokratischen Staatswesens diene, womit das Kriterium der Gemeinnützigkeit erfüllt sei. Der BFH verneinte dies mit dem Argument, dass die Verfolgung konkreter politischer Zielsetzungen grundsätzlich nicht der Förderung der Allgemeinheit diene, so wie es §52 Abgabenordung vorschreibt. Solange parteipolitische Neutralität gewahrt bleibt, ist es allerdings unschädlich, wenn ein gemeinnütziger Verein quasi als Nebeneffekt eine gewisse politische Zielsetzung verfolgt. Es darf allerdings die Grenze zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung im Sinne einer Durchsetzung der eigenen politischen Auffassung nicht überschritten werden.
      BFH, Urteil v. 10.01.2019, V R 60/17, veröffentlicht am 27.02.2019
    3. »ChanceTanz« (KW)
      (Bewerbungsschluss 31. März 2019)
      »ChanceTanz« des Bundesverbands Tanz in Schulen e.V. fördert tanzkünstlerische Projekte, die sich an bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche richten. Die beantragten Projekte müssen unter der Leitung von TanzkünstlerInnen/PädagogInnen durchgeführt werden. Gefördert werden Projekte von lokalen Bündnissen, die sich aus mindestens drei unterschiedlichen Arten von Institutionen zusammensetzen. Die Partner müssen tanzkünsterlische Expertise mitbringen und sozialräumlich verortet sein. Der Förderumfang liegt zwischen 6.500,- Euro und 14.000,- Euro. Mehr Informationen zur Projektförderung von Tanz in Schulen unter https://bv-tanzinschulen.de/chancetanz-foerderung/
    4. Münchner Stiftungsfrühling vom Samstag 23. März bis Freitag 29. März 2019 (kw)
      Seit 2013 findet alle zwei Jahre der Münchner Stifungsfrühling statt. Die Auftaktveranstaltung ist am 23. März im StiftungsForum in der BMW Welt. Die einzelnen Stiftungen und Projektpartner können Sie bei rund 250 dezentralen Angeboten kennen lernen. Das Programm reicht von Einzelveranstaltungen, Workshops, Vorträgen, Lesungen bis hin zu Führungen.
      Das vollständige Programm zum Münchner Stiftungsfrühling finden Sie unter https://www.muenchnerstiftungsfruehling.de
    5. Veranstaltungshinweise
    1. 2019: Letzte Möglichkeit, um SeniorenbegleiterIn mit Demenzhilfe zu werden (RL)
      Im Jahr 2019 haben bürgerschaftlich Engagierte bei älteren und an Demenz erkrankten Menschen die letzte Möglichkeit, den Lehrgang zur Seniorenbegleitung mit integrierter Demenzschulung nach §45 SGB XI bei uns zu absolvieren. Nach einer Übergangsphase im Jahr 2019 ersetzt das Ministerium für Gesundheit und Pflege die Demenzschulungen nach §45 SGB XI durch eine neue Schulung „Entlastungsangebote“. Diese beinhaltet andere Inhalte wie Pflegebegleitung und Hauswirtschaft. Wir freuen uns jedoch, diesen Lehrgang mit Zertifikat zur Seniorenbegleitung sowie mit einer Teilnahmebestätigung zur DemenzhelferIn nach §45 SGB XI noch einmal in dieser Form anbieten zu können. https://ebw-muenchen.de/artikel/3699/seniorenbegleitung-und-demenzhelferin-lehrgang-2019
    2. Seniorenbegleitung: kostenloser Informationsabend und Schnuppertage (RL)
      Wie jedes Jahr bietet das ebw einen kostenlosen Informationsabend sowie zwei kostenlose Schnuppertage zum Lehrgang Seniorenbegleitung mit Demenzschulung nach § 45 SGB XI an. Altern betrifft uns alle und wir werden stärker, wenn wir wissen, wie man das Alter gestalten kann. Und wir werden schlauer, wenn wir uns mit älteren Menschen austauschen. Biografiearbeit öffnet z.B. eine ganze Welt an Vielfalt und schenkt uns und dem älteren Menschen, den wir begleiten, schöne Überraschungen. Dabei brechen wir als BegleiterInnen Einsamkeit und Isolierung auf. Sie sind gefragt!
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3325/seniorenbegleitung-informationsabend-10042018-kostenlos
    3. Seniorpartner in School – neue Kooperation des ebw (RL)
      Die neue Ausbildung zu ehrenamtlichen MediatorInnen und Konfliktberatung an Schulen vom Verein Seniorpartner in School Landesverband Bayern e.V. wird ab 2019 in Kooperation mit dem ebw angeboten. Sie sind über 50, hören gerne zu, haben Zeit und Lust dazu, Schüler und Schülerinnen zu begleiten? Dann ist dieses Ehrenamt etwas für Sie! Und wenn Sie sich mindestens 18 Monate lang engagieren, dann ist die Ausbildung für Sie kostenlos. Außer einem Herz für Kinder und einer empathischen Grundhaltung werden keine besonderen Voraussetzungen erwartet. Im April fängt die nächste Ausbildung an. Informieren Sie sich!
      https://www.sis-bayern.de/
      info@sis-bayern.de, Tel. 0172 450 47 54
    4. Gutes Beispiel 2019 – Wettbewerb Bayern 2 (So)
      Bis zum 17. März haben Sie noch die Möglichkeit, sich mit einem sozialen, kulturellen oder nachhaltigen Projekt für eine bessere Gesellschaft beim Wettbewerb des Radiosenders Bayern 2 zu bewerben, ob als ehrenamtliche Initiative, als Start-Up oder Verein. Insgesamt € 20.000 gibt es zu gewinnen.
      https://www.br.de/radio/bayern2/gutes-beispiel/index.html
    5. Engpass für altersgerechte Wohnungen im Alter (RL)
      Eine Studie des Pestel-Instituts auf dem Wohnungsmarkt zeigt, dass ältere Menschen es immer schwerer haben und haben werden, bezahlbaren Wohnraum zu finden: Die Mieten steigen und die Rente sinkt. Es wird geschätzt, dass bis 2040 ein Viertel aller SeniorenInnen in Deutschland von der Grundsicherung leben wird. Eine enorme und unvorstellbare Zahl. Und wo werden die von Armut betroffenen SeniorInnen wohnen können? VdK, der Deutsche Mieterbund und die Bauwirtschaft fordern dementsprechend mehr Geld vom Staat für altersgerechte Wohnungen und Wohnungen für SeniorInnen. Wir hoffen auf Unterstützung für ältere Menschen.
      https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/76350/bezahlbarer_wohnraum_fuer_rentner_wird_es_eng
    6. Vorsprung von MigrantInnen: In zwei Kulturen und Sprachen zuhause! (MT)
      Ob Jobmentoring, Verbraucherschutz oder Gewaltprävention: Immer mehr Fortbildungen in der sozialen Arbeit richten sich gezielt an Haupt- und Ehrenamtliche mit Migrationsgeschichte. Ihr Vorteil: Sie sind in mehr als einer Kultur zuhause und können sich so auf die Fragen und Bedürfnisse Geflüchteter und MigrantInnen besser einstellen – meist auch ohne Sprachbarrieren! Das ebw führt daher 2019 zum zweiten Mal die 6-teilige Fortbildung „Verbraucherbildung für Geflüchtete“ durch. Hier lernen MultiplikatorInnen wichtige Grundlagen zu Kauf-, Miet- und Mobilfunkverträgen sowie Versicherungen und Bankgeschäften genau kennen. Sie erhalten Materialien und Tipps, wie sie diese Inhalte selbst auf Info-Veranstaltungen in ihren Herkunftssprachen an geflüchtete Menschen weitervermitteln können. Interessiert? Dann klicken Sie hier https://ebw-muenchen.de/artikel/3443/verbraucherbildung-fuer-gefluechtete


    1. ErlebniSTanz (So)
      Ob als Single oder Paar, ob auf der Fläche oder im Sitzen. ErlebniSTanz lädt alle Interessierten zum Mittanzen ein. Tanzen fördert die Beweglichkeit, die Koordination und Konzentration. Viele wissenschaftliche Studien belegen die positive Wirkung des Tanzes.
      https://erlebnis-tanz.de/
      Auch im ebw können Sie „ErlebnisTänze“ besuchen: ob als angehende Tanzleitung für Tanzen im Sitzen vom 22. – 23. März oder zum Kennenlernen, wie „Tanz doch mal mit!“ für Tanz-EinsteigerInnen am 15. März oder bei Tanztagen im Sitzen, wie „Mit Schwung und Elan ins Frühjahr“ am 29. März.
      https://ebw-muenchen.de/kategorie/tanz
    2. Als ob wir das nicht schon wussten (RL)
      In einer neuen Studie wird wieder vermutet, dass Alzheimer wenigstens z. T. durch eine bakterielle Infektion verursacht wird. Schon 1919 dachte man, dass Bakterien im Gehirn eine Ursache für die Krankheit sein könnten. 2008 stellte Prof. Dr. Henning Scheich vom Marburger Leibnitz-Institut für Neurobiologie die Amyloid-Plaques-Theorie in Frage und Dr. Pat McGeer kontaktierte in der ganzen Welt Rheumatologen, die bestätigten, dass sie kaum PatientInnen hatten, die an Alzheimer erkrankt waren. Diese nahmen alle entzündungshemmende Medikamente. Solche Medikamente präventiv zu nehmen, wäre jedoch gefährlich, weil wir die passende Dosierung nicht kennen. Wann wird endlich massiv in diese Richtung geforscht?
      https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Bakterielle_Infektion_als_eine_Ursache_der_Alzheimer_Demenz1771015590661.html
    3. Kugelfisch im Bauch, symbolisch und real (RL)
      ForscherInnen am Massachusetts Institute of Technology haben eine Pille entwickelt, die, wenn geschluckt, im Magen sofort anschwillt wie ein Kugelfisch. Das Material ist sowohl dehnbar wie resistent und kann bis zu einem Monat im Magen bestehen. Im Kugelfisch befinden sich Sensoren und Kameras, die die Temperatur sowie andere Magenfunktionen über längere Zeit aufzeichnen. Aber nicht nur das. Die Kugelfischpille könnte auch Medikamente freisetzen und als Nebenwirkung könnte sie bei Diäten durch ihr Volum ein schnelleres Sättigungsgefühl veranlassen. Also Mut zum Kugelfisch!
      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100828/Kugelfischpille-misst-Magentemperatur-und-koennte-bei-der-Diaet-helfen
    4. Was soll registriert werden? (RL)
      Im Januar 2019 ist das „Digitale Demenzregister Bayern (DigiDEM)“ in Kraft getreten. Da die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich steigt, will die Bayerische Staatsregierung eine bessere Strategie für die Versorgung dieser Menschen entwickeln. Dabei sollen digitale Angebote, ein Wegweiser Demenz und eine Plattform für das ehrenamtliche Engagement helfen. Außerdem wird ein Register erstellt, das bayernweit Langzeitdaten zur Behandlung, Versorgung und Angebotsnutzung von Menschen mit Demenz sowie zur Belastung pflegender Angehöriger sammelt.
      https://www.deutsche-gesundheits-nachrichten.de/2019/01/28/neues-digitales-register-fuer-demenz/

    1. Der Tee-Walter ist gestorben (Lei)
      Seine Schwester schenkt ihm einen Kuchen. In der Fußgängerzone sieht er zwei zusammengekauerte Bettler. Er gibt jedem die Hälfte des Kuchens. In ihren Augen ist ein Leuchten. Dieses Leuchten verändert sein Leben. Für ihn ist es Gott selbst, der zu ihm durch die Bettler spricht. Er gründet einen Verein, die Brüder und Schwestern vom heiligen Benedikt Labre e.V.. Mehr als drei Jahrzehnte kümmert sich Walter Lorenz seitdem um Obdachlose. 365 Tage im Jahr fährt ein Bus Lebensmittel und Tee für Obdachlose aus. Leb wohl, Tee-Walter, dein Werk lebt weiter!
      http://www.benedikt-labre.de/
    2. Kulturprogramm „Herzens-Sprech-Stunde“ (So)
      Was liegt Ihnen am Herzen? Worüber möchten Sie sich mit anderen in Ihrer Gemeinde, in Ihrer Gruppe oder im privaten Kreis austauschen und sich dafür engagieren? In einer Schnupperstunde Ende Februar 2019 lernten PfarrerInnen, Erwachsenenbildungs-Beauftragte und weitere Interessierte die Idee und die Themen der „Herzens-Sprech-Stunde“ kennen, deren Ursprung in der innovativen Seniorenarbeit der Evang. Erwachsenenbildung Nordrhein liegt.
      Neben den persönlichen Herzens-Wünschen diskutierten die Teilnehmenden neue Orte der Begegnung, wie einen Praxisraum von Hausärzten oder eine ökumenische Begegnungsstätte, um auch ältere, einsame Menschen zu erreichen.
      Wenn Sie an „Herzens-Sprech-Stunden“ interessiert sind, dann kommen Sie gerne auf uns zu.
      Kontakt: Melanie Sommer, Tel.: 55 25 80-61, mail: melanie.sommer@ebw-muenchen.de
    3. Was ist Bahai? (RL)
      Es gibt viele kleinere Religionen in der Welt, die relativ unbekannt bleiben, weil sie diskret sind oder verfolgt werden. Das Bahaitum ist eine davon. Sie ist weltweit verbreitet und hat ca. 8 Millionen Anhänger. Zum Vergleich hat das Judentum ca. 15 Millionen Anhänger. Viele Bahais leben im Iran, dem Ursprungsland dieser Religion, wo sie durch die Mehrheitsreligion systematisch verfolgt werden und u.a. Hochschulverbot haben. Das Bahaitum ist Teil der abrahamitischen monotheistischen Familie, glaubt an die Einheit der Religionen und der Menschheit in ihrer Vielfalt, vertritt eine humanitäre Ethik (lehnt jedoch z.B. Homosexualität ab) und strebt nach dem sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft. Soweit die Zusammenfassung.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Bahaitum
      https://en.wikipedia.org/wiki/Bah%C3%A1%27%C3%AD_Faith_in_Iran
      https://www.zeit.de/community/2014-11/bahai-religion-glaube-homosexualitaet
    4. Das Leiden der Religionsfreiheit (RL)
      Im Februar erreichte uns die Nachricht, dass die Christin Asia Bibi trotz Freispruchs vom Obersten Gericht ihre Heimat Pakistan verlassen musste. Dort ist das Leben für Christen sehr gefährlich. Asia Bibi wurde 2009 der Blasphemie beschuldigt, zuerst zur Todesstrafe verurteilt und im Herbst 2018 doch in letzter Instanz freigesprochen. Aber der Vorwurf blieb, und das Urteil wurde von vielen Menschen nicht akzeptiert. Diese verlangten die Hinrichtung und demonstrierten für eine weitere Revision des Prozesses. Es blieb Asia Bibi nichts mehr übrig, als Asyl in Kanada zu beantragen. Jetzt ist sie dort hoffentlich in Sicherheit.
      https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-02/asia-bibi-pakistan-freispruch-christin-ausreise-kanada-religionskonflikt
    1. Medien-Sprechstunde „Reloaded“ (ahb)
      Sie ist wieder da, unsere Medienbeauftragte ist aus der Elternzeit zurück und mit ihr das Angebot der Medien-Sprechstunde. Vorläufig nur im begrenzten Umfang mittwochs nach Vereinbarung. Und so funktioniert es – Sie schreiben eine Mail oder hinterlassen eine Nachricht mit einer Beschreibung Ihrer Fragestellung/Problems. Ich melde mich bei Ihnen mit einer Einschätzung, ob ich Sie erfolgreich zu diesem Bedarf beraten kann – falls ja, machen wir einen Termin aus, falls nicht, habe ich sicher gute Vorschläge, wo Sie Hilfe für Ihr Anliegen finden können.
      annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, 089-552580-41.
      Wir erheben keine Beratungsgebühr, freuen uns aber über Spenden für unsere medienpädagogischen Angebote von allen, denen es finanziell möglich ist (Richtwert 15€/Std).
    2. Kirchen-Kino neu beleben? (ahb)
      Für seine Mitgliedseinrichtungen (Kirchengemeinden, kirchliche Dienste) im Dekanat München hat das ebw ein neues Film-Lizenz-Angebot der Motion Picture Licensing Company Deutschland bekommen. Bei Abschluss bis 17.04.2019 kostet eine Jahresschirm-Lizenz 198€ +7 % MwSt. Das sind bei 4 Kino-Events im Jahr ca. 50 € pro Termin, die Sie zwar nicht über Eintritt, aber Spende und Kaffee & Kuchen-Angebote o.ä. wieder reinholen dürfen, so die MPLC.
      Ob das ein gutes Angebot ist, beurteilen Sie am besten selbst: Geben Sie die 10 Film-Titel, die Sie schon immer mal zeigen wollten, einfach mal bei beiden Anbietern ein.
      http://blog.mplc-film.de/lizenzgeber/ bzw. https://www.medienzentralen.de/auth
      Vergessen Sie auch nicht die Liste des KfW-Bouquets, von der kirchliche Institutionen für 35€/Vorführung Lizenzen bekommen können.
      http://www.medienzentrale-kassel.de/images/stories/pdf/kfw_bouquet_liste_januar_maerz_2019.pdf
      Weitere Infos beim ebw bei annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de oder direkt bei der MPLC Ansprechpartnerin Frau Sigrid Hoffmann SHoffmann@mplc.com .
    3. Jetzt auch in Leichter Sprache: Medienpädagogische Vorträge über die Stiftung Medienpädagogik Bayern (ahb)
      Die Stiftung Medienpädagogik Bayern vermittelt ReferentInnen und trägt die Kosten für Elternabende und Info-Veranstaltungen zu verschiedenen Medienthemen und Altersgruppen.
      Diese Veranstaltungen gibt es jetzt auch in Leichter Sprache. Zum Beispiel für Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Menschen, die noch nicht so gut Deutsch können, um einem herkömmlichen Vortrag zu folgen.
      https://www.stiftung-medienpaedagogik-bayern.de/?MAIN_ID=16&NAV_ID=74&SUBNAV_ID=48

    1. Kultur macht stark!
      Mit dem Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) außerschulische Angebote der kulturellen Bildung. Lokale AkteurInnen setzen Projekte für Kinder und Jugendliche um, die einen eingeschränkten Zugang zu Bildung haben.
      Antragsfristen: 1. Mai für Projektstart in 2019, 15. Oktober für Projektstart in 2020
      www.buendnisse-fuer-bildung.de
      www.kumasta.buendnisse-fuer-bildung.de
    2. Was macht uns glücklich? (So)
      Professor Andrew Clark von der „Paris School of Economics“ befragt länderübergreifend die Menschen nach den Kriterien ihrer Lebenszufriedenheit, ihres persönlichen Glücks. Diese Daten, die u.a. in der Veröffentlichung „The Originis of Happiness“ eingeflossen sind, dienen auch PolitikerInnen als Ratgeber, was der Staat tun kann, um seine BürgerInnen glücklicher zu machen. An dieser Stelle sei verraten, dass dem Faktor der Psyche/seelische Gesundheit ein großer Glückswert zukommt, neben dem Sinn für das Gemeinwohl.
      https://www.psychologie-heute.de/gesellschaft/39791-eine-politik-zum-glueck.html
      Auch wir möchten uns den besonderen Glücks-Momenten widmen. Mit dem Fortbildungstag „Aus der Wundertüte des Lebens – Biografische Methoden gegen lange und für kurze Weile in der Seniorenarbeit“ verhelfen Ihnen Gesine Hirtler-Rieger und Karin Wimmer-Billeter am Di 26.03. von 09.30 – 17.00 Uhr im Münchner Bildungswerk dabei, die kleinen und großen Mirakel des Alltags sichtbar zu machen.
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3865/aus-der-wundertuete-des-lebens-sp
    3. GROßE FRAUEN – klein geredet (So)
      Katharina von Medici, eine florentinische Adlige aus der Familie der Medici und Königin von Frankreich (1547–1559), wurde vor 500 Jahren, am 13.04.1519 geboren. Sie war eine große Persönlichkeit der Renaissance.
      Quelle: https://geboren.am/person/caterina-de-medici
      Am 11. April widmen wir uns im ebw einer Auswahl von ungewöhnlichen Frauen-Biografien des Mittelalters und der Renaissance. In jener Zeit hatten Frauen wenig Rechte und galten dem Mann als geistig und körperlich unterlegen. Und doch gab es erfolgreiche Frauenlebenswege: weise Frauen, Dichterinnen, Philosophinnen, politische Visionärinnen und Herrscherinnen.
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3855/grosse-frauen-klein-geredet
    4. Die Zahl sieben und die Kisten (RL)
      Die Zahl sieben hat in der jüdischen Tradition eine große Bedeutung, vielleicht auch deswegen heißt eine Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material – Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute“. Sie wird im Jüdischen Museum bis zum 9. Mai 2019 gezeigt. Dort werden jeden dritten Dienstag um 14:00 Uhr kostenlose Themenführungen für SeniorInnen angeboten. Das Angebot finden Sie auch im Programm „Internationale Wochen gegen Rassismus“:
      https://stiftung-gegen-rassismus.de/iwgr
      Das ebw und sein Seniorenprogramm freuen sich, Hinweise auf interessante und kostenlose Veranstaltungen für SeniorInnen in München zu geben und wünscht viel Wissensdurst!
      https://www.juedisches-museum-muenchen.de/kalender/veranstaltung/sieben-kisten-mit-juedischem-material-44.html
    5. Die Schönheit des Kampfes (RL)
      Das japanische Rittertum der Samurai wird in der Kunsthalle bis Ende Juni ausgestellt. Ähnlich wie im Rittertum Europas waren Rüstungen und Waffen der Samurai nicht nur Kriegsmaterial, sondern auch Statussymbole. Deswegen sind die Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Rüstungen prachtvoll dekoriert. Die Ornamente mit Tieren und Dämonen schrecken den Feind ab und zeigen die Macht des Samurais. Glückssymbole hingegen bringen Schutz und Erfolg im Kampf. Interessant ist, dass die Tradition der Samurai, die ihren Ursprung im 8. Jh. hat und ihren Ausklang erst gegen Ende des 19. Jh. fand, immer noch in der heutigen Zeit weitergeführt wird. Also aufpassen, bitte.
      https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/42206.htm
    6. Hingeschaut – hingehört und hinterfragt? (RL)
      In München wird viel gebaut. Die Ausstellung in der Kunsthalle „Hingeschaut: Baukultur in München“ zeigt, wie es gemacht wird. Die Meinungen über die neuen Bauwerke in München sind längst gespalten: In einem Teil der Bevölkerung ist der Unmut über die Fortsetzung der Bauweise aus den Sechzigern – Siebzigern groß (siehe z.B. Harry G unten), und die Anderen wünschen sich mehr moderne Architektur. In anderen Städten, wie z.B. in Frankfurt, denken die PlanerInnen um und wollen dadurch neben der Förderung von Lebensqualität mehr TouristInnen in ihre Städte locken. Sie fragen sich: Wer schaut hin? Wo schauen die TouristInnen hin? Wie können PlanerInnen besser hinhören, was die Menschen bewegt? Was kann hinterfragt werden? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare zur Ausstellung!
      https://www.muenchen.de/veranstaltungen/event/42200.html
      https://www.youtube.com/watch?v=zYQoswDOLBQ
    7. Veranstaltungshinweise

    Liebe Leserin, lieber Leser,
    bitte nehmen Sie die Absender-Adresse (info@ebw-muenchen.de) unseres Rundbriefes in das Adress-Buch Ihres E-Mail-Programmes auf. Dadurch wird der Empfang des Rundbriefes deutlich verbessert.
    Kontaktaufnahme/Anmeldungen bitte an service@ebw-muenchen.de. Wir freuen uns über Ihre Anmerkungen, Wünsche und Erfahrungen, damit wir diesen Rundbrief weiter entwickeln können. Wenn er Ihnen gefallen hat, leiten Sie ihn gerne, unter Beachtung des Datenschutzes, empfehlend an Ihr Team und Ihren Verteiler weiter!
    Haben Sie diesen Rundbrief als Weiterempfehlung erhalten, bestellen Sie ihn bitte über service@ebw-muenchen.de, damit wir Sie in unseren Verteiler aufnehmen können.
    Wenn Sie den Rundbrief abbestellen möchten, benutzen Sie bitte die Antwort-Funktion Ihres Mailprogrammes und antworten Sie mit „kein Rundbrief“. Nur so können wir Ihre Adresse in unserem Verteiler identifizieren und dann löschen.
    Evangelisches Bildungswerk München e.V.
    Herzog-Wilhelm-Str. 24/III, 80331 München
    Tel. 089/55 25 80-0, Fax 089/550 19 40
    service@ebw-muenchen.de, www.ebw-muenchen.de
    Vereins-Nr. 7932, Amtsgericht München.1. Vorsitzender KR Klaus Schmucker.

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    Soziales

    1. Neu in der Reihe „Aktuelles zum Mietrecht“: Betriebskosten (ahb)
      Das Schwerpunkt-Thema unseres Vortragsabends aus der Reihe „Aktuelles zum Mietrecht“ für den 02. Oktober 2019, 18 Uhr, steht fest: Betriebskosten.
      Wussten Sie, dass jede zweite Betriebskosten-Abrechnung falsch ist? Welche Kosten der Vermieter nun wirklich wann und wie auf Sie umlegen darf, das klären wir an diesem Abend mit Rechtsanwalt Peter Irrgeher vom Mieterverein München e.V.
    2. Kostenfrei ums Klima kümmern (ahb)
      Energie sparen hilft dem eigenen Geldbeutel und dem Klima.
      Aber wie können EigentümerInnen und MieterInnen ihren Energieverbrauch verbessern? Beim Bauen, Sanieren oder im ganz normalen Wohn-Alltag? Ist mit meiner Energiekostenabrechnung alles ok? Wie wechsle ich den Stromanbieter und wann?
      Als Stützpunkt für Verbraucherbildung arbeitet das ebw eng mit der Verbraucherzentrale Bayern e.V. zusammen. Dank einer Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Energie, können wir von dort nun auch kostenlos ReferentInnen für Fachvorträge rund ums Themenfeld Energie/Energieberatung bekommen.
      Sie möchten in Ihrer Gemeinde/Einrichtung/Verein gemeinsam mit uns einen kostenfreien solchen Info-Abend anbieten? Sprechen Sie uns an:
      Annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, Tel 089/5525080-41
    3. Noch Geld im Topf: Jetzt kostenfrei anfordern – Verbraucherbildungs-Vorträge zu Finanzen, Versicherungen, Internet & Co. (abh)
      Wir haben gut gehaushaltet mit unseren Fördermitteln im Bereich Verbraucherbildung in diesem Jahr. Deshalb ist noch Geld im Pott, das natürlich gerne noch zur Verbraucherbildung eingesetzt werden soll.
      Sie möchten in Ihrer Einrichtung/Verein/Gemeinde eine kostenfreie Info-Veranstaltung zu: Social Media, Datenschutz, Sicher Einkaufen im Internet, finanzieller Ruhestandsplanung, Nachhaltigem Anlegen, Immobilie im Alter, Durchblicken bei den Nachhaltigkeits-Siegeln, …u.v.m.?
      Als ihr Mitveranstalter organisieren wir das gerne.
      Interesse an den Themen, aber der Kalender ist bis Jahresende schon voll? Sprechen Sie uns an, wir können gemeinsam für 2020 planen und Ihr Anliegen in unseren Förderanträgen mitberücksichtigen. Ansprechpartnerin Stützpunkt Verbraucherbildung: Annette.huesken-brueggemann@ebw-muenchen.de, Tel 089/5525080-41
    4. Neue Ermäßigung für TeilnehmerInnern des Seniorenprogramms (RL)
      Das Sozialreferat der Landeshauptstadt München fördert eine neue Ermäßigung für die TeilnehmerInnen des Seniorenprogramms im ebw. RentnerInnen mit Niedrigeinkommen in München können eine Ermäßigung von 50% für eine oder mehrere Veranstaltungen innerhalb des Seniorenprogramms (SP) bekommen. Die Einkommensgrenze für Einzelpersonen liegt bei 1.350 Euro und für Ehepaare bei 2.025 Euro. Die Vermögensgrenze liegt bei 20.000 bzw. 30.000 Euro. Dafür müssen Sie Ihren Rentenbezug in unserer Verwaltung vorzeigen, sowie ein Formular zur Selbstauskunft und eine datenschutzrechtliche Einverständniserklärung ausfüllen. Bitte informieren Sie sich bei uns!
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3947/ermaessigungen-fuer-kursgebuehren
      Flyer
    5. Cleverer Schachzug gegen Betrug (RL)
      Eine vermutliche Vollzugsbehörde wendet sich telefonisch per Bandansage an Sie: „Wer die Angelegenheit außergerichtlich regeln will, muss die Taste 1 und wer mehr Information haben will, muss die Taste 2 drücken.“ Wer eine dieser Tasten drückt, wird in eine kostenpflichtige Warteschleife umgeleitet und muss viel Geld an Betrüger zahlen. Ruft eine unbekannte Nummer kurz an und legt sofort auf, handelt es sich um ein „Ping call“: Ruft man aus Neugier zurück, gerät man in eine Kostenfalle, da diese Nummer aus Afrika oder Asien kommt. Die Polizei versucht, ältere Menschen davor zu schützen, so gut es geht. Gute Hinweise kann man in der Broschüre der Polizei lesen. Aber die Tricks sind so vielfältig und anpassungsfähig, dass die Polizei sie nicht alle auflisten kann, leider. Tipp des ebw: Niemals Daten am Telefon und auf der Straße an Fremde weitergeben, egal was man Ihnen erzählt. Und kühl reagieren, wenn jemand Ihnen sagt, Ihre Kinder wären gestorben. Kühler Kopf, kühles Herz, immer. Einfach ist es nicht, aber notwendig.
      https://www.polizei.bayern.de/content/2/3/9/7/6/2/2016_flyer_trickbetrug.pdf
    6. Ein ruheloser Ruhestand (RL)
      „Frauen haben es besonders schwer im Alter.“ Eine neue Langzeitstudie in München untersucht diese Aussage. Es steht fest, dass Frauen im Rentenalter im Lauf der Jahre allgemein immer ärmer werden. Ihre Biografie spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die Studie erforscht eher qualitativ, wie Frauen im Alter prekär leben und wirtschaftlich überleben und wie sie einem sozialen Abstieg nach der Rente vorbeugen bzw. ihn bewältigen könnten. Die Studie plädiert für einen differenzierten Blick auf die im Alltag von Frauen entwickelten Methoden und Kompetenzen: im Grunde genommen eine Art soziologische Salutogenese fürs Rentenalter. Welche Ressourcen haben Frauen, innerlich wie äußerlich, und wie können sie sie nutzen? Auch das ebw bietet im Herbst, zusammen mit dem Verein für Fraueninteressen, ein Seminar für Frauen, die in Ruhestand gehen und/oder sich gerne verändern wollen. Das A und O: Was Sie bereits haben, erkennen und nutzen lernen.
      https://www.ekwee.uni-muenchen.de/forschung/forsch_projekte/laufende-forschungsprojekte/prekaerer-ruhestand/index.html
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3536/spurwechsel-ab-55
    7. Lebensqualität mit Demenz: Wie geht das? (RL)
      Es wird sehr viel über das Thema Lebensqualität für Menschen mit Demenz geforscht. Was fehlt, sind nicht die Studien, sondern Wege, um die Lebensqualität von Menschen mit Demenz in Pflegeeinrichtungen und zu Hause zu erhöhen und zu garantieren. Methoden wie die MAKS-Therapie wurden in diesem Sinne entwickelt, aber wer implementiert sie im Alltag? Die Lebensqualität von Menschen mit Demenz ist eng an die Lebensqualität von Angehörigen und Pflegepersonal gebunden: Wie können alle Betroffene besser mit der Krankheit klar kommen? Das ebw hat deshalb eine Expertin eingeladen zum Thema „Lebensqualität trotz(t) Demenz“ und bietet ein Seminar an: Dort können Sie Ihre Fragen stellen und konkrete Fällen diskutieren.
      https://www.fau.de/2019/07/news/wissenschaft/bessere-lebensqualitaet-bei-schwerer-demenz/
      https://ebw-muenchen.de/kalender/3964/225-b19
    8. Themenwoche „Frauen in Bewegung“ (So)
      Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit bietet anlässlich des 100jährigen Frauen-Wahlrechts vom 16. bis 21. Oktober eine bayernweite Themenwoche „Frauen in Bewegung“ zum Engagement von Frauen für die Gleichberechtigung an. Das komplette Programm, auch mit Veranstaltungen in München, finden Sie ab Mitte September unter
      https://www.blz.bayern.de/veranstaltung/themenwoche-frauen-in-bewegung.html
    9. Verbraucherbildung für Geflüchtete (MT)
      Wozu brauche ich einen Vertrag? Was ist eine Kaution? Wie schütze ich mich vor Abzocke am Telefon? Welche Versicherungen sind sinnvoll? Die fünfzehn Absolventinnen und Absolventen des zweiten Durchgangs der _ebw_-Fortbildungsreihe „Verbraucherbildung für Geflüchtete“, die am 14. September ihre Teilnahmebestätigung erhielten, wissen es! Die Ehrenamtlichen, alle selbst mit Migrationsgeschichte, haben sich grundlegendes Wissen in Themen der ökonomischen Verbraucherbildung angeeignet und sind so befähigt, als Multiplikatoren ihr Wissen in Workshops und Seminaren an MigrantInnen und Geflüchtete weiterzugeben – in deren Muttersprache! Die Koordination der Workshops übernimmt das Projekt „Pass auf, was du unterschreibst“. Mehr Infos dazu finden Sie hier
      http://www.evangelisches-migrationszentrum.de/angebot/pass-auf-was-du-unterschreibst/
    10. Seenotrettung – EKD schickt ein Schiff! (MT)
      Das Sterben von Flüchtenden im Mittelmeer hinzunehmen ist keine Option für Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland. Der Ratsvorsitzende der EKD, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, kündigte an, die EKD werde in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis ein zusätzliches Schiff zur Rettung von Ertrinkenden ins Mittelmeer senden. Dies beschloss der Rat der EKD auf seiner jüngsten Sitzung. Es wird ein Verein gegründet, in dem Kirchen, Institutionen und Engagierte gemeinsam schnellstmöglich ein weiteres Schiff in den Rettungseinsatz bringen wollen. Dies wird die zivile Seenotrettung nach Kräften unterstützen. In München gedenkt am 27.September, dem Tag des Flüchtlings, eine Kooperation aus kirchlichen Trägern und bürgerschaftlich Engagierten innerhalb eines Gottesdienstes der Menschen, die bei Fluchtversuchen ertranken. Eine Einladung zu diesem Gottesdienst finden Sie hier
      http://www.evangelisches-migrationszentrum.de/angebot/gottesdienste/
    11. Initiative BasisSchulung gestartet (MT)
      Ab sofort finden Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe bei vielen Schulungsangeboten ein grünes Logo mit einem B. Diese Angebote sind Teil der Initiative „BasisSchulung“ – einer Kooperation verschiedener Münchner Träger, die Schulungen im Bereich „Flucht, Asyl und Integration“ anbieten. Mit dem Modulpass, den Sie bei allen mit dem grünen BasisSchulungs-Logo gekennzeichneten Schulungen erhalten, können Sie sich Ihre Teilnahme durch den Veranstalter dokumentieren lassen. Nach Abschluss aller Module, die mit dem Modulpass erfasst werden, erhalten Sie ein Zertifikat. Auch das ebw München beteiligt sich an dieser Initiative. Sie finden die entsprechenden Veranstaltungen unter Soziales – Ehrenamt und Asyl. Alle Schulungen können selbstverständlich auch unabhängig von der Nutzung des Modulpasses besucht werden.
    12. LernbegleiterIn – noch einige Plätze frei (Lei)
      Auch 2019/20 bieten wir wieder den seit vielen Jahren erfolgreichen Kurs „LernbegleiterIn“ an. Wer z.B. in Mittagsbetreuungen oder Nachhilfeeinrichtungen arbeitet, erfährt hier wichtige Grundlagen zum Begleiten der Kinder beim Lernen. Der nächste Kurs beginnt am 06./07.12.2019.
      Weitere Infos unter https://ebw-muenchen.de/kalender/685/211-b19
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    Soziales

    1. Münchner Selbsthilfetag, Marienplatz Samstag 06.07.2019 (Lei)
      Rund 70 Selbsthilfegruppen präsentieren sich am Samstag, 6. Juli, auf dem Marienplatz. Von Linkshändern über Diabetes bis Wohnen ohne Auto wird ein breites Spektrum an Themen angeboten. Das Selbsthilfezentrum veranstaltet den Selbsthilfetag gemeinsam mit der Landeshauptstadt München (Referat für Gesundheit und Umwelt sowie Sozialreferat) unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter.
      Mehr Infos unter: https://www.shz-muenchen.de/veranstaltungen/selbsthilfetag/
    2. Bewerbungs-Endspurt – startsocial e.V. (So)
      Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial e.V. den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen wieder für eines von 100 startsocial-Stipendien bewerben. Wir vom ebw erhielten vor vier Jahren ein Beratungsstipendium für das Projekt „München mit anderen Augen sehen – Stadtteilspaziergänge in den Lebensräumen von Kirchengemeinden“ und nahmen einige wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung des Projektes mit. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Sowohl bereits bestehende soziale Organisationen und Projekte als auch neue Konzepte und Ideen können am Wettbewerb teilnehmen.
      Weitere Informationen unter https://startsocial.de/
    3. Soziale Sicherung sicher aktualisiert (RL)
      Die 5. Auflage der Broschüre „Soziale Sicherung im Überblick“ ist neu erschienen. Wir freuen uns, dass die Landeshauptstadt München diese sehr nützliche Broschüre immer wieder aktualisiert! Sie informiert gründlich über die Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in finanziellen Notlagen nach dem Sozialgesetzbuch SGB XII sowie der freiwilligen Leistungen der Landeshauptstadt München. Und übrigens: Wer RentnerIn ist und Seminare in unserem Seniorenprogramm (SP) belegen will, kann sich bei uns informieren, ob er oder sie Anspruch auf eine Ermäßigung vom Sozialreferat hat.
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/broschuere-soziale-leistungen-ueberblick.html
    4. Verrücktsein erlaubt (RL)
      Wenn Emotionen und Gefühle bleiben und strukturelles Denken vergeht, kann die Kunsttherapie Wunder bewirken. Es wird mit verschiedensten Materialien gearbeitet, alles ist erlaubt. Mit der Kunst kann man sich auf unbekanntes Terrain begeben und Beziehungen im Augenblick gestalten. Im ebw bieten wir immer wieder gerne kunsttherapeutische Seminare an. Demenz und Depression wird dadurch vorgebeugt und Glücksmomente sind dabei sehr wahrscheinlich. Lassen Sie sich überraschen im Herbst!
      https://www.palliativ-portal.de/kunsttherapie
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3974/ver-rueckt-ge-drueckt-be-glueckt-3974
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3963/ferien-fuer-die-seele
    5. Angehörige psychisch kranker Menschen leisten viel (RL)
      … und brauchen oft Unterstützung. Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) und die Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Kranker (Ol) haben eine Broschüre für Angehörige herausgegeben. Dort wird erklärt, was Angehörige, die psychisch kranke Menschen begleiten, unbedingt wissen müssen. Liebe Angehörige, besonders wenn Sie das Gefühl bekommen, es wird für Sie sehr viel, lassen Sie sich bitte helfen! Wir wissen wohl, sich helfen zu lassen, ist nicht immer einfach, auch weil die Strukturen oft nicht ausreichen. Aber es kann auch gut gehen!
      https://www.kbo.de/uploads/tx_kbopresse/Brosch_Orientierungsbroschuere_fuer_Angeho__rige.pdf
    6. Berechnung der Grundsicherung im Alter (RL)
      Viele ältere Menschen wissen leider nicht, dass sie vielleicht ein Recht auf die Grundsicherung haben. Ein Bild können Sie sich machen, wenn Sie sich beraten und die Grundsicherung berechnen lassen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Altersrente nicht zum Leben ausreicht, sollten Sie sich erkundigen, auch wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Rente wäre dafür zu hoch: Bei der Berechnung wird Ihr persönlicher monatlicher Bedarf den Einkünften und dem Vermögen gegenübergestellt. Sind Ihre Einkünfte zu niedrig, um den Bedarf zu decken, kann monatlich Hilfe geleistet werden. Sie bekommen in München eine Beratung in Ihrem Sozialbürgerhaus. Als Orientierung verlinken wir auch hier einen Rechner.
      https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Sozialhilfe/grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung.html
      https://www.smart-rechner.de/grundsicherung/rechner.php
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/SH_Grundsicherung.html
    7. Einzelkämpfer Bayern: Grundsteuer für MieterInnen (RL)
      Bayern hat sich entschieden, die vereinbarte Öffnungsklausel für die Länder zu nutzen. Die Grundsteuer wird auf Basis der Grundstücksfläche und nicht des Wertes der Immobilie berechnet. Es macht schon Sinn, weil der Wert einer Immobilie schwankt, und wenn die Grundsteuer in „teuren Vierteln“ viel höher wird als in „ärmeren“, können noch undurchdringlichere Ghettos entstehen. Die ärmeren BürgerInnen, die seit Jahrzehnten in einem Viertel wohnen, das im Laufe der Zeit teuer geworden ist, müssten dann umziehen, weil nur die reicheren BürgerInnen sich die neue Steuer leisten können. Es gäbe dann verstärkt Viertel für Reiche und Viertel für Arme. Das ebw informiert im Herbst in einer Veranstaltung über das aktuelle Mietrecht: Ihre Fragen zum Thema werden beantwortet!
      https://www.antenne.de/experten-tipps/haus-und-garten/neu-bei-grundsteuer-das-soll-sich-fuer-mieter-und-eigenheime-in-bayern-aendern
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3827/aktuelles-zum-mietrecht-vb
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    Soziales

    1. *Münchner Selbsthilfetag, Marienplatz Samstag 06.07.2019 * (Lei)
      Rund 70 Selbsthilfegruppen präsentieren sich am Samstag, 6. Juli, auf dem Marienplatz. Von Linkshändern über Diabetes bis Wohnen ohne Auto wird ein breites Spektrum an Themen angeboten. Das Selbsthilfezentrum veranstaltet den Selbsthilfetag gemeinsam mit der Landeshauptstadt München (Referat für Gesundheit und Umwelt sowie Sozialreferat) unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dieter Reiter.
      Mehr Infos unter: https://www.shz-muenchen.de/veranstaltungen/selbsthilfetag/
    2. Bewerbungs-Endspurt – startsocial e.V. (So)
      Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ schreibt startsocial e.V. den 16. bundesweiten Wettbewerb für ehrenamtliches Engagement aus. Bis zum 7. Juli 2019 können sich soziale Initiativen wieder für eines von 100 startsocial-Stipendien bewerben. Wir vom ebw erhielten vor vier Jahren ein Beratungsstipendium für das Projekt „München mit anderen Augen sehen – Stadtteilspaziergänge in den Lebensräumen von Kirchengemeinden“ und nahmen einige wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung des Projektes mit. Mitmachen können alle, die soziale Probleme oder Herausforderungen mit Hilfe von Ehrenamtlichen anpacken. Sowohl bereits bestehende soziale Organisationen und Projekte als auch neue Konzepte und Ideen können am Wettbewerb teilnehmen.
      Weitere Informationen unter: https://startsocial.de/
    3. Soziale Sicherung sicher aktualisiert (RL)
      Die 5. Auflage der Broschüre „Soziale Sicherung im Überblick“ ist neu erschienen. Wir freuen uns, dass die Landeshauptstadt München diese sehr nützliche Broschüre immer wieder aktualisiert! Sie informiert gründlich über die Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen in finanziellen Notlagen nach dem Sozialgesetzbuch SGB XII sowie der freiwilligen Leistungen der Landeshauptstadt München. Und übrigens: Wer RentnerIn ist und Seminare in unserem Seniorenprogramm (SP) belegen will, kann sich bei uns informieren, ob er oder sie Anspruch auf eine Ermäßigung vom Sozialreferat hat.
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/broschuere-soziale-leistungen-ueberblick.html
    4. Verrücktsein erlaubt (RL)
      Wenn Emotionen und Gefühle bleiben und strukturelles Denken vergeht, kann die Kunsttherapie Wunder bewirken. Es wird mit verschiedensten Materialien gearbeitet, alles ist erlaubt. Mit der Kunst kann man sich auf unbekanntes Terrain begeben und Beziehungen im Augenblick gestalten. Im ebw bieten wir immer wieder gerne kunsttherapeutische Seminare an. Demenz und Depression werden dadurch vorgebeugt und Glücksmomente sind dabei sehr wahrscheinlich. Lassen Sie sich überraschen im Herbst!
      https://www.palliativ-portal.de/kunsttherapie
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3974/ver-rueckt-ge-drueckt-be-glueckt-3974
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3963/ferien-fuer-die-seele
    5. Angehörige psychisch kranker Menschen leisten viel (RL)
      … und brauchen oft Unterstützung. Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) und die Oberbayerische Initiative der Angehörigen psychisch Kranker (Ol) haben eine Broschüre für Angehörige herausgegeben. Dort wird erklärt, was Angehörige, die psychisch kranke Menschen begleiten, unbedingt wissen müssen. Liebe Angehörige, besonders wenn Sie das Gefühl bekommen, es wird für Sie sehr viel, lassen Sie sich bitte helfen! Wir wissen wohl, sich helfen zu lassen, ist nicht immer einfach, auch weil die Strukturen oft nicht ausreichen. Aber es kann auch gut gehen!
      https://www.kbo.de/uploads/tx_kbopresse/Brosch_Orientierungsbroschuere_fuer_Angeho__rige.pdf
    6. Berechnung der Grundsicherung im Alter (RL)
      Viele ältere Menschen wissen leider nicht, dass sie vielleicht ein Recht auf die Grundsicherung haben. Ein Bild können Sie sich machen, wenn Sie sich beraten und die Grundsicherung berechnen lassen. Wenn Sie feststellen, dass Ihre Altersrente nicht zum Leben ausreicht, sollten Sie sich erkundigen, auch wenn Sie das Gefühl haben, Ihre Rente wäre dafür zu hoch: Bei der Berechnung wird Ihrer persönliche monatliche Bedarf den Einkünften und dem Vermögen gegenübergestellt. Sind Ihre Einkünfte zu niedrig, um den Bedarf zu decken, kann monatlich Hilfe geleistet werden. Sie bekommen in München eine Beratung in Ihrem Sozialbürgerhaus. Als Orientierung verlinken wir auch hier einen Rechner.
      https://www.bmas.de/DE/Themen/Soziale-Sicherung/Sozialhilfe/grundsicherung-im-alter-und-bei-erwerbsminderung.html
      https://www.smart-rechner.de/grundsicherung/rechner.php
      https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Sozialreferat/Sozialamt/SH_Grundsicherung.html
    7. Einzelkämpfer Bayern: Grundsteuer für MieterInnen (RL)
      Bayern hat sich entschieden, die vereinbarte Öffnungsklausel für die Länder zu nutzen. Die Grundsteuer wird auf Basis der Grundstücksfläche und nicht des Wertes der Immobilie berechnet. Es macht schon Sinn, weil der Wert einer Immobilie schwankt und wenn die Grundsteuer in „teuren“ viel höher als in „ärmeren“ Vierteln wird, können noch undurchdringlichere Ghettos entstehen. Die ärmeren BürgerInnen, die seit Jahrzehnten in einem Viertel wohnen, das im Laufe der Zeit teuer geworden ist, müssten dann umziehen, weil nur die reicheren BürgerInnen sich die neue Steuer leisten können. Es gäbe dann verstärkt Viertel für Reiche und Viertel für Arme. Das ebw informiert im Herbst in einer Veranstaltung über das aktuelle Mietrecht: Ihre Fragen zum Thema werden beantwortet!
      https://www.antenne.de/experten-tipps/haus-und-garten/neu-bei-grundsteuer-das-soll-sich-fuer-mieter-und-eigenheime-in-bayern-aendern
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3827/aktuelles-zum-mietrecht-vb

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    Soziales

    1. 2019: Letzte Möglichkeit, um SeniorenbegleiterIn mit Demenzhilfe zu werden (RL)
      Im Jahr 2019 haben bürgerschaftlich Engagierte bei älteren und an Demenz erkrankten Menschen die letzte Möglichkeit, den Lehrgang zur Seniorenbegleitung mit integrierter Demenzschulung nach §45 SGB XI bei uns zu absolvieren. Nach einer Übergangsphase im Jahr 2019 ersetzt das Ministerium für Gesundheit und Pflege die Demenzschulungen nach §45 SGB XI durch eine neue Schulung „Entlastungsangebote“. Diese beinhaltet andere Inhalte wie Pflegebegleitung und Hauswirtschaft. Wir freuen uns jedoch, diesen Lehrgang mit Zertifikat zur Seniorenbegleitung sowie mit einer Teilnahmebestätigung zur DemenzhelferIn nach §45 SGB XI noch einmal in dieser Form anbieten zu können. https://ebw-muenchen.de/artikel/3699/seniorenbegleitung-und-demenzhelferin-lehrgang-2019
    2. Seniorenbegleitung: kostenloser Informationsabend und Schnuppertage (RL)
      Wie jedes Jahr bietet das ebw einen kostenlosen Informationsabend sowie zwei kostenlose Schnuppertage zum Lehrgang Seniorenbegleitung mit Demenzschulung nach § 45 SGB XI an. Altern betrifft uns alle und wir werden stärker, wenn wir wissen, wie man das Alter gestalten kann. Und wir werden schlauer, wenn wir uns mit älteren Menschen austauschen. Biografiearbeit öffnet z.B. eine ganze Welt an Vielfalt und schenkt uns und dem älteren Menschen, den wir begleiten, schöne Überraschungen. Dabei brechen wir als BegleiterInnen Einsamkeit und Isolierung auf. Sie sind gefragt!
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3325/seniorenbegleitung-informationsabend-10042018-kostenlos
    3. Seniorpartner in School – neue Kooperation des ebw (RL)
      Die neue Ausbildung zu ehrenamtlichen MediatorInnen und Konfliktberatung an Schulen vom Verein Seniorpartner in School Landesverband Bayern e.V. wird ab 2019 in Kooperation mit dem ebw angeboten. Sie sind über 50, hören gerne zu, haben Zeit und Lust dazu, Schüler und Schülerinnen zu begleiten? Dann ist dieses Ehrenamt etwas für Sie! Und wenn Sie sich mindestens 18 Monate lang engagieren, dann ist die Ausbildung für Sie kostenlos. Außer einem Herz für Kinder und einer empathischen Grundhaltung werden keine besonderen Voraussetzungen erwartet. Im April fängt die nächste Ausbildung an. Informieren Sie sich!
      https://www.sis-bayern.de/
      info@sis-bayern.de, Tel. 0172 450 47 54
    4. Gutes Beispiel 2019 – Wettbewerb Bayern 2 (So)
      Bis zum 17. März haben Sie noch die Möglichkeit, sich mit einem sozialen, kulturellen oder nachhaltigen Projekt für eine bessere Gesellschaft beim Wettbewerb des Radiosenders Bayern 2 zu bewerben, ob als ehrenamtliche Initiative, als Start-Up oder Verein. Insgesamt € 20.000 gibt es zu gewinnen.
      https://www.br.de/radio/bayern2/gutes-beispiel/index.html
    5. Engpass für altersgerechte Wohnungen im Alter (RL)
      Eine Studie des Pestel-Instituts auf dem Wohnungsmarkt zeigt, dass ältere Menschen es immer schwerer haben und haben werden, bezahlbaren Wohnraum zu finden: Die Mieten steigen und die Rente sinkt. Es wird geschätzt, dass bis 2040 ein Viertel aller SeniorenInnen in Deutschland von der Grundsicherung leben wird. Eine enorme und unvorstellbare Zahl. Und wo werden die von Armut betroffenen SeniorInnen wohnen können? VdK, der Deutsche Mieterbund und die Bauwirtschaft fordern dementsprechend mehr Geld vom Staat für altersgerechte Wohnungen und Wohnungen für SeniorInnen. Wir hoffen auf Unterstützung für ältere Menschen.
      https://www.vdk.de/deutschland/pages/themen/76350/bezahlbarer_wohnraum_fuer_rentner_wird_es_eng
    6. Vorsprung von MigrantInnen: In zwei Kulturen und Sprachen zuhause! (MT)
      Ob Jobmentoring, Verbraucherschutz oder Gewaltprävention: Immer mehr Fortbildungen in der sozialen Arbeit richten sich gezielt an Haupt- und Ehrenamtliche mit Migrationsgeschichte. Ihr Vorteil: Sie sind in mehr als einer Kultur zuhause und können sich so auf die Fragen und Bedürfnisse Geflüchteter und MigrantInnen besser einstellen – meist auch ohne Sprachbarrieren! Das ebw führt daher 2019 zum zweiten Mal die 6-teilige Fortbildung „Verbraucherbildung für Geflüchtete“ durch. Hier lernen MultiplikatorInnen wichtige Grundlagen zu Kauf-, Miet- und Mobilfunkverträgen sowie Versicherungen und Bankgeschäften genau kennen. Sie erhalten Materialien und Tipps, wie sie diese Inhalte selbst auf Info-Veranstaltungen in ihren Herkunftssprachen an geflüchtete Menschen weitervermitteln können. Interessiert? Dann klicken Sie hier https://ebw-muenchen.de/artikel/3443/verbraucherbildung-fuer-gefluechtete


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    Gesundheit

    1. Lebensmittelunverträglichkeit oder Allergie? (So)
      In der Ernährungsdiskussion werden die Begriffe „Lebensmittelunverträglichkeit“ und „Nahrungsmittel-Allergie“ oft in einem Atemzug genannt. Es muss jedoch unterschieden werden, ob tatsächlich eine Allergie, eine Überreaktion des Körpers vorliegt, bei der das Immunsystem beteiligt ist, oder eine Unverträglichkeit/Intoleranz, die mit Magen-Darm-Beschwerden einhergehen und bei denen der Stoffwechselprozess gestört ist. Eine aktuelle Studie aus den USA aus diesem Jahr, für die 40.000 Erwachsene mittleren Alters befragt wurden, hat ergeben, dass weniger als gedacht, nämlich rund 10 % der Befragten allergisch auf Nahrungsmittel reagieren. In Deutschland wird von ähnlichen Zahlen wie in den USA ausgegangen.
      Zur amerikanischen Studie: https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2720064
      Zum Bundeszentrum für Ernährung: http://www.bzfe.de/inhalt/lebensmittelallergien-3737.html
      Wenn Sie mehr über Lebensmittelunverträglichkeiten (auch im Unterschied zu einem Reizdarm-Syndrom) erfahren möchten, dann empfehlen wir Ihnen den Vortrag im ebw am Di 08.10. um 10 Uhr mit Dr. rer. nat. Rebekka Topp, Praxis für Ernährungsberatung und Kinesiologie: https://ebw-muenchen.de/kalender/3994/301-b19
    2. Bambusbecher: Alternative ohne Perspektive (RL)
      Die Stiftung Warentest hat die Bambusbecher, eine Alternative zu den Einwegbechern, getestet und siehe da: Nicht nur beinhalten sie oft weiterhin Kunststoff, sondern auch Schadstoffe u.a. Klebstoffe, die uns krank machen können. Sie sind weder ökologisch noch menschenfreundlich. Schlimmer noch: Sie sind betrügerisch. Die Stiftung Wahrentest rät: „Lassen Sie die Finger von Bambusbechern“ und wir raten: „Bringen Sie einfach eine eigene Tasse beim Kaffee to go mit“. Es gibt z.B. Kaffeebecher aus Edelstahl oder Titan, die nicht brechen und sich leicht transportieren lassen. Wenn eine Alternative zum Plastik angeboten wird, ist es empfehlenswert, ganz genau zu recherchieren, ob diese nicht noch schädlicher ist als das vorherige Produkt. Dem Markt darf man leider nicht blind glauben.
      https://www.test.de/Bambusbecher-im-Test-Die-meisten-setzen-hohe-Mengen-an-Schadstoffen-frei-5496265-0/?mc=news.2019.07-23-WaschnuesseBambusbecher&m_i=gOxg3gsvxo5yl7b%2BjIRw2wPzZ8rSqOljiVO_GozucX_8H2HP6fmf_RfphrlTglFY1rKo9SQD5BbpjyNr6wjT6x6cWDxLiR
    3. Heiß, trocken, kalt, nass und Blutdruck (RL)
      Eine Studie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat festgestellt, dass der Blutdruck steigt, wenn man in die Sauna geht. Vorher dachte man, es wäre das Gegenteil. Schlimm ist es nicht: Ein Saunabesuch ist vergleichbar mit einer Sporteinheit, die kurzfristig Puls und Blutdruck erhöht. Nach dem Saunabesuch, genauso wie beim Sport, sinkt dann der Blutdruck. Menschen mit niedrigem Blutdruck sollten dann, wie auch früher empfohlen, aufpassen, nicht während, sondern nach der Sauna. Aber wer moderaten Sport verträgt, kann auch bedenkenlos saunieren.
      http://www.deutsche-medizinerauskunft.de/index.php?id=857&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=20763&cHash=6657b49f413c224802c7d076453393af
    4. Wer noch nicht weiß wie (RL)
      Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung klärt uns in einer neuen Broschüre auf, wie man sich in jedem Alter bewegen sollte. Wer sich mehr bewegen will und nicht ganz sicher ist, wie genau, bekommt in dieser Broschüre ein paar Vorschläge. Ab Seite 18 fängt der Teil über Bewegung im Alter und bei Krankheit an. Es gibt generell sehr viele Broschüren und Anregungen über das Thema „Bewegung“, aber man kann Broschüren und Anregungen immer perfektionieren und auf den letzten Stand bringen. Menschen brauchen auch Arbeit, und Broschüren zu veröffentlichen, hilft dabei. Deswegen verlinken wir gerne die pdf-Datei
      https://www.bzga.de/infomaterialien/fachpublikationen/fachpublikationen/menschen-in-bewegung-bringen/
    5. Pflanzenschutz und Parkinson, Oh je (RL)
      Seit Jahren vermutet man, dass Pflanzenschutzmittel Parkinson auslösen. In manchen Ländern der EU ist Parkinson schon lange als Berufskrankheit anerkannt. Anscheinend weiß man dort, dass die Gefahr besteht. Deutschland prüft 2019, ob eine Anerkennung für seine Landwirte möglich sei. Aber könnte man nicht anders denken und die Sache auf dem Kopf stellen? Sollte nicht das Gesundheitsministerium wenigstens parallel präventiv handeln und die Nutzung der lebenszerstörenden Produkte begrenzen, bevor es zu spät ist? Vielleicht ist es nicht so einfach wie gedacht, aber Prävention kann in der Regel viel mehr Geld sparen, als Reparatur.
      https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Parkinson-Berufskrankheit-bei-Landwirten,parkinson174.html
      https://de.wikipedia.org/wiki/Parkinson-Krankheit
    6. Veranstaltungshinweise
      Fr 11.10.2019 Weihnachtstänze und mehr – Tanz-Seminar mit Renate Tappe
      Fr 18.10.2019 Wir tanzen mit Spaß und Freude in den Herbst – Tanzen im Sitzen mit Ingeborg Müller
      Sa 26.10.2019 Tanz-Kaleidoskop im Herbst – Tanztag mit Hildegard Linn
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    Gesundheit

    1. Demenz-Prävention: Empfehlungen bestätigt (RL)
      Seit Jahren empfehlen wir in unseren Seminaren, was tun, um einer Demenz so gut wie möglich vorzubeugen. Eine Studie der WHO bestätigt gerade diese Empfehlungen, deswegen bekräftigen wir sie nochmal hier: Bewegen Sie sich so viel wie möglich (es wirkt auch gegen hohen Blutdruck), ernähren Sie sich ausgewogen mit wenig Zucker, kontrollieren Sie den Konsum von Genussmitteln, vermeiden Sie Nahrungssupplemente und falls Sie merken, Sie hören schlechter, lassen Sie sich bitte untersuchen. Fenster zur Welt, die sich schließen, öffnen sich kaum wieder. Und alle Fenster sind für das soziale Leben enorm wichtig. Die Studie auf Englisch verlinken wir auch nach der deutschen Zusammenfassung.
      https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/988057/erste-who-leitlinie-20-empfehlungen-demenz-praevention.html?sh=2&h=767693419
      https://apps.who.int/iris/bitstream/handle/10665/312180/9789241550543-eng.pdf?ua=1
    2. Demenz-Prävention: Es wird für uns immer härter (RL)
      Eine Langzeitstudie aus Großbritannien warnt vor zu viel Fernsehen. Bei über 50-Jährigen reichen täglich mehr als 3,5 Stunden TV-Konsum, um sein verbales Gedächtnis deutlich abzubauen. 3.590 am Anfang der Studie gesunde TeilnehmerInnen wurden untersucht. Nach sechs Jahren konnte man sehen, dass diejenigen, die mehr als 3,5 Stunden Fernsehen pro Tag konsumierten, ihre verbalen kognitiven Fähigkeiten abgebaut hatten. Ob Fernsehen zur Demenz führt? Es steht fest: Bewegung an der frischen Luft tut gut, sich mit anderen Menschen zu unterhalten auch. Und Chips oder Schokolade beim Fernsehen ist vielleicht nicht das Beste. Wir haben das alles schon oben aufgelistet!
      https://www.dgn.org/presse/pressemitteilungen/60-pressemitteilung-2019/3757-gibt-es-eine-fernseh-bedingte-demenz
    3. Zusammen sind sie stark, leider (RL)
      Hat man psychische Probleme, wenn die Nase kratzt? Anscheinend ist es oft der Fall. Man wusste schon, dass manche Allergien eng mit der Psyche verbunden sind. Eine neue Studie des Universitätsklinikums Augsburg und der TU München zeigt, dass u.a. Angststörungen und Depression zusammen mit Allergien unterwegs sind. Wer eine Pollenallergie hat, leidet häufig an seiner Angst, und wer ganzjährig eine Tierhaarallergie hat, ist oft depressiv. Und Menschen mit Angststörungen entwickeln weniger als andere ganzjährige Allergien. Wie kann man das erklären? Es wird vermutet, dass diese Unterschiede mit den jeweiligen Stressverarbeitungsstrategien zu tun haben. Was man auch nicht weiß, ist, ob die Allergien zu psychischen Problemen führen oder umgekehrt. Auf jeden Fall sind sie schwer zu trennen.
      https://gesundheitsnews.at/einfluss-von-psychischen-faktoren-auf-allergien-nachgewiesen-pollenallergie-angstpatienten/
    4. Erste Hilfe: vereinfachen und durchführen (RL)
      Viele Menschen haben unüberwindbare Ekelgefühle und Ängste, die ernst genommen und respektiert werden müssen. Eine neue Studie mit 30.000 Fällen zeigt, dass nicht professionell ausgebildete Menschen viel häufiger Erste Hilfe leisten, wenn auf Atemspende verzichtet wird. Schweden hat die Erste-Hilfe-Richtlinien für Laien drastisch reduziert. Dadurch ist die Bereitschaft, Wiederbelebungsmaßnahmen durchzuführen, auffallend gestiegen und viele Leben konnten dadurch gerettet werden. Wenn wir also jemanden sehen, der wahrscheinlich einen Herzstillstand erleidet, können wir 112 anrufen (lassen) und ausschließlich die Herzdruckmassage ohne Beatmung durchführen. Im Notfall nichts zu tun, ist das schlimmste. Abwarten bis die Rettung da ist, war nie eine gute Option.
      http://www.deutsche-medizinerauskunft.de/index.php?id=857&no_cache=1&tx_ttnews[tt_news]=20662&cHash=6dc7672f76653af9b51c542eb37d1440
      https://ebw-muenchen.de/artikel/3962/fuer-alle-faelle-sp-3962


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